Benjamin Raich siegt im Slalom von Kitzbühel und lässt Österreich jubeln
Ski2b Redaktion am 21.01.2001 - 14:39 Uhr
Der 5. Herren Slalom der laufenden Weltcup-Saison nahm ein dramatisches Ende. Benjamin Raich (AUT) holte sich nach dem Triumph beim letzten Slalom in Wengen (Schweiz) in der Zeit von 1.39.79 Min. auch den Sieg in „Kitz“. Er profitierte dabei allerdings vom Ausscheiden seines Landsmanns Heinz Schilchegger. Der hatte den 1. Durchgang auf dem Ganslern-Hang von Kitzbühel dominiert und lag auch nach der Zwischenzeit des Finallaufes in Front. Ein Fahrfehler brachte den Mann aus Obertauern um die Früchte seiner Arbeit. Jure Kosir aus Slowenien sicherte sich stattdessen Platz 2 (1.40.11 Min.). Dritter wurde der Norweger Hans-Petter Buraas in 1.40.91 Min.
Österreicher gewannen alle Rennen in Kitz:
Hermann Maier war der große Held von Kitzbühel 2001. Er gewann den Super-G und die legendäre Abfahrt auf der Streif. Das I-Tüpfelchen auf die Super-Party von Kitz setzte nun der junge Slalomstar Benjamin Raich aus dem Pitztal in Tirol. Er übernimmt auch die Führung in der Slalomwertung (245 Punkte). Damit ist der Boden für ein rauschendes rot-weiß-rotes WM-Fest in St. Anton ab dem 29.01. bereitet. Die Österreicher erwarten Weltmeister für Austria am Fließband. Der Erwartungsdruck für die ÖSV-Fahrer ist gewaltig.
Eberle hadert mit sich:
Markus Eberle schaute im Zielraum wenig glücklich aus. In der Gesamtzeit von 1.42.27 Min. beendete der 31-jährige Deutsche den Slalom auf dem Gaslern-Hang. Am Ende sprang der 20. Platz für den einzigen DSV-Finalisten heraus. Alois Vogl war zuvor schon im 1. Durchgang als 46. am „Cut“ der besten 30 Fahrer gescheitert. Markus Eberle haderte nach dem rennen mit seiner Leistung. „Ich bin vielleicht mit dem falschen Bein aufgestanden. Jedenfalls kam ich nie richtig ins rollen. Ich warte nun auf neues Material. Das wird hoffentlich bald geliefert.“
Lasse Kjus siegt in der Kombination:
Der Norweger Lasse Kjus darf sich Sieger der Hahnenkamm-Rennen nennen. Dieser Titel gebührt dem Sieger der Kombinationswertung, die aus der Abfahrt von der Streif und dem Slalom am Ganslern-Hang besteht. Er gewann vor Michael Walchhofer (Österreich) und seinem norwegischen Landsmann Kjetil-Andre Aamodt, der bereits dreimal das Hahnenkamm-Rennen gewann. Ganz glücklich war Kjus jedoch mit dem Verlauf des Wochenendes von Kitzbühel nicht. „Im Moment ist der Slalom ein Kampf für mich. Auch bei der Abfahrt war ich etwas enttäuscht von mir. Ich wollte dort gewinnen.“
Österreicher gewannen alle Rennen in Kitz:
Hermann Maier war der große Held von Kitzbühel 2001. Er gewann den Super-G und die legendäre Abfahrt auf der Streif. Das I-Tüpfelchen auf die Super-Party von Kitz setzte nun der junge Slalomstar Benjamin Raich aus dem Pitztal in Tirol. Er übernimmt auch die Führung in der Slalomwertung (245 Punkte). Damit ist der Boden für ein rauschendes rot-weiß-rotes WM-Fest in St. Anton ab dem 29.01. bereitet. Die Österreicher erwarten Weltmeister für Austria am Fließband. Der Erwartungsdruck für die ÖSV-Fahrer ist gewaltig.
Eberle hadert mit sich:
Markus Eberle schaute im Zielraum wenig glücklich aus. In der Gesamtzeit von 1.42.27 Min. beendete der 31-jährige Deutsche den Slalom auf dem Gaslern-Hang. Am Ende sprang der 20. Platz für den einzigen DSV-Finalisten heraus. Alois Vogl war zuvor schon im 1. Durchgang als 46. am „Cut“ der besten 30 Fahrer gescheitert. Markus Eberle haderte nach dem rennen mit seiner Leistung. „Ich bin vielleicht mit dem falschen Bein aufgestanden. Jedenfalls kam ich nie richtig ins rollen. Ich warte nun auf neues Material. Das wird hoffentlich bald geliefert.“
Lasse Kjus siegt in der Kombination:
Der Norweger Lasse Kjus darf sich Sieger der Hahnenkamm-Rennen nennen. Dieser Titel gebührt dem Sieger der Kombinationswertung, die aus der Abfahrt von der Streif und dem Slalom am Ganslern-Hang besteht. Er gewann vor Michael Walchhofer (Österreich) und seinem norwegischen Landsmann Kjetil-Andre Aamodt, der bereits dreimal das Hahnenkamm-Rennen gewann. Ganz glücklich war Kjus jedoch mit dem Verlauf des Wochenendes von Kitzbühel nicht. „Im Moment ist der Slalom ein Kampf für mich. Auch bei der Abfahrt war ich etwas enttäuscht von mir. Ich wollte dort gewinnen.“
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