Pärson verteidigt Riesenslalom-Titel - Ertl verpasst Medaille
Ski2b Redaktion am 08.02.2005 - 14:13 Uhr
Die Schwedin Anja Pärson hat bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Santa Caterina (ITA) ihren WM-Titel im Riesenslalom der Damen verteidigen können. Sie siegte in der Zeit von 02:13.63 Minuten vor der Finnin Tanja Poutiainen (02:13.82 Min.) und Julia Mancuso (USA, 02:14.27 Min.). Martina Ertl schrammte als beste Deutsche um nur vier Hundertstel an den Medaillen vorbei und wurde Vierte.
Zweites Gold für Pärson
Damit konnte sich Pärson bereits die dritte Medaille sichern, darunter zwei goldene. Die Schwedin überzeugte im ersten Lauf und legte mit Startnummer eins direkt die beste Zeit vor. Im zweiten Durchgang, der von ihrem Vater gesteckt worden war, konnte sie 19 Hundertstel ihres Vorsprungs ins Ziel retten. Damit ist Pärson bei dieser WM bislang sogar noch erfolgreicher als Janica Kostelic. Im kommenden Slalom werden die beiden erneut aufeinandertreffen. Kostelic hatte auf den Start wegen einer fiebrigen Grippe verzichten müssen.
Erste WM-Medaille für Poutiainen
Die Finnin Tanja Poutiainen krönte ihre bislang herausragende Saison - sie führt derzeit die Gesamtweltcupwertung an und sicherte sich schon vorzeitig den Slalom-Weltcup - mit ihrer ersten Medaille bei Weltmeisterschaften. Vor allem im zweiten Lauf griff sie voll an und konnte dabei noch zwei Zehntel auf Pärson gutmachen. Für Poutiainen war es der erste Auftritt bei diesen Weltmeisterschaften. Auch im Slalom am Freitag gilt sie als eine der Top-Favoritinnen.
Erneut Bronze für Mancuso
Wie im Super-G zu Beginn der Weltmeisterschaften konnte Julia Mancuso auch beim Riesenslalom aufs Treppchen fahren. Nachdem sie im ersten Lauf die siebtbeste Zeit fuhr gelang ihr im zweiten Durchgang ein sehr guter Lauf. Das reichte, um sich knapp vor Martina Ertl zu setzen. Damit wird das US-Girl mit dem Verlauf der WM sicherlich sehr zufrieden sein. Die weiteren amerikanischen Teilnehmerinnen konnten dagegegen nicht überzeugen.
Ertl knapp an den Medaillen vorbei
Martina Ertl dagegen blieb der Sprung aufs Podest verwehrt. Um die Winzigkeit von vier Hundertstel musste sie sich schließlich geschlagen geben. Hatte sie im ersten Lauf noch knapp vor Mancuso gelegen, so verlor sie diesen Vorsprung noch trotz eines sehr guten zweiten Durchgangs. Nachdem klar war, dass es für eine Medaille nicht gereicht hatte, kullerten doch einige Tränen bei der Lenggrieserin. Damit bleibt das deutsche Team weiter ohne Medaille bei der Weltmeisterschaft 2005.
Gutes Resultat für Gerg - Haltmayr scheidet aus
Die weiteren deutschen Teilnehmerinnen schnitten unterschiedlich ab. Annemarie Gerg fuhr mit dem 17. Platz ein für sie ordentliches Ergebnis ein, das ihr auch Mut für den Slalom-Wettbewerb geben sollte. Für Petra Haltmayr endete der Ausflug in den Riesenslalom schon recht früh, bereits im ersten Lauf rutschte sie weg und schied aus.
Überrraschung durch Zahrobska
Die Tschechin Sarka Zahrobska konnte im zweiten Durchgang groß auftrumpfen: Sie fuhr die Laufbestzeit und verbesserte sich vom 23. auf den zehnten Rang. Ihre Medaillenchance vertan hat dagegen Nicole Hosp. Nach Platz zwei im ersten Durchgang fiel sie auf den fünften Rang zurück. Damit konnte der ÖSV kein Edelmetall gewinnen und rangiert im Medaillenspiegel nur noch auf Platz vier. Auch die Eidgenossinen gingen erneut leer aus. Marlies Oester wurde als beste Schweizerin 18.
