Zweites Gold für Kostelic - Ertl überzeugt im Slalom
Ski2b Redaktion am 20.02.2002 - 21:25 Uhr
Janica Kostelic hat alle Erwartungen übertroffen. Die Kombinations-Olympiasiegerin vergoldete auch ihre olympische Slalomvorstellung am Hang von Deer Valley. Im Schneetreiben gewann sie auf einer schlecht zu befahrenen Piste in der Zeit von 1:46,10 Min. vor der Französin Laure Pequegnot (1:46,17 Min.) und der Schwedin Anja Paerson (1:47,09 Min.). Auch der vierte Platz ging nach Schweden. Ylva Nowen musste sich mit der unbeliebten 'Holzmedaille' begnügen. Die DSV-Mädels Martina Ertl und Monika Bergmann kamen auf die guten Plätze fünf und sechs.
Martina Ertl mit tollem zweiten Durchgang:
Die Kombinations-Dritte von Salt Lake City hatte ihre Chancen auf Bronze schon im ersten Durchgang verspielt. Zu groß war der Rückstand der 28-Jährigen aus Lenggries. 1,5 Sekunden trennten sie vor dem Finale bereits von Edelmetall. Doch mit einem beherzten zweiten Lauf kämpfte sich Ertl vom neunten Rang bis in Medaillennähe vor. Besser hatte die Deutsche in der ganzen Weltcup-Saison im Slalom bislang nicht abgeschnitten.
Gute Vorstellung von Monika Bergmann:
Nach etwas verhaltenem ersten Durchgang gab Monika Bergmann aus Lam im Finale sichtlich mehr Gas. Der sechste Platz rundete eine gute Saison der Deutschen ab. Mit etwas mehr Mut wäre jedoch möglicherweise mehr drin gewesen.
Pech für Annemarie Gerg:
Nicht belohnt wurde der Mut zum Angriff bei der dritten DSV-Starterin. Annemarie Gerg (Startnummer 26) hatte im ersten Durchgang bei der Zwischenzeit überraschend die Führung übernommen. Doch im Anschluss konnte die 26-Jährige vom Skiclub Lenggries den Lauf nicht durch den Steilhang ins Ziel bringen. Fazit: viel riskiert, hängen geblieben am Tor und ausgeschieden.
ÖSV-Quartett ausgeschieden:
Ernüchternde Slalom-Bilanz für den ÖSV. Alle vier österreichischen Mädels schieden vorzeitig aus. Carina Raich, Renate Götschl und Christine Sponring hatten es immerhin bis in den zweiten Durchgang geschafft. Marlies Schild musste indes schon im ersten Lauf passen. Damit konnten die 'Jungen Wilden aus Austria' nicht für eine Überraschung sorgen.
Schwere Piste in Deer Valley:
Alle Fahrerinnen hatten auf der anspruchsvollen und steilen Piste so ihre Probleme mit dem Parcours. Gerade der erste Durchgang geriet zum Sturz-Festival. Von den 70 Starterinnen mussten 21 vorzeitig die Segel streichen. Das entsprach einer Ausfallquote von 30 %. Der Schneefall und die körnige Schneeauflage trugen erheblich zu diesem traurigen Resultat bei.
Martina Ertl mit tollem zweiten Durchgang:
Die Kombinations-Dritte von Salt Lake City hatte ihre Chancen auf Bronze schon im ersten Durchgang verspielt. Zu groß war der Rückstand der 28-Jährigen aus Lenggries. 1,5 Sekunden trennten sie vor dem Finale bereits von Edelmetall. Doch mit einem beherzten zweiten Lauf kämpfte sich Ertl vom neunten Rang bis in Medaillennähe vor. Besser hatte die Deutsche in der ganzen Weltcup-Saison im Slalom bislang nicht abgeschnitten.
Gute Vorstellung von Monika Bergmann:
Nach etwas verhaltenem ersten Durchgang gab Monika Bergmann aus Lam im Finale sichtlich mehr Gas. Der sechste Platz rundete eine gute Saison der Deutschen ab. Mit etwas mehr Mut wäre jedoch möglicherweise mehr drin gewesen.
Pech für Annemarie Gerg:
Nicht belohnt wurde der Mut zum Angriff bei der dritten DSV-Starterin. Annemarie Gerg (Startnummer 26) hatte im ersten Durchgang bei der Zwischenzeit überraschend die Führung übernommen. Doch im Anschluss konnte die 26-Jährige vom Skiclub Lenggries den Lauf nicht durch den Steilhang ins Ziel bringen. Fazit: viel riskiert, hängen geblieben am Tor und ausgeschieden.
ÖSV-Quartett ausgeschieden:
Ernüchternde Slalom-Bilanz für den ÖSV. Alle vier österreichischen Mädels schieden vorzeitig aus. Carina Raich, Renate Götschl und Christine Sponring hatten es immerhin bis in den zweiten Durchgang geschafft. Marlies Schild musste indes schon im ersten Lauf passen. Damit konnten die 'Jungen Wilden aus Austria' nicht für eine Überraschung sorgen.
Schwere Piste in Deer Valley:
Alle Fahrerinnen hatten auf der anspruchsvollen und steilen Piste so ihre Probleme mit dem Parcours. Gerade der erste Durchgang geriet zum Sturz-Festival. Von den 70 Starterinnen mussten 21 vorzeitig die Segel streichen. Das entsprach einer Ausfallquote von 30 %. Der Schneefall und die körnige Schneeauflage trugen erheblich zu diesem traurigen Resultat bei.
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