Aktuelles News Olympia Salt Lake City 2002

Janica Kostelic

Paerson und Ottoson

Sonja Nef

Alexandra Meissnitzer

Maria José Rienda-Contreras

Ylva Nowen

Allison Forsyth

Anna Ottoson

Karen Putzer

Tanja Poutiainen

Corinne Rey-Bellet

Tina Maze

Kostelic Königin von Salt Lake City

Ski2b Redaktion am 22.02.2002 - 21:48 Uhr

Die dritte Goldmedaille für Janica Kostelic. Die Überfliegerin der Olympischen Spiele 2002 gewann in der Zeit von 2:30,01 Min. den Riesenslalom der Damen vor der Schwedin Anja Paerson (2:31,33 Min.) und Sonja Nef aus der Schweiz (2:31,67 Min.). Die unglücklichen Vierten wurden zeitgleich die beiden Österreicherinnen Alexandra Meissnitzer und Michaela Dorfmeister (beide 2:31,95 Min.).

Drittes Gold für Kostelic:
Janica Kostelic ist gefahren wie auf Schienen. Einem Siegrausch gleich hat die 20-jährige Kostelic den alpinen Wettbewerben der Damen ihren Stempel aufgedrückt. Mit dem dritten Olympia-Sieg krönte der Superstar aus Zagreb erfolgreich sein Comeback, nachdem zuvor zahlreiche Knieoperationen die sportliche Zukunft Janica's durchaus in Frage gestellt hatten. Nun wollen die Kroaten ihrer Landsfrau ein Denkmal errichten.

DSV-Quartett enttäuschte:
Wenig zu holen gab es beim letzten Olympia-Rennen der Damen für die deutschen Mädels. Martina Ertl, Bronzemedaillen-Gewinnerin, schied nach einem klassischen Innenskifehler bereits im ersten Durchgang aus. Petra Haltmayr und Monika Bergmann hatten ebenfalls erwartungsgemäß Probleme und schieden dann im zweiten Rennen aus. Nur Annemarie Gerg, die im ersten Durchgang im oberen Pistenabschnitt den rechten Skistock samt Handschuh verloren hatte, kam im Ziel an. Sie belegte am Ende den 22. Platz.

Wieder tolle äußere Bedingungen:
Es herrschte Kaiserwetter zum Olympia-Riesenslalom der Damen in Park City. Die Piste war fast die gleiche wie beim Riesenslalom der Herren. Jedoch gab es erhebliche Probleme mit der Pistenpräparierung, daher erwies sich die Wettkampfstrecke als sehr unruhig und rippig. Dies bereitete den Fahrerinnen mitunter einige Probleme. Wärme ließ zum Finale hin die Piste antauen, was die Aufgabe der Athletinnen nicht leichter machte.

Stimmen:
Martina Ertl:"Ich habe keine Schmerzen mehr, nach dem Sturz hatte ich kurzzeitig Schmerzen in der Hand, aber die sind verschwunden."

Karen Putzer:"Kostelic hatte nichts zu verlieren, kein Wunder, dass sie alles riskierte."

Alexandra Meissnitzer:"Mein Lauf war nicht perfekt ..."


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