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Zweites WM-Gold für Bode Miller bei US-Doppelsieg

Ski2b Redaktion am 05.02.2005 - 13:45 Uhr
Bode Miller hat sich nach seinem Aus in der Kombination eindrucksvoll zurückgemeldet und bei der WM-Abfahrt der Herren in Bormio (ITA) seine zweite Goldmedaille gewonnen. Er verwies in der Zeit von 01:56.22 Minuten seinen Landsmann Daron Rahlves (01:56.66 Min.) und Michael Walchhofer (AUT, 01:57.09 Min.) auf die Plätze. Bester DSV-Fahrer war Florian Eckert (SC Lenggries) auf dem 12. Rang.

Miller mit Startnummer drei der Schnellste
Bode Miller ging gleich mit der Startnummer drei ins Rennen und legte eine Zeit hin, die von keinem danach zu schlagen war. Miller hatte mit dieser niedrigen Startnummer den Vorteil, dass er vorlegen konnte und nutzte dies auch aus, obwohl er keinen perfekten Lauf erwischte. Doch nur sein Teamkollege Daron Rahlves konnte annähernd an die Zeit herankommen und sicherte sich so die Silbermedaille.

Miller der Mann der WM
Mit der zweiten Goldmedaille bei der WM ist nun Bode Miller der Mann der WM. Nach seinem Sieg im Super-G schied er in der Kombination aus, doch schlug er am Samstag in der Königsdisziplin zurück. Damit ist der US-Boy bislang der erfolgreichste Athlet bei der WM. Und auch im Riesenslalom und im Slalom muss man Miller zu den Favoriten zählen.

Titelverteidiger mit Bronze
Der Top-Favorit vor dem Rennen war Michael Walchhofer, der 2003 in St. Moritz (SUI) die Abfahrt gewann. In Bormio ging Walchhofer allerdings nicht aggressiv genug zu Werke. Zu allem Überfluss erwischte er noch einen Stein während des Laufes und war daher zusätzlich gehandicappt. Dennoch reichte es für den Österreicher zur Bronzemedaille.

Andere ÖSV-Stars geschlagen
Die vier weiteren ÖSV-Herren gingen leer aus. Sowohl Hermann Maier, der lediglich 17. wurde, als auch Fritz Strobl (Platz vier), Johann Grugger (Platz neun) und Werner Franz (Platz 28) gewannen keine Medaille. Damit gewannen die Österreicher erstmals seit 1998 bei einem Großereignis nicht die Goldmedaille in der Abfahrt.

DSV-Herren ohne Chance
Die beiden deutschen Starter waren in der Abfahrt ohne Chance auf eine Medaille. Florian Eckert bestätigte jedoch seine aufsteigende Form und fuhr ein mutiges Rennen. Er war mit Platz 12 der beste Deutsche. Max Rauffer (SC Leitzachtal) musste sich nach einer Fahrt mit einigen Fehlern mit dem 18. Rang zufrieden geben.
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