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Hosp führt, Kostelic greift an - DSV kann auf Medaille hoffen

Ski2b Redaktion am 10.02.2003 - 13:43 Uhr
Bei der Alpinen Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz steht heute die Entscheidung in der Kombinationswertung der Damen auf dem Programm. Für die amtierende Weltmeisterin Martina Ertl ist die Titelverteidigung nach einer schlechten Abfahrt schon in weite Ferne gerückt. Allerdings konnte sich Ertl nach dem ersten Slalom-Durchgang noch auf den fünften Rang vorarbeiten und hat jetzt eine reale Chance auf Bronze.

Hosp und Kostelic im Gold-Duell:
Vor dem abschließenden Slalom-Durchgang entwickelt sich der Kampf um die Kombi-Krone zu einem Zweikampf zwischen der Österreicherin Nicole Hosp (02:00,16 Min.) und der Kroatin Janica Kostelic (02:00,33 Min.); denn 17/100 Sekunden Vorsprung sind wahrlich kein Ruhekissen, wenn die Verfolgerin im Slalom Janica Kostelic ist. Auf Platz Drei liegt zur Freude der Gastgeber momentan Marlies Öster aus der Schweiz (02:01,73. Min.).

Janette Hargin dominierte zunächst die Kombi-Abfahrt:
Die schwedische Abfahrtsspezialistin Janette Hargin erwischte bei herrlichen äußeren Bedingungen am Morgen den besten Lauf auf der Engiadia-Strecke und führte vor den beiden Slalom-Durchgängen in der Zeit von 1:18,14 Min. vor ihrer jungen Landsfrau Jessica Lindell-Vikarby (01:18,18 Min.) und dem ÖSV-Shootingstar Nicole Hosp (01:18,25 Min.).
Doch der Vorsprung der Schwedinnen schmolz dahin wie Schnee in der Mikrowelle.

DSV-Nachwuchs beachtlich:
Sehr beachtliche Leistungen zeigten in der Abfahrt die beiden DSV-Nachwuchshoffnungen Maria Riesch und Isabelle Huber. Sie belegten nach dem Downhill die Plätze Vier und Sechs. Während Maria Riesch im Slalom zu gefallen wusste und vor dem Finale auf Rang Vier liegt, durfte man von Isabelle Huber ("bitte nicht lachen, wenn ich gleich Slalom fahre") als Speedspezialistin keinerlei weitere Großtaten erwarten. Huber liegt derzeit auf Rang 16.

Ertl nach verkorkster Abfahrt im Aufwind:
Die Abfahrt hatte die Titelverteidigerin Martina Ertl völlig in den Schnee von St. Moritz gesetzt. Doch die Kämpfernatur fuhr im ersten Slalom-Durchgang beherzt und sicherte sich so vor dem Finale als Fünfte eine gute Ausgangsposition für den Angriff auf eine Medaille.
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