Portrait - Lindsey C. Kildow (USA)
Ski2b Redaktion am 28.01.2007 - 16:11 Uhr
Die jüngste Fahrerin unter den Top 30 der Gesamtweltcup-Wertung 2004 war Lindsey C. Kildow. Die Nachwuchshoffnung wurde am 18.10.1984 in St. Paul, Minnesota, geboren und ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung für den Ski-Weltcup.
Ihre Anfänge
Die ersten Schwünge fuhr Lindsey auf dem Buck Hill, als sie drei Jahre alt war. Bereits mit sieben bestritt sie Rennen unter dem international renommierten Coach Erich Sailer. Mit Hilfe vom früheren U.S. Mannschaftscoach Chip Wood und Reid Phillips begann sie frühzeitig Abfahrts- und Super-G-Fähigkeiten zu entwickeln. Bereits 1999, mit 15 Jahren, feierte sie Siege und Podestplätze beim Nor-Am-Cup und in FIS-Rennen.
Weltcup-Debüt
Kurz nachdem sie ihren 16. Geburtstag gefeierte hatte, durfte Lindsey C. Kildow ihr erstes Rennen bei den Profis absolvieren. In Park City fuhr sie den Slalom, zahlte zwar Lehrgeld, doch konnte sich bei den 'Großen' schon mal als zukünftige Konkurrentin vorstellen. In der gleichen Saison gelang es ihr als Jungspund einen fünften und einen vierten Platz bei den nationalen Meisterschaften einzufahren. Ihre ersten Weltcup-Punkte konnte Kildow 2001 in Val d'Isere erreichen, als sie den Super-G als 26. beendete und dabei Namen wie Pärson, Street oder Häusl hinter sich ließ.
Vielseitigkeit bei Olympia unter Beweis gestellt
Bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City folgte dann der Beweis für das Talent der damals 17-jährigen Fahrerin. Sie konnte einen sechsten Rang bei der Kombination erreichen und gilt seitdem als hoffnungsvollstes Skitalent der USA. Trotz des guten Platzes war ihr der komplette Zugang zum Weltcup immer noch verwehrt. Als so junge Fahrerin sollte sie sich zunächst, wie jede Skifahrerin im Weltcup vor ihr auch, durch den Europacup kämpfen. Dort fuhr sie zweimal auf's Treppchen und schnitt auch bei den FIS-Rennen überdurchschnittlich ab.
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Puy Saint Vincent verpasste sie den Titel in der Abfahrt nur um sieben Hundertstel und musste lediglich Tamara Wolf aus der Schweiz den Vortritt lassen.
Noch viele erfolgreiche Jahre vor sich
Lindsey konnte sich im Winter 2003/2004 dann endlich voll auf den Weltcup konzentrieren und wurde auf Anhieb 30. in der Gesamtwertung. Drei herausragende Ergebnisse fuhr sie ein. Einen fünften und einen dritten Platz in Cortina d'Ampezzo in den Abfahrten ließen sie an ihrem ersten Sieg bei den Profis schnuppern. Ein sechster Rang beim Super-G in Haus unterstrich ihre Ansprüche für die nächsten Jahre. Als Abschluss der Saison wurde Kildow doppelte amerikanische Landesmeisterin und wurde zudem wieder Zweite bei den Junioren-Weltmeisterschaften in der Abfahrt (hinter Maria Riesch).
Weltspitze in den Speed-Disziplinen
Seit der Saison 2004/2005 hat sich Kildow in die absolute Weltspitze vorgefahren. Ihrem ersten Sieg bei der Abfahrt in Lake Louise 2004 ließ sie fünf weitere Podiumsplätze folgen und kämpfte damit lange aussichtsreich um die Kristallkugeln in den Disziplinen Abfahrt und Super-G. Bei der Weltmeisterschaft in Bormio hat es leider nur zu zwei undankbaren vierten Plätzen gereicht.
Lindsey privat
Lidsey Kildow spricht neben Englisch sehr gut Deutsch. Sie ist sehr gerne Sushi und, oh Wunder, Schokolade. Ihr Lieblingsfilm ist Gladiator mit Russell Crowe und auch auf Tom Cruise fährt sie ab. Ihre Lieblingsmusik ist Pop, Rap und R&B.
