Vonn in Sestriere wieder eine Klasse für sich
Ski2b/sid am 09.02.2008 - 14:52 Uhr
Lindsey Vonn ist im Abfahrtsweltcup weiter das Maß aller Dinge. Die US-Amerikanerin deklassierte im italienischen Sestriere einmal mehr in diesem Winter ihre Konkurrenz. Vonn war 62 Hundertstel schneller als Kelly Vanderbeek auf Rang zwei. Dritte wurde Nadia Fanchini, Maria Riesch Sechste.
Fanchini mit eindrucksvoller Leistung
Bei strahlendem Sonnenschein demontierte Vonn die Konkurrenz auf der "Kandahar Banchetta". In 1:38,86 Minuten erzielte sie die deutlich beste Zeit. Auf Platz drei fuhr etwas überraschend die Italienerin Nadia Fanchini (0,77 Sekunden zurück). Die Italinerin war erst vor kurzem in den Weltcup zurückgekehrt. Davor hatte der italienische Verband ihr die Starterlaubnis aufgrund Herzproblemen entzogen. Mit dem heutigen Ergebnis meldete sich Fanchini aber eindrucksvoll zurück.
Götschl und Styger zeitgleich
Bevor Vonn als 20. Starterin die Bestzeit pulverisierte, lagen Renate Götschl und Nadia Styger zeitgleich an der Spitze. Die österreichische Speed-Queen und Styger lieferten sich dabei ein packendes Duell. Am Ende verpassten sie mit der Zeit von 1:39,71 Minuten aber als gemeinsame Vierte das Podium um acht Hundertstel.
"Ergebnis wurmt"
Das verpasste auch Maria Riesch knapp, die mit Platz sechs aber ihr bestes Resultat in der Königsdisziplin seit Mitte Dezember einfuhr. Nach einer gelungenen Fahrt auf der Männer-Piste der Winterspiele von 2006 in Turin hatte die 23-Jährige in 1:39,82 Minuten lediglich 19 Hundertstelsekunden Rückstand auf Rang drei. "Dass ich das Stockerl verpasst habe, wurmt mich schon ein bisschen. Aber es war ein gutes Resultat", sagte Riesch. Gina Stechert, die zweite deutsche Starterin, kam auf Platz 26 und sammelte so nach ihrer Knieverletzung wertvolle Weltcup-Punkte.
Riesch zementiert Rang drei im Gesamtweltcup
Riesch, die beste deutsche Ski-Rennläuferin, zementierte mit ihrer schon neunten Fahrt unter die Top-Sechs in diesem Weltcup-Winter den dritten Rang im Gesamtweltcup. Dort hat Riesch 147 Punkte Rückstand auf die neue Spitzenreiterin Lindsey Vonn (968 Zähler). Die US-Amerikanerin verdrängte Titelverteidigerin Nicole Hosp (965) mit ihrem fünften Saisonsieg von der Spitzenposition. Hosp wurde nur 23. und kündigte an: "Ich werde die große Kristallkugel nicht kampflos herschenken."
Vonn dominiert Abfahrtswertung
Während sich der Zweikampf an der Spitze der Gesamtwertung fünf Wochen und zwölf Rennen vor Saisonende zuspitzt, ist Vonn die kleine Kristallkugel für die beste Abfahrerin kaum mehr zu nehmen. Nach dem vierten Triumph bei der siebten von zehn Schussfahrten beträgt ihr Vorsprung auf die Zweite Renate Götschl (Österreich) 252 Punkte.
Riesch mit Respekt - im Super-G wird es ernst
"Ich bin sehr überrascht, dass ich so stark bin. Ich weiß gar nicht, wie ich das mache", sagte Vonn über ihre Form, die auch ihrer Freundin Riesch Respekt abnötigte. "Lindsey dominiert total, da hat keine eine Chance", sagte sie. Mit ihrer eigenen Fahrt, die 0,96 Sekunden länger dauerte, war sie "nicht unzufrieden. Es war nicht ganz perfekt, aber gut." Cheftrainer Matthias Berthold fand es "schade, dass es zum Podium nicht gereicht hat. Aber sie hat eben einige Fehler gemacht. Dennoch war es eine Steigerung." Am Sonntag soll Riesch beim Super-G weiter nach vorne fahren, sie geht als Führende der Disziplinwertung an den Start. "Da wird's richtig ernst. Aber ich bin optimistisch, weil mir die Piste liegt", meinte sie.
