Werner Heel überrascht in Gröden: Super-G wird zum Startnummernrennen
Ski2b/sid am 19.12.2008 - 16:21 Uhr
Beim Super-G-Weltcup in Gröden hat Werner Heel überraschend den Sieg errungen. Mit dem Italiener schafften Didier Defago und Patrik Järbyn den Sprung aufs Treppchen. Die Favoriten um Hermann Maier und Bode Miller hatten aufgrund ihrer Startnummer keine Chance, in den Kampf um die Bestzeit einzugreifen.
Mit Startnummer drei zum Sieg
Der 26-jährige Werner Heel profitierte in Südtirol bei seinem zweiten Weltcup-Sieg von seiner frühen Startnummer drei und den bei seinem Lauf günstigen Bedingungen. Die Favoriten litten allesamt unter den böigen Winden über der anspruchsvollen Piste, einzig der Schweizer Didier Defago hatte Glück und fuhr mit Startnummer 17 auf Rang zwei vor. Heel bezwang die traditionsreiche Saslong in 1:35,04 Minuten und hatte am Ende 0,43 Sekunden Vorsprung auf Defago. Dritter wurde Patrik Järbyn (0,45 Sekunden zurück). Der Schwede war unmittelbar vor Heel ins Rennen gegangen, ebenfalls unbeeinträchtigt vom erst später aufkommenden Wind.
Raich: "Das ist schon ärgerlich"
Die Favoriten erwischte es dagegen teilweise heftig. "Große Fehler habe ich nicht gemacht, aber ich habe gemerkt, dass da ordentlich der Wind blies. Das ist schon ärgerlich", sagte Benjamin Raich aus Österreich, der mit Startnummer 20 lediglich Rang 27 belegte.
"Herminator" nur Neunter
Einen Rang hinter Raich platzierte sich Aksel Lund Svindal, der das sportlich eher fragwürdige "Startnummern-Rennen" aber schnell abhakte. "Mal gewinnst du, mal verlierst du", sagte er. Im Gesamtweltcup liegt der Norweger weiter in Führung. "Mister Super-G" Hermann Maier (AUT) betrieb als Neunter Schadensbegrenzung und wahrte Platz eins in der Disziplin-Wertung knapp vor Defago.
Deutsche verpassen die Punkteränge
Die drei deutschen Teilnehmer konnten sich wie erwartet nicht in den Punkterängen platzieren. Stephan Keppler (Ebingen/1,85 Sekunden zurück), Peter Strodl (Partenkirchen/1,96) und sein Bruder Andreas (3,04) kamen lediglich auf die Plätze 35, 39 und 53. Morgen haben die DSV-Athleten eine weitere Chance, Punkte einzufahren, denn am Samstag (20.12.) steht auf der Saslong die traditionelle Abfahrt auf dem Porgramm. Start ist um 12:15 Uhr.
Mit Startnummer drei zum Sieg
Der 26-jährige Werner Heel profitierte in Südtirol bei seinem zweiten Weltcup-Sieg von seiner frühen Startnummer drei und den bei seinem Lauf günstigen Bedingungen. Die Favoriten litten allesamt unter den böigen Winden über der anspruchsvollen Piste, einzig der Schweizer Didier Defago hatte Glück und fuhr mit Startnummer 17 auf Rang zwei vor. Heel bezwang die traditionsreiche Saslong in 1:35,04 Minuten und hatte am Ende 0,43 Sekunden Vorsprung auf Defago. Dritter wurde Patrik Järbyn (0,45 Sekunden zurück). Der Schwede war unmittelbar vor Heel ins Rennen gegangen, ebenfalls unbeeinträchtigt vom erst später aufkommenden Wind.
Raich: "Das ist schon ärgerlich"
Die Favoriten erwischte es dagegen teilweise heftig. "Große Fehler habe ich nicht gemacht, aber ich habe gemerkt, dass da ordentlich der Wind blies. Das ist schon ärgerlich", sagte Benjamin Raich aus Österreich, der mit Startnummer 20 lediglich Rang 27 belegte.
"Herminator" nur Neunter
Einen Rang hinter Raich platzierte sich Aksel Lund Svindal, der das sportlich eher fragwürdige "Startnummern-Rennen" aber schnell abhakte. "Mal gewinnst du, mal verlierst du", sagte er. Im Gesamtweltcup liegt der Norweger weiter in Führung. "Mister Super-G" Hermann Maier (AUT) betrieb als Neunter Schadensbegrenzung und wahrte Platz eins in der Disziplin-Wertung knapp vor Defago.
Deutsche verpassen die Punkteränge
Die drei deutschen Teilnehmer konnten sich wie erwartet nicht in den Punkterängen platzieren. Stephan Keppler (Ebingen/1,85 Sekunden zurück), Peter Strodl (Partenkirchen/1,96) und sein Bruder Andreas (3,04) kamen lediglich auf die Plätze 35, 39 und 53. Morgen haben die DSV-Athleten eine weitere Chance, Punkte einzufahren, denn am Samstag (20.12.) steht auf der Saslong die traditionelle Abfahrt auf dem Porgramm. Start ist um 12:15 Uhr.
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