Steckbrief
Geboren: 18.10.1984 in St. Paul
Nation: USA
Größe: 177 cm
Gewicht: 70 kg
Sprachen: Deutsch, Englisch
Web: http://lindseykildow.blueturtle.net
Erfolge:
Werfen wir einen kurzen Blick in den Karrierespiegel der jungen Amerikanerin. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): K (6), SL (32)
Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SG (9), K (4), DH (4), GS (DNF)
Weltcup:
Weltcup-Disziplinen-Dritte im Super-G 2005
Sieben Weltcup-Siege
Ihre Anfänge
Die ersten Schwünge fuhr Lindsey auf dem Buck Hill, als sie drei Jahre alt war. Bereits mit sieben bestritt sie Rennen unter dem international renommierten Coach Erich Sailer. Mit Hilfe vom früheren U.S. Mannschaftscoach Chip Wood und Reid Phillips begann sie frühzeitig Abfahrts- und Super-G-Fähigkeiten zu entwickeln. Bereits 1999, mit 15 Jahren, feierte sie Siege und Podestplätze beim Nor-Am-Cup und in FIS-Rennen.
Weltcup-Debüt
Kurz nachdem sie ihren 16. Geburtstag gefeierte hatte, durfte Lindsey C. Kildow ihr erstes Rennen bei den Profis absolvieren. In Park City fuhr sie den Slalom, zahlte zwar Lehrgeld, doch konnte sich bei den 'Großen' schon mal als zukünftige Konkurrentin vorstellen. In der gleichen Saison gelang es ihr als Jungspund einen fünften und einen vierten Platz bei den nationalen Meisterschaften einzufahren. Ihre ersten Weltcup-Punkte konnte Kildow 2001 in Val d'Isere erreichen, als sie den Super-G als 26. beendete und dabei Namen wie Pärson, Street oder Häusl hinter sich ließ.
Vielseitigkeit bei Olympia unter Beweis gestellt
Bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City folgte dann der Beweis für das Talent der damals 17-jährigen Fahrerin. Sie konnte einen sechsten Rang bei der Kombination erreichen und gilt seitdem als hoffnungsvollstes Skitalent der USA. Trotz des guten Platzes war ihr der komplette Zugang zum Weltcup immer noch verwehrt. Als so junge Fahrerin sollte sie sich zunächst, wie jede Skifahrerin im Weltcup vor ihr auch, durch den Europacup kämpfen. Dort fuhr sie zweimal auf's Treppchen und schnitt auch bei den FIS-Rennen überdurchschnittlich ab.
Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Puy Saint Vincent verpasste sie den Titel in der Abfahrt nur um sieben Hundertstel und musste lediglich Tamara Wolf aus der Schweiz den Vortritt lassen.
Noch viele erfolgreiche Jahre vor sich
Lindsey konnte sich im Winter 2003/2004 dann endlich voll auf den Weltcup konzentrieren und wurde auf Anhieb 30. in der Gesamtwertung. Drei herausragende Ergebnisse fuhr sie ein. Einen fünften und einen dritten Platz in Cortina d'Ampezzo in den Abfahrten ließen sie an ihrem ersten Sieg bei den Profis schnuppern. Ein sechster Rang beim Super-G in Haus unterstrich ihre Ansprüche für die nächsten Jahre. Als Abschluss der Saison wurde Kildow doppelte amerikanische Landesmeisterin und wurde zudem wieder Zweite bei den Junioren-Weltmeisterschaften in der Abfahrt (hinter Maria Riesch).
Weltspitze in den Speed-Disziplinen
Seit der Saison 2004/2005 hat sich Kildow in die absolute Weltspitze vorgefahren. Ihrem ersten Sieg bei der Abfahrt in Lake Louise 2004 ließ sie fünf weitere Podiumsplätze folgen und kämpfte damit lange aussichtsreich um die Kristallkugeln in den Disziplinen Abfahrt und Super-G. Bei der Weltmeisterschaft in Bormio hat es leider nur zu zwei undankbaren vierten Plätzen gereicht.
Lindsey privat
Lidsey Kildow spricht neben Englisch sehr gut Deutsch. Sie ist sehr gerne Sushi und, oh Wunder, Schokolade. Ihr Lieblingsfilm ist Gladiator mit Russell Crowe und auch auf Tom Cruise fährt sie ab. Ihre Lieblingsmusik ist Pop, Rap und R&B.
Steckbrief
Geboren: 18.10.1984 in St. Paul
Nation: USA
Größe: 177 cm
Gewicht: 70 kg
Sprachen: Deutsch, Englisch
Web: http://lindseykildow.blueturtle.net
Erfolge:
Werfen wir einen kurzen Blick in den Karrierespiegel der jungen Amerikanerin. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2002 in Salt Lake City (USA): K (6), SL (32)
Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SG (9), K (4), DH (4), GS (DNF)
Weltcup:
Weltcup-Disziplinen-Dritte im Super-G 2005
Sieben Weltcup-Siege
Fotoserie: Portrait - Lindsey C. Kildow (USA)
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Lindsey C. Kildow | |
| FIS Homepage |
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