Britt Janyk gewinnt fragwürdige Abfahrt in Aspen
Ski2b/sid am 08.12.2007 - 20:34 Uhr
Die zweite Weltcup-Abfahrt der Saison hat eine Überraschungssiegerin: Britt Janyk war im amerikanischen Aspen die Schnellste. Die Kanadierin profitierte bei ihrem ersten Weltcup-Erfolg allerdings von den Bedingungen bei leichtem Schneefall und Nebel, die den Spezialistinnen kaum eine Chance auf eine Top-Platzierung ließen.
Götschl auf dem Podium
Janyk war mit der günstigen Startnummer 6 ins Rennen gegangen und hatte in einer Zeit von 1:14,17 Minuten 0,42 Sekunden Vorsprung auf die Technik-Spezialistin Marlies Schild (Österreich), die als Erste gestartet war. Renate Götschl (Österreich) wurde mit 0,42 Sekunden Rückstand Dritte vor der Trainingsbesten und Siegerin der ersten Abfahrt in Lake Louise, der US-Amerikanerin Lindsey Vonn.
Riesch ohne Risiko
Wegen der nahezu irregulären Verhältnisse war die Abfahrt um etwa 15 Fahrsekunden verkürzt worden. Offenbar beeindruckt von den Bedingungen fuhr auch Maria Riesch auf ihrer Unglücks-Piste mit angezogener Handbremse und konnte sich nicht unter den besten 20 Fahrerinnen platzieren. Die Partenkirchenerin hatte sich im Dezember 2005 auf der Strecke Ruthie's Run beim Riesenslalom ihren zweiten Kreuzbandriss zugezogen.
Meissnitzer mit schwerem Sturz
Die weiche Piste wurde Alexandra Meissnitzer zum Verhängnis. Die Österreicherin wurde ausgehoben, machte eine Rolle vorwärts und landete im Fangzaun, wo sie einige Minuten liegen blieb. Am linken Knie geschient wurde sie mit dem Rettungsschlitten zu Tal gebracht. Ihre Teamkolleginnen Nicole Hosp, Maria Holaus und Christine Sponring verzichteten daraufhin auf einen Start. "Das Risiko ist hier nicht kalkulierbar", sagte der österreichische Trainer Roman Kneisl. Nachdem wenig später dann die Französin Barthet auch schwer stürzte, wurde das Rennen schließlich abgebrochen.
Am Sonntag der Slalom
Die Abfahrt war ursprünglich für Freitag vorgesehen, war wegen starken Schneefalls jedoch verschoben worden. Der für Samstag geplante Super-G wird an einem noch nicht bekannten Ort ausgefahren. Am Sonntag wird in Aspen noch ein Slalom stattfinden.
Götschl auf dem Podium
Janyk war mit der günstigen Startnummer 6 ins Rennen gegangen und hatte in einer Zeit von 1:14,17 Minuten 0,42 Sekunden Vorsprung auf die Technik-Spezialistin Marlies Schild (Österreich), die als Erste gestartet war. Renate Götschl (Österreich) wurde mit 0,42 Sekunden Rückstand Dritte vor der Trainingsbesten und Siegerin der ersten Abfahrt in Lake Louise, der US-Amerikanerin Lindsey Vonn.
Riesch ohne Risiko
Wegen der nahezu irregulären Verhältnisse war die Abfahrt um etwa 15 Fahrsekunden verkürzt worden. Offenbar beeindruckt von den Bedingungen fuhr auch Maria Riesch auf ihrer Unglücks-Piste mit angezogener Handbremse und konnte sich nicht unter den besten 20 Fahrerinnen platzieren. Die Partenkirchenerin hatte sich im Dezember 2005 auf der Strecke Ruthie's Run beim Riesenslalom ihren zweiten Kreuzbandriss zugezogen.
Meissnitzer mit schwerem Sturz
Die weiche Piste wurde Alexandra Meissnitzer zum Verhängnis. Die Österreicherin wurde ausgehoben, machte eine Rolle vorwärts und landete im Fangzaun, wo sie einige Minuten liegen blieb. Am linken Knie geschient wurde sie mit dem Rettungsschlitten zu Tal gebracht. Ihre Teamkolleginnen Nicole Hosp, Maria Holaus und Christine Sponring verzichteten daraufhin auf einen Start. "Das Risiko ist hier nicht kalkulierbar", sagte der österreichische Trainer Roman Kneisl. Nachdem wenig später dann die Französin Barthet auch schwer stürzte, wurde das Rennen schließlich abgebrochen.
Am Sonntag der Slalom
Die Abfahrt war ursprünglich für Freitag vorgesehen, war wegen starken Schneefalls jedoch verschoben worden. Der für Samstag geplante Super-G wird an einem noch nicht bekannten Ort ausgefahren. Am Sonntag wird in Aspen noch ein Slalom stattfinden.
Weiterführende Informationen:
| Maria Holaus | |
| Homepage von Maria Riesch | |
| Homepage von Renate Götschl |
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