Interview mit Manfred Pranger: "Aufgeben war nie ein Thema"
Ski2b Redaktion am 13.10.2008 - 11:00 Uhr
Lange war Manfred Pranger verletzt - im Winter 2008/2009 will der zweifache Weltcup-Sieger es noch einmal wissen. Ski2b sprach mit dem Slalom-Ass über seine Reha, die Vorbereitung und seine Ziele.
Ski2b.com: Hallo Manfred, eine neue Saison liegt vor uns. Eine Frage vorab: Wie geht es Dir heute?
Manfred Pranger: Vielen Dank, mir geht es sehr gut. Ich stecke derzeit mitten in der Vorbereitung für die neue Saison. Ein gutes Gefühl.
Ski2b: Du hast eine ganze Reihe von Verletzungen zu überstehen gehabt. Zuletzt kam der Rückschlag in Alta Badia - und damit eine monatelange Pause. Was hast du gemacht bis zum Trainingseinstieg?
Manfred: Es lief eigentlich gut. Dank meiner Ärzte und Therapeuten konnte ich sehr rasch wieder mit dem Training beginnen. Das bestand dann hauptsächlich aus Radfahren, Skitouren gehen, Langlaufen und Krafttraining.
Ski2b: Ende Mai warst du mit dem ÖSV Technik Team wieder im Trainingslager in der Therme Loipersdorf. Haben da noch die regenerativen Einheiten überwogen?
Manfred: Gott sei Dank konnte ich zu dieser Zeit schon das komplette Training mit der Mannschaft absolvieren. Ich habe also nichts verpasst in der Vorbereitung.
Ski2b: Welche Schwerpunkte hast du in der Vorbereitung gesetzt - hast du dein Training umgestellt?
Manfred: Bis auf sehr viele koordinative Übungen musste ich mein Training nicht umstellen.
Ski2b: Wie weit und wie zufrieden bist du mit dem Materialsetup. Sind deine Völkl-Skier schnell?
Manfred: Da kann ich wirklich nicht klagen. Das Material funktionierte in der Vergangenheit sehr gut und auch diese Saison bin ich sehr zufrieden.
Ski2b: 2005 warst du nach zwei Siegen in Kitzbühel und Schladming binnen dreier Tage auf deinem Karriere-Höhepunkt, dann kam eine Pechserie mit vielen Verletzungen. Im Dezember 2007 hattest du den Anschluss fast wieder gefunden - und es folgte der neuerliche Kreuzbandriss. Wie schwer ist es, danach wieder anzufangen?
Manfred: Da das Skifahren, das Rennfahren, für mich einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben hat, war es für mich nie ein Thema, aufzugeben!
Ski2b: Welche Rolle spielt die Familie in so einer Phase?
Manfred: Meine Familie gab mir in dieser Zeit den nötigen Rückhalt und vor allem das Gefühl, das ich es wieder schaffen kann. Das ist unbezahlbar.
Ski2b: Gerade im Slalom-Weltcup ist die Weltspitze extrem eng beieinander. Welche Ziele steckst du dir für die kommende Saison?
Manfred: Mein Ziel wird und soll es sein, mit den besten Slalomläufern mithalten zu können und eventuell einige Top 5 Platzierungen zu erreichen.
Ski2b: Kannst du gleich das erste Rennen in Levi voll angehen - oder brauchst du ein paar Läufe, um wieder mit 100 Prozent angreifen zu können?
Manfred: Bei der momentanen Dichte im Slalom Weltcup muss man mit 100 Prozent ins Rennen gehen. Sonst hast du einfach keine Chance. Es gibt nur ganz oder gar nicht.
Ski2b: Auch eine WM steht 2009 an. Bislang hast du zwei fünfte Plätze bei Weltmeisterschaften auf dem Konto. Hoffst du auf das Stockerl?
Manfred: Als Sportler ist es immer ein Traum, bei Großereignissen eine Medaille zu erringen. Es wäre natürlich schön, wenn das auch mir gelingen würde.
Ski2b: Es ist jetzt rund zehn Monate her, dass du im Starthaus eines Weltcups gestanden hast. Was wirst du fühlen, wenn es wieder losgeht?
Manfred: Es wird sicher eine große Anspannung sein, wenn ich wieder im Starthaus stehen werde, aber ich werde versuchen, mich zu 100 Prozent auf das Rennen zu konzentrieren. Ich freue mich darauf!
