Aktuelles News FIS Alpine WM 2003 in St. Moritz

Michael Walchhofer

Kjetil-Andre Aamodt

Bruno Kernen

Didier Cuche

Stephan Eberharter

Hermann Maier

Max Rauffer in Action

Überraschung auf der Corviglia - Walchhofer holt Abfahrts-Gold

Ski2b Redaktion am 08.02.2003 - 14:29 Uhr

Die Abfahrtskrone ist vergeben und der Österreicher Michael Walchhofer hat sie sich aufgesetzt. Bei optimalen äußeren Bedingungen und vor über 20.000 begeisterten Zuschauern lieferten die Downhill-Cracks ein WM-Abfahrtsrennen der Spitzenklasse auf der Corviglia-Strecke von St. Moritz ab.

Keiner konnte Walchhofer stoppen:
Oftmals wechselte im Verlauf des Rennens die Führung; die Schweizer durften bei ihrem Heimspiel zwischenzeitlich auf einen Doppelsieg hoffen - doch der neue Weltmeister kommt schließlich erneut aus Österreich. Michael Walchhofer verdrängte mit der Startnummer 31 den bis dahin führenden Bruno Kernen aus der Schweiz (01:44.51 Min.) mit einem perfekten Lauf von der Spitze. Er holte sich den Weltmeistertitel in 01:43,54 Minuten.

Aamodt in bestechender Form:
Der Norweger Kjetil Andre Aamodt schnappte Kernen unmittelbar danach auch noch Silber weg. Die Zeit des 'Altmeisters' (01:44,05 Min.). Damit ist Aamodt jetzt schon der erfolgreichste WM-Athlet aller Zeiten (zwölf Medaillen).

Bruno Kernen erlöst die Schweizer:
Bruno Kernen erlöste indes mit seinem dritten Platz die Eidgenossen von dem Stigma des medaillenlosen Gastgeberlandes. Pech für dessen Landsmann Didier Cuche, der sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen musste.

Geschlagene Top-Favoriten:
Wer sein Geld auf die sichere Bank Stephan Eberharter gesetzt hat, oder Hermann Maier, Bode Miller und Fritz Strobl auf seiner Rechnung hatte, der lag mit seinem Tipp weit neben dem Endresultat. Alle Top-Favoriten patzten, erwischten Rennpassagen nicht optimal oder waren einfach nicht angriffslustig genug auf der im Mittelteil sehr anspruchsvollen WM-Strecke.

Rauffer läßt Medaillenchance an der 'Mauer' liegen:
Der Deutsche Max Rauffer ist an der 'Mauer' zerbrochen und mit ihm eine realistische Medaillenchance. Der Mann aus dem Leitzachtal war mit der Startnummer 39 ins Rennen gegangen, hatte sein Herz in beide Hände genommen und lag nach der zweiten Zwischenzeit nur 7/100 Sekunden hinter dem neuen Weltmeister zurück. Im Stadion ging ein Raunen durch die Massen, die Blicke richteten sich auf den DSV-Fahrer; doch der Medaillentraum zerplatzte am Sprung vor dem technischen Mittelteil, der Mauer. Rauffer bekam Luft unter die Skier und stürzte in die Fangzäune - dennoch eine beachtliche Leistung. Teamkollege Stefan Stankalla erreichte zwar das Ziel - allerdings abeschlagen als 34.


  Zurück
Weiterführende Informationen zum Thema:
Verwandte Ergebnisse bei Ski2b:
Verwandte Artikel bei Ski2b:
Verwandte Links (extern):
Social Bookmarking:
sportlerfrage.net

Neue Fragen zum Thema Ski:

Linktipps: Google, Amazon, ebay
Anzeigen
Google Anzeigen