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Hundertstel-Krimi geht an Cuche

Ski2b/sid am 14.12.2007 - 13:55 Uhr
Der Schweizer Didier Cuche hat den Super-G im italienischen Gröden für sich entschieden. In seinem 250. Rennen im alpinen Weltcup gelang dem 33-Jährigen der siebte Sieg. Cuche, im vergangenen Winter Gewinner des Abfahrtsweltcups, siegte in 1:36,62 Minuten mit 0,02 Sekunden vor Bode Miller aus den USA. Weitere 0,02 Sekunden zurück belegte Marco Büchel aus Liechtenstein Rang drei.

ÖSV-Fahrer patzen auf der Saslong
In Beaver Creek noch eine Macht erwiesen sich auf der Saslong die österreichischen Super-G Starter in Gröden eher als Flop. Michael Walchhofer erwischte mit Startnummer eins nicht die schnellsten Pistenbedingungen, verlor aber vor allem durch einen Fehler nach Ausfahrt der Ciaslat-Wiese an Boden - am Ende reichte es zu Platz 14. Seine Teamkollegen konnten in Folge selten glänzen, sodass Benjamin Raich auf Rang sieben wieder bester Vertreter der Alpenrepulik wurde. Auch Hermann Maier glückte nicht alles, er beendete das Rennen auf Platz acht.


Guay mit starker Fahrt
Die erste absolute Topfahrt in einem sehr engen Rennen gelang dem Kanadier Erik Guay. Er wählte eine aggressive Linie und wurde dafür mit der vorerst besten Zeit belohnt. Doch die Führung hielt nur einen Fahrer, denn Marco Büchel konnte sie sofort unterbieten und sah damit lange wie der mögliche Sieger aus.

Duell Miller - Cuche
Mit den Startnummern 21 und 22 kamen dann zwei Top-Favoriten. Beide wurden ihrem Ruf gerecht. Zunächst setzte Vorjahressieger Bode Miller eine hauchdünne Bestzeit, dann war Didier Cuche noch weitere zwei Hundertstel schneller. Damit übernahm der Schweizer im Super-G Weltcup die Führung und kletterte im Gesamtweltcup auf den zweiten Rang. Zudem ist Cuche nun auch Top-Favorit für die folgende Abfahrt an gleicher Stelle.

DSV-Fahrer nicht vorne dabei
Stephan Keppler aus Ebingen schied kurz vor dem Ziel aus. Nach einem zu weiten Sprung konnte er den folgenden Schwung nicht mehr richtig setzen und verpasste ein Tor. Auch Peter Strodl sah das Ziel nicht, damit kam kein DSV-Fahrer in die Wertung.
Weiterführende Informationen:
Homepage von Stephan Keppler
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