Ski2b: Danke Manfred - und alles Gute für die kommende Saison.
Manfred: Ich danke auch!
Ski2b.com: Hallo Manfred, eine neue Saison liegt vor uns. Eine Frage vorab: Wie geht es Dir heute?
Manfred Pranger: Vielen Dank, mir geht es sehr gut. Ich stecke derzeit mitten in der Vorbereitung für die neue Saison. Ein gutes Gefühl.
Ski2b: Du hast eine ganze Reihe von Verletzungen zu überstehen gehabt. Zuletzt kam der Rückschlag in Alta Badia - und damit eine monatelange Pause. Was hast du gemacht bis zum Trainingseinstieg?
Manfred: Es lief eigentlich gut. Dank meiner Ärzte und Therapeuten konnte ich sehr rasch wieder mit dem Training beginnen. Das bestand dann hauptsächlich aus Radfahren, Skitouren gehen, Langlaufen und Krafttraining.
Ski2b: Ende Mai warst du mit dem ÖSV Technik Team wieder im Trainingslager in der Therme Loipersdorf. Haben da noch die regenerativen Einheiten überwogen?
Manfred: Gott sei Dank konnte ich zu dieser Zeit schon das komplette Training mit der Mannschaft absolvieren. Ich habe also nichts verpasst in der Vorbereitung.
Ski2b: Welche Schwerpunkte hast du in der Vorbereitung gesetzt - hast du dein Training umgestellt?
Manfred: Bis auf sehr viele koordinative Übungen musste ich mein Training nicht umstellen.
Ski2b: Wie weit und wie zufrieden bist du mit dem Materialsetup. Sind deine Völkl-Skier schnell?
Manfred: Da kann ich wirklich nicht klagen. Das Material funktionierte in der Vergangenheit sehr gut und auch diese Saison bin ich sehr zufrieden.
Ski2b: 2005 warst du nach zwei Siegen in Kitzbühel und Schladming binnen dreier Tage auf deinem Karriere-Höhepunkt, dann kam eine Pechserie mit vielen Verletzungen. Im Dezember 2007 hattest du den Anschluss fast wieder gefunden - und es folgte der neuerliche Kreuzbandriss. Wie schwer ist es, danach wieder anzufangen?
Manfred: Da das Skifahren, das Rennfahren, für mich einen sehr hohen Stellenwert in meinem Leben hat, war es für mich nie ein Thema, aufzugeben!
Ski2b: Welche Rolle spielt die Familie in so einer Phase?
Manfred: Meine Familie gab mir in dieser Zeit den nötigen Rückhalt und vor allem das Gefühl, das ich es wieder schaffen kann. Das ist unbezahlbar.
Ski2b: Gerade im Slalom-Weltcup ist die Weltspitze extrem eng beieinander. Welche Ziele steckst du dir für die kommende Saison?
Manfred: Mein Ziel wird und soll es sein, mit den besten Slalomläufern mithalten zu können und eventuell einige Top 5 Platzierungen zu erreichen.
Ski2b: Kannst du gleich das erste Rennen in Levi voll angehen - oder brauchst du ein paar Läufe, um wieder mit 100 Prozent angreifen zu können?
Manfred: Bei der momentanen Dichte im Slalom Weltcup muss man mit 100 Prozent ins Rennen gehen. Sonst hast du einfach keine Chance. Es gibt nur ganz oder gar nicht.
Ski2b: Auch eine WM steht 2009 an. Bislang hast du zwei fünfte Plätze bei Weltmeisterschaften auf dem Konto. Hoffst du auf das Stockerl?
Manfred: Als Sportler ist es immer ein Traum, bei Großereignissen eine Medaille zu erringen. Es wäre natürlich schön, wenn das auch mir gelingen würde.
Ski2b: Es ist jetzt rund zehn Monate her, dass du im Starthaus eines Weltcups gestanden hast. Was wirst du fühlen, wenn es wieder losgeht?
Manfred: Es wird sicher eine große Anspannung sein, wenn ich wieder im Starthaus stehen werde, aber ich werde versuchen, mich zu 100 Prozent auf das Rennen zu konzentrieren. Ich freue mich darauf!
Ski2b: Danke Manfred - und alles Gute für die kommende Saison.
Manfred: Ich danke auch!
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