Spannendes Spektakel auf der Gran Risa: Albrecht siegt in Alta Badia
Ski2b/sid am 21.12.2008 - 13:39 Uhr
Daniel Albrecht (SUI) hat nach seinem Sieg zum Beginn des Winters beim ersten Riesenslalom in Sölden seinen zweiten Weltcup-Sieg der Saison gefeiert. In Alta Badia setzte sich der 25-Jährige beim Riesenslalom in 2:32.71 Minuten vor dem Kroaten Ivica Kostelic (CRO) und Hannes Reichelt (AUT) durch. Damit übernimmt der Schweizer mit 216 Punkten auch die Führung in der Disziplinenwertung knapp vor Ted Ligety (212 Punkte) und Didier Cuche (210 Punkte).
Cuche im ersten Lauf vorn
Nach dem ersten Lauf hatte Albrecht noch hauchdünn hinter dem Routinier Didier Cuche (SUI) gelegen, dem mit Startnummer zwei eine sensationelle Fahrt gelungen war. Doch Cuche schaffte es im zweiten Durchgang nicht, die lediglich drei Hundertstel Zeitvorsprung ins Ziel zu retten und musste sich am Ende sogar mit Rang fünf zufrieden geben. Bei besten äußeren Bedingungen und einer gut präparierten "Gran Risa" im italienischen Norden hatten sich im ersten Lauf die Favoriten, die alle mit frühen Startnummern ins Rennen gehen konnten, durchgesetzt. Mit den beiden Schweizern konnte vor allem Ted Ligety mithalten, der nur drei Zehntel zurück lag. Auch Massimiliano Blardone (ITA) ging in Schlagdistanz in den zweiten Lauf, ebenso wie die Sieger von Beaver Creek und Val d´Isère Benni Raich (AUT) und Carlo Janka (SUI).
Spannung pur in Lauf zwei
Im zweiten Durchgang bei Sonnenschein war die Laufbestzeit schließlich dem Finnen Marcus Sandell vorbehalten. Er fuhr sich vom 27. auf den elften Platz vor. Ähnlich stark der Österreicher Marcel Hirscher: Er schob sich von Platz 25 auf den zwölften Rang und sorgte nach einigen Patzern der Fahrer aus der Alpenrepublik für ein versöhnliches Resultat. Als Zwölfter des ersten Durchgangs ging Ivica Kostelic auf den extrem steilen Kurs, der im Laufe des Tages immer mehr Rillen aufwies. Die ruhige Fahrt und der optimale Kraft- und Kanteneinsatz des erfahrenen Kroaten machten sich bezahlt: Dem 29-Jährigen gelang mit seiner Fahrt der Sprung auf Platz zwei des Podests. Alle Fahrer hinter ihm bissen sich an seiner Zeit, die er vor allem im flachen unteren Streckenabschnitt herausfahren konnte, die Zähne aus. Bis auf Daniel Albrecht: Der Schweizer baute oben seinen Vorsprung deutlich aus, so dass er trotz massiven Zeitverlusts im unteren Teil der Strecke am Ende knapp vor Kostelic lag. Da Didier Cuche im Anschluss keine Top-Fahrt gelang, durfte sich Daniel Albrecht über seinen insgesamt vierten Weltcup-Sieg freuen.
Neureuther raus
Als deutscher Solist war Felix Neureuther (Partenkirchen) bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Mit Startnummer 59 beging der 24-Jährige einen Fahrfehler und war dann chancenlos.
Bereits am morgigen Montag gehen die Techniker erneut in Alta Badia an den Start. Dann wird ein Slalom ausgetragen. Wir berichten natürlich ab 10:00 Uhr in unserem Liveticker.
Cuche im ersten Lauf vorn
Nach dem ersten Lauf hatte Albrecht noch hauchdünn hinter dem Routinier Didier Cuche (SUI) gelegen, dem mit Startnummer zwei eine sensationelle Fahrt gelungen war. Doch Cuche schaffte es im zweiten Durchgang nicht, die lediglich drei Hundertstel Zeitvorsprung ins Ziel zu retten und musste sich am Ende sogar mit Rang fünf zufrieden geben. Bei besten äußeren Bedingungen und einer gut präparierten "Gran Risa" im italienischen Norden hatten sich im ersten Lauf die Favoriten, die alle mit frühen Startnummern ins Rennen gehen konnten, durchgesetzt. Mit den beiden Schweizern konnte vor allem Ted Ligety mithalten, der nur drei Zehntel zurück lag. Auch Massimiliano Blardone (ITA) ging in Schlagdistanz in den zweiten Lauf, ebenso wie die Sieger von Beaver Creek und Val d´Isère Benni Raich (AUT) und Carlo Janka (SUI).
Spannung pur in Lauf zwei
Im zweiten Durchgang bei Sonnenschein war die Laufbestzeit schließlich dem Finnen Marcus Sandell vorbehalten. Er fuhr sich vom 27. auf den elften Platz vor. Ähnlich stark der Österreicher Marcel Hirscher: Er schob sich von Platz 25 auf den zwölften Rang und sorgte nach einigen Patzern der Fahrer aus der Alpenrepublik für ein versöhnliches Resultat. Als Zwölfter des ersten Durchgangs ging Ivica Kostelic auf den extrem steilen Kurs, der im Laufe des Tages immer mehr Rillen aufwies. Die ruhige Fahrt und der optimale Kraft- und Kanteneinsatz des erfahrenen Kroaten machten sich bezahlt: Dem 29-Jährigen gelang mit seiner Fahrt der Sprung auf Platz zwei des Podests. Alle Fahrer hinter ihm bissen sich an seiner Zeit, die er vor allem im flachen unteren Streckenabschnitt herausfahren konnte, die Zähne aus. Bis auf Daniel Albrecht: Der Schweizer baute oben seinen Vorsprung deutlich aus, so dass er trotz massiven Zeitverlusts im unteren Teil der Strecke am Ende knapp vor Kostelic lag. Da Didier Cuche im Anschluss keine Top-Fahrt gelang, durfte sich Daniel Albrecht über seinen insgesamt vierten Weltcup-Sieg freuen.
Neureuther raus
Als deutscher Solist war Felix Neureuther (Partenkirchen) bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Mit Startnummer 59 beging der 24-Jährige einen Fahrfehler und war dann chancenlos.
Bereits am morgigen Montag gehen die Techniker erneut in Alta Badia an den Start. Dann wird ein Slalom ausgetragen. Wir berichten natürlich ab 10:00 Uhr in unserem Liveticker.
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