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Rainer Schönfelder: "Ich gehe meinen Weg - nach vorn, nach oben..."

Schönfelder Media am 07.01.2008 - 13:16 Uhr
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Was für ein Wochenende für Rainer Schönfelder! Vor einer Woche war sein Start in den beiden Technikklassikern von Adelboden noch fraglich – jetzt fährt er, gepusht durch ein Super-Comeback, nach Wengen. „Ich habe an diesem Wochenende eines gesehen: Wenn ich durchschnittlich fahre, bin ich mitten in der Weltspitze – das ist alles, was ich für die kommenden Rennen im Auge behalten möchte, dann ist vieles möglich.“

Platz vier beim Slalom ein großer Erfolg
„Ich bekomme ein Gefühl dafür, was es heißt, aus schwierigen Situationen gestärkt hervorzugehen: Der vergangene Winter, die neuerliche Verletzung im Dezember, die Pause – da bekommt vieles die richtige Priorität. Ich bin überzeugt, dass meine beste Zeit in diesem Winter noch bevorsteht. Und ich gehe meinen Weg – nach vorne, nach oben, ohne mir oder irgendjemandem sonst etwas beweisen zu müssen. Das ist die Freiheit, die es braucht, wenn man mit Freude schnell Skifahren will“, bilanziert Rainer Schönfelder nach Platz 4 im Slalom von Adelboden. Das tolle Wochenende sei eine gute Gelegenheit, sich bei jenen zu bedanken, die den Weg auch durch das Tal mit ihm gegangen seien, meinte Rainer Schönfelder nach der Rückkehr auf die Straße des Erfolges. Namen wollte er diesbezüglich noch nicht nennen.


Platzierungen sind zweitrangig, ich baue am Fundament für Größeres…
Ergebnisse seien, so Rainer Schönfelder, jetzt zweitrangig. Keine Spur von Sentimentalität, nicht auch mit Mario Matt und Benni Raich auf dem Stockerl gestanden zu sein: „Ich hab vor einer Woche noch nicht einmal gewusst, ob ich überhaupt am Start sein werde. Wenn ich das ganze Bild betrachte: Meine Verletzung, die Trainingspause, meine Startnummer, die schwierigen Verhältnisse – dann kann ich nicht anders, als mit diesen Ergebnissen am Adelboden-Wochenende glücklich und dafür dankbar zu sein. Für den Mario und den Benni habe ich mich gefreut. Aber für mich geht es in dieser Phase darum, am Fundament für Größeres zu bauen: Mich Schritt für Schritt an meine besten Möglichkeiten heranzutasten, die ich in Adelboden bei weitem nicht ausgeschöpft habe.“

Adelboden hat gezeigt: Ich bin voll auf Kurs – die nächsten Klassiker können kommen…
Schweiz-Fan Rainer Schönfelder reist jetzt weiter nach Wengen. An jenen Ort, wo er im Vorjahr mit der Einlösung einer Wette mit seinem Physiotherapeuten und seiner legendären Nacktabfahrt am Lauberhorn weltweit für mediales Aufsehen gesorgt hat, wie vor ihm nur Hermann Maier mit seinem spektakulären Sturz in Nagano. „Ja, das war lustig. Für heuer habe ich mir aber vorgenommen, den Spaß wieder auf die Rennstrecken zu verlegen. Obwohl: Zu tun gibt´s für meinen Physio mit den Spätfolgen meines Sturzes in Bad Kleinkirchheim auch heuer wieder genug“, scherzt Schönfelder und freut sich auf Superkombination und Slalom in Wengen.
Weiterführende Informationen:
Homepage Rainer Schönfelder
Fischer Ski
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