Startseite

Anja Paerson pflückt Slalom WM-Titel von der Sonnenwiese in St. Anton

Ski2b Redaktion am 07.02.2001 - 21:23 Uhr
Anja Paerson (19 Jahre) ist die strahlende Siegerin des WM-Slaloms von St. Anton. Auf der sehr selektiven Piste „Sonnenwiese“ überstand sie die beiden Durchgänge in der Gesamtzeit von 1.32.95 Min. und sicherte sich die Goldmedaille vor der Französin Christel Saioni (1.33.56 Min.) und der Norwegerin Hedda Berntsen (1.33.99 Min.)

Kostelic ohne Medaille:
Die 19-jährige Top-Favoritin Janica Kostelic ging in ihrer Spezialdisziplin leer aus. In der Zeit von 1.34.40 Min. landete die Seriensiegerin des Weltcups nur auf Platz 5. Für die dominante Slalomfahrerin der diesjährigen Saison ist dieses Resultat eine herbe Niederlage

Martina Ertl ausgeschieden:
Sie hat alles riskiert und nichts gewonnen. Dennoch konnte Martina Ertl auch nach ihrem ausscheiden am Slalomhang von St. Anton noch lachen. Schon im 1. Durchgang musste die 27-jährige Lenggrieserin arg mit der Piste und dem Parcours kämpfen. Im Finale, in das sie als neuntplazierte Fahrerin ging, machte die Kombinations-Weltmeisterin im Steilhang einen Fahrfehler. Danach setzte Martina alles auf eine Karte, jedoch ohne Erfolg. Sie musste ein Tor auslassen und schied aus.

Annemarie Gerg auf Rang 13:
Annemarie Gerg schaffte als einzige Deutsche beide Durchgänge auf der Sonnenwiese und durfte sich am Ende über den 13. Platz in der Zeit von 1.39.25 Min. freuen.

Flutlichtspektakel:
Der WM-Slalom fand im hellen Flutlichtschein auf der anspruchsvollen Sonnenwiese statt. Viele Fans feuerten bereits die 89 Teilnehmerinnen des 1. Durchgangs an. Über 3000 kroatische Anhänger von Janica Kostelic sorgten für zusätzliche Begeisterung. Im Skistadion waren auch zahlreiche Spruchbänder der Fangemeinde von Martina Ertl zu sehen.

Piste bereitet große Probleme:
Der Zustand der Sonnenwiese war das Gesprächsthema am Hang von St. Anton. Die Piste zeigte sich in einem eher bedauernswerten Zustand, da der weiche Sulzschnee zu tiefen Rippen und Brüchen führte. Der ruppige Untergrund bereitete den Athletinnen große Probleme und war sicherlich mit verantwortlich für die riesigen Zeitabstände. Zudem hatten die Organisatoren bereits vor zwei Wochen mit chemischen Zusätzen den anspruchsvollen Parcours bearbeitet. Die einsetzende Wärme veränderte nun in negativer Weise die Konsistenz des Schnees.

15er Regel im Final-Durchgang:
Im zweiten Durchgang gingen nur noch die 30 schnellsten Fahrerinnen des ersten Laufes an den Start. Bei Weltmeisterschaften greift dann die 15er Regel, die besagt, dass die 15. des 1. Durchgangs das Finale eröffnet. Die Erstplatzierte geht dann als 15. Läuferin ins Rennen. Danach folgen die Athletinnen auf den Positionen 16 bis 30.
Weiterführende Informationen:
Homepage von Martina Ertl
Kommentar Eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Kommentar:
 

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Shop & Material
Galerie
Lindsey Vonn und Aksel Lund Svindal Slalom-Weltcupsiegerinnen 2009 Podium Super-Kombination 2009 Lindsey Vonn, Jean-Baptiste Grange
Weltcup Are