Portrait - Giancarlo Bergamelli (ITA)
Ski2b Redaktion am 02.10.2006 - 16:41 Uhr
Der am 28. Oktober 1974 geborene Giancarlo Bergamelli hatte seinen ersten Auftritt im Weltcup im Jahr 1995 in Tignes. Er stieg in dieser Saison auch gleich richtig in den Weltcup ein, bestritt acht Rennen und konnte in Vail mit dem 28. Rang im Riesenslalom seine ersten Punkte einfahren.
Aller Anfang ist schwer
Doch Bergamelli ewischte keinen Traumstart in den Weltcup-Circuit, lediglich dieses eine Mal bei seinen ersten 15 Rennen konnte er sich für den zweiten Lauf qualifizieren. Und so musste er sich in der Saison 1998/1999 wieder in den Europacup zurückstufen lassen. Doch auch dort riss Bergamelli zunächst 'keine Bäume aus', hatte schwer zu kämpfen und schaffte es einfach nicht, sich ganz oben zu etablieren. Erst in der Saison 2001/2002, als 27-Jähriger, ging die Skikarriere in der Weltspitze für den Italiener so richtig los. Er erhielt zunächst fünf weitere Chancen im Weltcup und konnte beweisen, dass er dazu gelernt hatte. Vier Mal kam er unter die Top 30, die beste Platzierung war der 13. Rang beim Slalom in Wengen. Doch leider waren noch drei Italiener vor ihm auf der Ergebnisliste zu finden, so dass dieses positive Erlebnis dort fast unter ging.
Sprung nach oben 2002/2003
Anders verlief es beim Rennen in Kranjska Gora im Januar 2003. Dort legte Bergamelli zwei gute und solide Läufe in den Schnee und wurde am Ende als Siebter bester Italiener. Am Ende der Saison konnte er bestaunen, dass er in seinen Weltcup-Rennen nur einmal ausgeschieden war und als 12. der Slalom-Gesamtwertung durchaus ein Teil der Weltspitze geworden war. Noch ein siebter Platz in Schladming und mehrere Top 15 Platzierungen hatte er erreicht, nach dem schwachen Start in den Weltcup für ihn selbst wohl die größte Überraschung.
Podest immer knapp verpasst
In der Saison 2003/2004 erreichte Bergamelli als Fünfter des Slaloms in Park City seine beste Weltcup-Platzierung bis heute. Hinter seinem aufstrebenden Teamkollegen Giorgio Rocca verpasste er einen Platz auf dem Podium nur um wenige Zehntel. Ebenso knapp war es in Schladming, doch auch dort reichte es 'nur' zu einem achten Rang. Die Saison 2004/2005 bescherte dem Italiener einen sechsten Platz in Wengen. Ergebnisse, auf die viele Fahrer lange hinarbeiten müssen. Und so war es ja auch bei Giancarlo Bergamelli.
Gute Resultate in weiter Ferne
Im Weltcup kam er nicht über einen 21. Rang hinaus, selbst im Europacup reichte es nur für einen 18. Platz. Insgesamt betrachtet war die Saison geprägt von vielen Rennen, die er nicht beenden konnte. Daher war auch eine Olympiateilnahme ausgeschlossen.
Steckbrief:
Geboren: 28.10.1974 in Trescore
Nation: Italien
Heimatverein: Gr.Sciatori Fiamme Gialle
Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel des Italieners. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): SL (DNF)
Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SL (DNF)
2003 in St. Moritz (SUI): SL (DNF)
Weltcup:
Weltcup-Disziplinen-12. im Slalom 2003
Sechs Top Ten Platzierungen
Aller Anfang ist schwer
Doch Bergamelli ewischte keinen Traumstart in den Weltcup-Circuit, lediglich dieses eine Mal bei seinen ersten 15 Rennen konnte er sich für den zweiten Lauf qualifizieren. Und so musste er sich in der Saison 1998/1999 wieder in den Europacup zurückstufen lassen. Doch auch dort riss Bergamelli zunächst 'keine Bäume aus', hatte schwer zu kämpfen und schaffte es einfach nicht, sich ganz oben zu etablieren. Erst in der Saison 2001/2002, als 27-Jähriger, ging die Skikarriere in der Weltspitze für den Italiener so richtig los. Er erhielt zunächst fünf weitere Chancen im Weltcup und konnte beweisen, dass er dazu gelernt hatte. Vier Mal kam er unter die Top 30, die beste Platzierung war der 13. Rang beim Slalom in Wengen. Doch leider waren noch drei Italiener vor ihm auf der Ergebnisliste zu finden, so dass dieses positive Erlebnis dort fast unter ging.
Sprung nach oben 2002/2003
Anders verlief es beim Rennen in Kranjska Gora im Januar 2003. Dort legte Bergamelli zwei gute und solide Läufe in den Schnee und wurde am Ende als Siebter bester Italiener. Am Ende der Saison konnte er bestaunen, dass er in seinen Weltcup-Rennen nur einmal ausgeschieden war und als 12. der Slalom-Gesamtwertung durchaus ein Teil der Weltspitze geworden war. Noch ein siebter Platz in Schladming und mehrere Top 15 Platzierungen hatte er erreicht, nach dem schwachen Start in den Weltcup für ihn selbst wohl die größte Überraschung.
Podest immer knapp verpasst
In der Saison 2003/2004 erreichte Bergamelli als Fünfter des Slaloms in Park City seine beste Weltcup-Platzierung bis heute. Hinter seinem aufstrebenden Teamkollegen Giorgio Rocca verpasste er einen Platz auf dem Podium nur um wenige Zehntel. Ebenso knapp war es in Schladming, doch auch dort reichte es 'nur' zu einem achten Rang. Die Saison 2004/2005 bescherte dem Italiener einen sechsten Platz in Wengen. Ergebnisse, auf die viele Fahrer lange hinarbeiten müssen. Und so war es ja auch bei Giancarlo Bergamelli.
Gute Resultate in weiter Ferne
Im Weltcup kam er nicht über einen 21. Rang hinaus, selbst im Europacup reichte es nur für einen 18. Platz. Insgesamt betrachtet war die Saison geprägt von vielen Rennen, die er nicht beenden konnte. Daher war auch eine Olympiateilnahme ausgeschlossen.
Steckbrief:
Geboren: 28.10.1974 in Trescore
Nation: Italien
Heimatverein: Gr.Sciatori Fiamme Gialle
Erfolge:
Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel des Italieners. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): SL (DNF)
Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SL (DNF)
2003 in St. Moritz (SUI): SL (DNF)
Weltcup:
Weltcup-Disziplinen-12. im Slalom 2003
Sechs Top Ten Platzierungen
Fotoserie: Portrait - Giancarlo Bergamelli (ITA)
Weiterführende Informationen:
| FIS Homepage |
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