
Manfred Mölgg

Manfred Mölgg

Manfred Mölgg

Manfred Mölgg

Manfred Moelgg

Manfred Moelgg

Manfred Moelgg

M. Moelgg, R. Gravier, S. Zurbriggen

A. Baxter, M. Moelgg, K. Albrecht
Portrait - Manfred Mölgg (ITA)
Ski2b Redaktion am 19.03.2008 - 09:00 Uhr
Der junge Italiener Manfred Mölgg könnte einmal in die Fußstapfen des großen Alberto Tomba treten. Die Tifosi jedenfalls haben hohe Erwartungen an den Slalom-Spezialisten und wünschen sich einen weiteren Star im alpinen Ski-Weltcup.
Erfolgreiche Geschwister
Im alpinen Ski-Weltcup gibt es verschiedene Geschwister, die erfolgreich auf den Pisten der Welt unterwegs sind. Auch Manfred und Manuela Mölgg gehören dazu. Bei den Herren sorgt der junge Manfred Mölgg mittlerweile für Furore und lehrt den besten Technikern der Szene das Fürchten. Seine Schwester Manuela ist sogar noch ein Jahr jünger und fährt auch schon seit der Saison 2003/2004 im Weltcup mit.
Stark im Europacup
In der Saison 2002/2003 überzeugte Mölgg im Europacup und ließ sein großes Talent aufblitzen. Er gewann den Slalom in Oberjoch (GER) und kam zudem noch fünf weitere Male auf den Podest. Durch diese guten Resultate in den technischen Disziplinen startete Mölgg dann ein Jahr später im Weltcup und zeigte auch dort Top-Leistungen.
Senkrechtstarter 2003/2004
Gleich in seiner ersten kompletten Weltcupsaison konnte Mölgg mit sehr guten Leistungen überzeugen. Im Winter 2003/2004 gelang ihm direkt der Sprung unter die besten Zehn in der Slalom-Disziplinen-Wertung. Höhepunkt der Saison war der zweite Platz beim Slalom in
Schladming (AUT). Bei diesem schweren Nachtslalom zeigte Mölgg, dass mit ihm in den Folgejahren zu rechnen war. Der talentierte Italiener musste in
Schladming lediglich Benni Raich den Vortritt überlassen. Sonst hätte es schon dort zu seinem ersten Weltcupsieg gereicht.
Im zweiten Jahr vermehrt im Riesenslalom
Im seiner zweiten Weltcup-Saison war Mölgg auch mehr im Riesenslalom im Einsatz und konnte auch dort schon für Furore sorgen. Das belegen die achten Plätze in
Lenzerheide (SUI) und
Kranjska Gora (SLO). Im Slalom reichte es nicht für einen Podestplatz, doch auch in dieser Disziplin zeigte die Kurve nach oben. Der junge Italiener besticht durch seine gute Technik und wird sicherlich bald auch ganz vorne zu finden sein.
Patzer bei Olympia - dennoch Verbesserung im Gesamtwinter
Für Olympia im eigenen Land hatte sich Mölgg wahrscheinlich zu viel vorgenommen, so schlug die Euphorie ins Gegenteil um, und er kam weder beim Slalom noch im Riesentorlauf ins Ziel. Trotzdem hatte er schon zuvor in
Kranjska Gora Grund zur Freude, denn mit Platz fünf im Riesenslalom übertraf er sein bisher bestes Weltcupergebnis in dieser Disziplin.
Slalom-Weltcup-Sieg
Für Manfred Mölgg zählte die Saison 2007/2008 durch den Gewinn der Slalom-Gesamtwertung zu der Erfolgreichsten in seiner noch jungen Karriere. Ebenfalls konnte er seinen ersten Weltcuperfolg in diesem Jahr in Kranjska-Gora feiern. Es waren nicht die Anzahl der Siege, die ihn zum Weltcupgewinner im Slalom machten, sondern seine außergewöhnliche Beständigkeit als Slalomläufer in jedem Rennen ins Ziel zu kommen und zudem auch, bis auf eine Ausnahme, immer unter die Top 15 gefahren zu sein. Zu einer Leistungssteigerung kam es auch im Bereich Riesenslalom, wo Mölgg eine ähnliche Serie startete wie im Slalom was im Endeffekt zu Platz drei in der Riesenslalomwertung führte. Seine sehr guten Leistungen über den kompletten Winter wurden in der Endabrechnung mit Platz vier in der Gesamtweltcupwertung belohnt.
Steckbrief
Geboren: 03.06.1982
Nation: Italien
Heimatverein: Gr. Sciatori Fiamme Gialle
Größe: 180cm
Gewicht: 78kg
Hobbies: Musik, Fahrradfahren, Computer, Tennis
Web: http://www.moelgg.it
Erfolge
Manfred Mölgg feierte sein Weltcup-Debüt am 12. Januar 2003 beim Slalom in
Bormio (ITA). Dort konnte er sich allerdings nicht für den Finaldurchgang qualifizieren. Die ersten Weltcuppunkte seiner Karriere sammelte der Italiener dann im Dezember 2003, als er in Madonna di Campiglio sensationell Fünfter wurde. Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination.
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): GS (DNF), SL (DNF)
Weltmeisterschaft:
2007 in Are (SWE): GS (19), SL (2)
2005 in
Bormio (ITA): GS (13), SL (DNF)
Weltcup:
Elf Podestplätze
Ein Weltcup Sieg
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