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Herren-Weltcup in Kitzbühel 2009

Ski2b Redaktion am 23.08.2008 - 14:00 Uhr
Auch 2009 treffen sich die weltbesten Skirennläufer um sich in den Disziplinen Super-G, Abfahrt und Slalom zu messen. Zusätzlich werden die Zeiten aus Abfahrt und Slalom für die klassische Kombination gewertet, die einzige verbliebene im Weltcup.

Das Programm für Kitzbühel 2009
Freitag, 23. Januar 2009:
Super-G der Herren

Samstag, 24. Januar 2009:
Abfahrt

Sonntag, 25. Januar 2008:
Slalom der Herren

Rückblick Kitzbühel 2008:
In Kitzbühel wurde der Franzose Jean-Baptiste Grange Sieger des Slaloms. Ihm folgten Jens Byggmark (SWE) und Mario Matt (AUT) auf den Plätzen.
Der Amerikaner Bode Miller versetzte sich in der Kombination auf den ersten Rang, Platz zwei schaffte Benjamin Raich (AUT). Der Kroate Ivica Kostelic schaffte es als Dritter aufs Podium. Zuvor hatte Didier Cuche die Abfahrt vor Miller gewonnen, im Super-G triumphierte Marco Büchel aus Liechtenstein vor Hermann Maier (AUT).

Der Sportort Kitzbühel – Sehen und gesehen werden:
Kitzbühel liegt in den Kitzbüheler Alpen verkehrsgünstig in Reichweite zu Großstädten wie Innsbruck (100km), Salzburg (80 km) und München (120km). Es zählt 8.600 Einwohner und verfügt über 5.600 Gästebetten. Der Ort liegt auf 800 bis 2.000 m über Meereshöhe. Jahr für Jahr trifft sich zum Hahnenkamm-Rennen die Prominenz aus Österreich und auch aus anderen Nationen. Sehen und gesehen werden lautet das Motto anlässlich der Rennen. Zwischen den Läufen nutzen die Gäste dann die Zeit, um in den zahlreichen Geschäften zu durchaus horrenden Preisen Luxusartikel zu kaufen und auch für die Party-Seele bleibt in diesen Tagen kein Wunsch offen.

Superlative rund um die Rennen:
Seit 1930/31 ist Kitzbühel Austragungsort in den klassischen alpinen Disziplinen: Abfahrt, Slalom und Kombination sowie die jährlichen Zusatzrennen wie Sprintabfahrt oder Super-G. Die Rennstrecken Streif und Ganslern werden seit 1993 komplett maschinell beschneit. Kitzbühel bietet das höchste Weltcup-Preisgeld. Auch der finanzielle Aufwand für diese Veranstaltung ist gewaltig. Die jährlichen Kosten für Sicherheitseinrichtungen und Streckendienstleistungen belaufen sich durchschnittlich auf etwa 500.000 Euro. Seit 1967 finden die FIS-Weltcuprennen in Kitzbühel alljährlich statt. An den Renntagen sind 800 - 1.000 Personen rund um den Hahnenkamm direkt und indirekt für die Veranstaltung tätig.

Die Geschichte des Hahnenkamms – Tradition pur:
Kitzbühels Wintersportvereinigung gibt es bereits seit dem 15. Dezember 1902: An jenem Tag traf sich ein gewisser Franz Reisch mit Gleichgesinnten, um die Wintersportvereinigung Kitzbühel zu gründen. Damals zählte die Vereinigung 22 ausübende und 15 unterstützende Mitglieder. Nach über 100 Jahren hat sich die Mitgliederzahl auf fast 5.000 KSC-ler erweitert. Eng mit der Geschichte des Kitzbüheler Ski Clubs ist auch die Geschichte des Hahnenkammrennens verbunden. Mit der Bewerbung um die erste Österreichische Skimeisterschaft und der damit verbundenen Vereinsgründung legten die Pioniere Anfang des 20. Jahrhunderts den Grundstein zum Aufstieg Kitzbühels als weltbekanntem Wintersportort. Nicht ohne Stolz blickte der Kitzbüheler Ski Club als Veranstalter der Internationalen Hahnenkamm-Rennen im Winter 2002/03 auf 100 Jahre seines Bestehens zurück. Einen Höhepunkt bildet im Rückblick die sportliche Leistung von 49 Weltmeisterschafts- und Olympiamedaillen von K.S.C.-Sportlern, sowie die Durchführung des Hahnenkamm-Rennens als jährliches internationales Aushängeschild Kitzbühels in der Sportwelt.


Die Hahnenkamm-Rennstrecken – Bühne frei:
Für Abfahrt, Super-G und Slalom stehen im österreichischen Kitzbühel drei Strecken bereit: die 'Streifalm' für den Super-G, die überaus bekannte 'Streif' für die Abfahrt und die 'Ganslern' für den Slalom.