Fanchini mit eindrucksvoller Leistung
Bei strahlendem Sonnenschein demontierte Vonn die Konkurrenz auf der "Kandahar Banchetta". In 1:38,86 Minuten erzielte sie die deutlich beste Zeit. Auf Platz drei fuhr etwas überraschend die Italienerin Nadia Fanchini (0,77 Sekunden zurück). Die Italinerin war erst vor kurzem in den Weltcup zurückgekehrt. Davor hatte der italienische Verband ihr die Starterlaubnis aufgrund Herzproblemen entzogen. Mit dem heutigen Ergebnis meldete sich Fanchini aber eindrucksvoll zurück.
Götschl und Styger zeitgleich
Bevor Vonn als 20. Starterin die Bestzeit pulverisierte, lagen Renate Götschl und Nadia Styger zeitgleich an der Spitze. Die österreichische Speed-Queen und Styger lieferten sich dabei ein packendes Duell. Am Ende verpassten sie mit der Zeit von 1:39,71 Minuten aber als gemeinsame Vierte das Podium um acht Hundertstel.
"Ergebnis wurmt"
Das verpasste auch Maria Riesch knapp, die mit Platz sechs aber ihr bestes Resultat in der Königsdisziplin seit Mitte Dezember einfuhr. Nach einer gelungenen Fahrt auf der Männer-Piste der Winterspiele von 2006 in Turin hatte die 23-Jährige in 1:39,82 Minuten lediglich 19 Hundertstelsekunden Rückstand auf Rang drei. "Dass ich das Stockerl verpasst habe, wurmt mich schon ein bisschen. Aber es war ein gutes Resultat", sagte Riesch. Gina Stechert, die zweite deutsche Starterin, kam auf Platz 26 und sammelte so nach ihrer Knieverletzung wertvolle Weltcup-Punkte.
Riesch zementiert Rang drei im Gesamtweltcup
Riesch, die beste deutsche Ski-Rennläuferin, zementierte mit ihrer schon neunten Fahrt unter die Top-Sechs in diesem Weltcup-Winter den dritten Rang im Gesamtweltcup. Dort hat Riesch 147 Punkte Rückstand auf die neue Spitzenreiterin Lindsey Vonn (968 Zähler). Die US-Amerikanerin verdrängte Titelverteidigerin Nicole Hosp (965) mit ihrem fünften Saisonsieg von der Spitzenposition. Hosp wurde nur 23. und kündigte an: "Ich werde die große Kristallkugel nicht kampflos herschenken."
Vonn dominiert Abfahrtswertung
Während sich der Zweikampf an der Spitze der Gesamtwertung fünf Wochen und zwölf Rennen vor Saisonende zuspitzt, ist Vonn die kleine Kristallkugel für die beste Abfahrerin kaum mehr zu nehmen. Nach dem vierten Triumph bei der siebten von zehn Schussfahrten beträgt ihr Vorsprung auf die Zweite Renate Götschl (Österreich) 252 Punkte.
Riesch mit Respekt - im Super-G wird es ernst
"Ich bin sehr überrascht, dass ich so stark bin. Ich weiß gar nicht, wie ich das mache", sagte Vonn über ihre Form, die auch ihrer Freundin Riesch Respekt abnötigte. "Lindsey dominiert total, da hat keine eine Chance", sagte sie. Mit ihrer eigenen Fahrt, die 0,96 Sekunden länger dauerte, war sie "nicht unzufrieden. Es war nicht ganz perfekt, aber gut." Cheftrainer Matthias Berthold fand es "schade, dass es zum Podium nicht gereicht hat. Aber sie hat eben einige Fehler gemacht. Dennoch war es eine Steigerung." Am Sonntag soll Riesch beim Super-G weiter nach vorne fahren, sie geht als Führende der Disziplinwertung an den Start. "Da wird's richtig ernst. Aber ich bin optimistisch, weil mir die Piste liegt", meinte sie.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: FIS Weltcup - Abfahrt der Damen in Sestriere (ITA) 2007/2008 | |
| Homepage von Maria Riesch | |
| Homepage von Renate Götschl |
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