Startseite

Kältetraining auf der Corviglia - Erik Guay schnellster Abfahrer

Ski2b Redaktion am 05.02.2003 - 11:40 Uhr
Der zweite Versuch, das erste Training, die Herren haben die WM-Abfahrtsstrecke am Mittwoch erstmals befahren. Trainingsschnellster war der Kanadier Erik Guay. Der Überraschungssechste des WM-Super-G-Rennens fuhr in der Zeit von 01:50,33 Min. an die Spitze der Ergebnisliste. Platz Zwei ging an den Schweizer Ambrosi Hoffmann in 01:50,79 Min., auf den geteilten dritten Rang fuhren der Norweger Aksel Lund Svindal und Jeff Hume (Kanada) in 01:51,40 Min.

Österreicher brauchten Training - Erkenntnisse?
Der ÖSV brauchte dieses Mittwochs-Training dringend. Der Skination Nummer Eins steht bis zum Samstag wieder die schwere Entscheidung der Nominierung eines Teams bevor. Zwei der fünf Startplätze sind noch vakant; also offen! Jedes Training kann da den nötigen Aufschluss bringen. Milka-Skistar Hermann Maier (Platz 25), Andreas Schifferer (Platz 21), Klaus Kröll (Platz 12) und Olympiasieger Fritz Strobl (Platz 7) kämpfen um die beiden freien Plätze. Das Mittwochstraining ging demnach aus ÖSV Sicht an Fritz Strobl und Klaus Kröll. Hermann Maier hatte allerdings Probleme mit seiner Ausrüstung; ein Skischuh-Bruch kurz vor dem Start machte ihm das Leben schwer.

DSV-Fahrer auf der Corviglia im Soll:
Mehr kann und soll man derzeit wohl nicht von den beiden DSV-Abfahrern erwarten. Max Rauffer erreichte Rang 15 und Stefan Stankalla landete knapp hinter Hermann Maier auf Platz 26.

Mittwochstraining an der Schmerzgrenze:
Der Griff zur Nase als Symbol des Tages. Temperaturen um Minus 17 Grad Celsius am Start und Tempi um die 140 km/H in der Spitze vertragen sich einfach nicht mit einem dünnen Rennanzug und nackter Haut im Gesicht. Das mussten die Abfahrer beim Training nachhaltig feststellen. Ein Abfahrts-Training an der Schmerzgrenze. Mit Isolierband wurde improvisiert; Nase und Wangen kurzerhand getaped, ansonsten half im Ziel auch nicht mehr der Griff zur Nase. Didier Cuche klagte im Ziel gar über Erfrierungen an der Nase und an den Wangen.

Neuschnee verhinderte Dienstags-Training:
Schon in der Nacht zum Dienstag hatte Neuschnee den Pistenkräften Kopfschmerzen bereitet; die bereits präparierte Strecke musste von selbigem schnellstens befreit werden. Dies erledigten Hundertschaften des Schweizer Militärs. Allerdings halfen alle Mühen nicht. Oben am eigens für die WM in den Fels gehauenen spektakulären Start, den die Athleten nur über einen 151 Stufen langen Treppenaufstieg erklimmen können, bließ der Wind einfach zu stark.
Kommentar eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Code:
Bitte den Code eingeben:
Kommentar:
 

Anzeige

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Skiurlaub finden Sie auf www.sportlerfrage.net

www.sportlerfrage.net: Die große Ratgeber-Community für gute Fragen und hilfreiche Antworten

Anzeige