Rennstrecke Abfahrt: 'Streif'
Der Start befindet sich auf 1.665m Höhe und ist bekannt für die Steilheit des Startgeländes. Es verlangt viel Mut und Selbstvertrauen, sich hier mit vollem Einsatz ins Rennen zu stürzen. Die größte Steilheit am Beginn der Mausefalle wird mit 85% erreicht - die weitesten Sprünge werden dort nach 80m gestanden. Der Seidlalmsprung ergänzte im Winter 1994 erstmals als zusätzliche Streckenführung den Mittelteil. Kurvenspezialisten sind hier im Vorteil. Wenn die Kondition dem Ende zugeht, folgt auf der Streif das dramatische Finale: Erst der Sprung an der Hausbergkante, dann ein schwieriger Links-Schwung mit einer großen Bodenwelle - eine Querfahrt über blankes Eis - die Zielschusskante und Zielschusskompression, bei der Spitzengeschwindigkeiten bis 140km/h erreicht werden und über die 'Rasmusleitn' durch das Ziel; hier schlagen Herzen höher und werden Sieger von Tausenden Anhängern gefeiert - das Ende einer der schwierigsten Abfahrten der Welt.

Abfahrt: 'Streif'
Start: 1.665m
Ziel: 805m
Höhendifferenz: 860m
Streckenlänge: 3.312m
Durchschnittliche Neigung: 27%
Max./Min. Neigung: 85%/2%
FIS Homologation: 6899/11/02

Rennstrecke Super G: 'Streifalm'
Im Jahr 1995 wurde diese Strecke zum ersten Mal befahren und gilt seitdem als eine der schwersten Super-G-Pisten: Vom Startpunkt aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt Kitzbühel. Es ist eine sehr kraftraubende und anspruchsvolle Strecke. Im Ziel sind die Athleten völlig ausgepumpt und am Limit ihres Leistungsvermögens. Eigentlich in jedem Jahr ein spannender Wettbewerb mit vielen Favoriten und sportlichen Höchstleistungen der Wettkämpfer - zur Freude der Zuschauer vor Ort.

Super-G: 'Streifalm'
Start: 1.388m
Ziel: 805m
Höhendifferenz: 583m
Streckenlänge: 2.280m
Durchschnittliche Neigung: 26%
Max./Min. Neigung 69%/8%
FIS Homologation: 6900/11/02

Rennstrecke Slalom: 'Ganslern'
Der 'Ganslernhang' besticht durch Variation: Aufgrund seiner vielfältigen Geländeneigungen müssen sich die Fahrer in Fahrstil und Tempo stets an unterschiedliche Bedingungen anpassen. Nach dem Startstück bei Hinterganslern verlangt eine Geländekante in das Steilstück hinein ein dosiertes Reduzieren der Geschwindigkeit. Im Anschluss an den Mittelteil sollte der Rennläufer die Querfahrt mit dem unrhythmisch gesteckten Torkombinationen optimal fahren. Die letzten Torkombinationen bei 'Hohenegg' sind dann eine psychische Prüfung für den Läufer, denn die Anfeuerungsrufe der Zuschauermassen lassen den Fahrer noch einmal mit vollem Risiko in die Stangen gehen. Ein Erlebnis der Extraklasse.

Slalom: 'Ganslern'
Start: 991m
Ziel: 811m
Höhendifferenz: 180m
Streckenlänge: 560m
Durchschnittliche Neigung: 34%
Max./Min. Neigung: 70%/20%
FIS Homologation: 5856/366/00

Organisation des Events
Kitzbüheler Ski Club
Hinterstadt 4
6370 Kitzbühel
AUT

Telefon: +43 (5356) 623 01
Fax: +43 (5356) 719 89
E-Mail:
Website: www.hahnenkamm.com
Weiterführende Informationen:
Homepage von Kitzbühel
Hahnenkamm Kitzbühel
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Ski2b am 06.10.08 20:33 Uhr
Hallo nach Chemnitz - Ski2b wird zwar wieder in Kitzbühel vor Ort sein über VIP-Karten für die Streif verfügen wir aber leider nicht. Dennoch weiterhin viel Erfolg bei der Suche!
Hilbersdorfer Skiverein aus Chemnitz am 06.10.08 19:12 Uhr
Hallowir möchten gern VIP-Karten für den 24.01.09 Weltcup Abfahrt. Kann man diese bei Ihnen erhalten? Im Internet sind wir noch nicht fündig geworden. Wir möchten diese 2 Karten zwei Skifahrern zum 60. Geb. schenken.Bitte helfen Sie uns. Vielen Dank.i. A. Schmied

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