Palander wiederholt Vorjahreserfolg
Ski2b/sid am 16.12.2007 - 14:31 Uhr
Kalle Palander hat zum dritten mal den Weltcup-Riesenslalom von Alta Badia gewonnen. Fast genau auf den Tag konnte er am 16. Dezember seinen Vorjahreserfolg wiederholen. Auf das Podium fuhren neben Palander Benjamin Raich und Marc Berthod.
Palander verteidigt Führung
Vor 2006 hatte Kalle Palander den Riesenslalom-Klassiker in Italien auf der anspruchsvollen Piste Gran Risa bereits 2003 für sich entschieden. Der 30-Jährige feierte heute in 2:30,92 Minuten seinen ersten Saisonsieg. Bereits im ersten Durchgang setzte Palander mit 1:15,05 Minuten die Bestzeit. Mit 0,16 Sekunden Rückstand folgte Benjamin Raich auf Rang zwei, weitere 0,04 Sekunden dahinter der Kanadier John Kucera. Während Raich (2:31,34) seine Position verteidigen konnte, musste sich Kucera nach einer passiven Fahrt mit Rang vier begnügen. Dem Kanadier war dies aber egal, denn dies ist sein bestes Riesenslalomergebnis im Weltcup überhaupt. Dritter wurde Marc Berthod (2:31,37). Für den Schweizer, der nach Durchgang eins auf Rang fünf lag, war es ebenfalls das beste Saisonergebnis.
Miller im Pech - Ligety bestraft
Für Schlagzeilen sorgten neben den Siegern wieder die Amerikaner. Bode Miller hatte im ersten Durchgang Pech. Bei ihm löste sich während eines guten Laufes mit Kurs Bestzeit die Bindung, was ein Weiterfahren unmöglich machte. Sein Landsmann Ted Ligety wurde von den FIS-Verantwortlichen vor dem Rennen bestraft. Der Führende im Riesenslalomweltcup kam drei Minuten zu spät zur offiziellen Startnummernvergabe. Daher kam das rote Trikot des Besten nicht als 15. sondern erst als 45. Ligety sprach selbst von "einer sehr doofen Regel" und gab eine sportliche Antwort. Trotz der hohen Startnummer konnte er noch die zehntbeste Zeit auf der Gran Risa fahren. Mit Laufbestzeit in Durchgang zwei verbesserte er sich sogar noch auf den fünften Rang, wodurch er seine Führung verteidigen konnte.
Blardone von 29 auf acht
Mit großen Sprüchen hatte Massimiliano Blardone den Angriff auf den Riesenslalomweltcup angekündigt. Allerdings folgten dem im ersten Durchgang keine Taten. Der Italiener stellte einmal quer und verlor viel Zeit. Am Ende durfte Blardone froh sein als 29. überhaupt noch das Finale erreicht zu haben. Dort setzte er aber alles auf eine Karte. Außer Ligety konnte keiner seine Zeit unterbieten, sodass er nach einem furiosen Finale noch auf Rang acht nach vorne gespült wurde.
Keine Deutschen im Finale
Die beiden deutschen Starter verpassten das Finale der besten 30 in Alta Badia. Felix Neureuther (Partenkirchen) landete mit einem Rückstand von 2,77 Sekunden auf Palander nur auf Rang 36. Für Fritz Dopfer (Garmisch/+3,02) reichte es bei seinem zweiten Weltcup-Einsatz nur zu Rang 40.
Raich auf Platz eins
Im Gesamtweltcup hat Benni Raich die Führung übernommen. Der Österreicher kommt nun auf 521 Punkte. Didier Cuche (453) verpasste heute das Finale und konnte so keine weiteren Zähler sammeln. Dem Schweizer merkte man wie einigen anderen die Strapazen der beiden Speed-Rennen in Gröden (ITA) an den vergangenen zwei Tagen an. Dritter ist Daniel Albrecht (SUI, 356).
Palander verteidigt Führung
Vor 2006 hatte Kalle Palander den Riesenslalom-Klassiker in Italien auf der anspruchsvollen Piste Gran Risa bereits 2003 für sich entschieden. Der 30-Jährige feierte heute in 2:30,92 Minuten seinen ersten Saisonsieg. Bereits im ersten Durchgang setzte Palander mit 1:15,05 Minuten die Bestzeit. Mit 0,16 Sekunden Rückstand folgte Benjamin Raich auf Rang zwei, weitere 0,04 Sekunden dahinter der Kanadier John Kucera. Während Raich (2:31,34) seine Position verteidigen konnte, musste sich Kucera nach einer passiven Fahrt mit Rang vier begnügen. Dem Kanadier war dies aber egal, denn dies ist sein bestes Riesenslalomergebnis im Weltcup überhaupt. Dritter wurde Marc Berthod (2:31,37). Für den Schweizer, der nach Durchgang eins auf Rang fünf lag, war es ebenfalls das beste Saisonergebnis.
Miller im Pech - Ligety bestraft
Für Schlagzeilen sorgten neben den Siegern wieder die Amerikaner. Bode Miller hatte im ersten Durchgang Pech. Bei ihm löste sich während eines guten Laufes mit Kurs Bestzeit die Bindung, was ein Weiterfahren unmöglich machte. Sein Landsmann Ted Ligety wurde von den FIS-Verantwortlichen vor dem Rennen bestraft. Der Führende im Riesenslalomweltcup kam drei Minuten zu spät zur offiziellen Startnummernvergabe. Daher kam das rote Trikot des Besten nicht als 15. sondern erst als 45. Ligety sprach selbst von "einer sehr doofen Regel" und gab eine sportliche Antwort. Trotz der hohen Startnummer konnte er noch die zehntbeste Zeit auf der Gran Risa fahren. Mit Laufbestzeit in Durchgang zwei verbesserte er sich sogar noch auf den fünften Rang, wodurch er seine Führung verteidigen konnte.
Blardone von 29 auf acht
Mit großen Sprüchen hatte Massimiliano Blardone den Angriff auf den Riesenslalomweltcup angekündigt. Allerdings folgten dem im ersten Durchgang keine Taten. Der Italiener stellte einmal quer und verlor viel Zeit. Am Ende durfte Blardone froh sein als 29. überhaupt noch das Finale erreicht zu haben. Dort setzte er aber alles auf eine Karte. Außer Ligety konnte keiner seine Zeit unterbieten, sodass er nach einem furiosen Finale noch auf Rang acht nach vorne gespült wurde.
Keine Deutschen im Finale
Die beiden deutschen Starter verpassten das Finale der besten 30 in Alta Badia. Felix Neureuther (Partenkirchen) landete mit einem Rückstand von 2,77 Sekunden auf Palander nur auf Rang 36. Für Fritz Dopfer (Garmisch/+3,02) reichte es bei seinem zweiten Weltcup-Einsatz nur zu Rang 40.
Raich auf Platz eins
Im Gesamtweltcup hat Benni Raich die Führung übernommen. Der Österreicher kommt nun auf 521 Punkte. Didier Cuche (453) verpasste heute das Finale und konnte so keine weiteren Zähler sammeln. Dem Schweizer merkte man wie einigen anderen die Strapazen der beiden Speed-Rennen in Gröden (ITA) an den vergangenen zwei Tagen an. Dritter ist Daniel Albrecht (SUI, 356).
Fotoserie: Palander wiederholt Vorjahreserfolg
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: FIS Weltcup - Riesenslalom der Herren in Alta Badia (ITA) 2007/2008 |
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