Tag der Exotinnen
Der Riesenslalom erlebte ein sehr großes Teilnehmerfeld mit 85 Starterinnen. Da bei der WM alle Teilnehmerinnen auch den zweiten Lauf bestreiten dürfen, sah man viele der Athletinnen gleich zweimal. So sorgten Sportlerinnen aus dem Libanon, Kazachstan, Chile und Brasilien in Santa Caterina für Farbe, die man im normalen Weltcup-Zirkus nicht erlebt.
Riesenslalom der Herren am Mittwoch
Die Damen fahren als nächstes Rennen den Slalom am 11. Februar. Zuvor treten noch die Herren am Mittwoch, den 9. Februar, zum Riesenslalom an.
Stimmen
Martina Ertl: "Das tut schon weh. Es wäre leichter, wenn es nicht nur vier Hundertstel Rückstand gewesen wären. Bei Olympia habe ich das schon dreimal erlebt."
Wolfgang Maier: "Bei einem Weltcup-Rennen wären wir mit einem vierten Platz ganz vorne mit dabei. Bei einer WM zählen eben nur die Medaillen. Dennoch sind wir nicht unzufrieden."
Zweites Gold für Pärson
Damit konnte sich Pärson bereits die dritte Medaille sichern, darunter zwei goldene. Die Schwedin überzeugte im ersten Lauf und legte mit Startnummer eins direkt die beste Zeit vor. Im zweiten Durchgang, der von ihrem Vater gesteckt worden war, konnte sie 19 Hundertstel ihres Vorsprungs ins Ziel retten. Damit ist Pärson bei dieser WM bislang sogar noch erfolgreicher als Janica Kostelic. Im kommenden Slalom werden die beiden erneut aufeinandertreffen. Kostelic hatte auf den Start wegen einer fiebrigen Grippe verzichten müssen.
Erste WM-Medaille für Poutiainen
Die Finnin Tanja Poutiainen krönte ihre bislang herausragende Saison - sie führt derzeit die Gesamtweltcupwertung an und sicherte sich schon vorzeitig den Slalom-Weltcup - mit ihrer ersten Medaille bei Weltmeisterschaften. Vor allem im zweiten Lauf griff sie voll an und konnte dabei noch zwei Zehntel auf Pärson gutmachen. Für Poutiainen war es der erste Auftritt bei diesen Weltmeisterschaften. Auch im Slalom am Freitag gilt sie als eine der Top-Favoritinnen.
Erneut Bronze für Mancuso
Wie im Super-G zu Beginn der Weltmeisterschaften konnte Julia Mancuso auch beim Riesenslalom aufs Treppchen fahren. Nachdem sie im ersten Lauf die siebtbeste Zeit fuhr gelang ihr im zweiten Durchgang ein sehr guter Lauf. Das reichte, um sich knapp vor Martina Ertl zu setzen. Damit wird das US-Girl mit dem Verlauf der WM sicherlich sehr zufrieden sein. Die weiteren amerikanischen Teilnehmerinnen konnten dagegegen nicht überzeugen.
Ertl knapp an den Medaillen vorbei
Martina Ertl dagegen blieb der Sprung aufs Podest verwehrt. Um die Winzigkeit von vier Hundertstel musste sie sich schließlich geschlagen geben. Hatte sie im ersten Lauf noch knapp vor Mancuso gelegen, so verlor sie diesen Vorsprung noch trotz eines sehr guten zweiten Durchgangs. Nachdem klar war, dass es für eine Medaille nicht gereicht hatte, kullerten doch einige Tränen bei der Lenggrieserin. Damit bleibt das deutsche Team weiter ohne Medaille bei der Weltmeisterschaft 2005.
Gutes Resultat für Gerg - Haltmayr scheidet aus
Die weiteren deutschen Teilnehmerinnen schnitten unterschiedlich ab. Annemarie Gerg fuhr mit dem 17. Platz ein für sie ordentliches Ergebnis ein, das ihr auch Mut für den Slalom-Wettbewerb geben sollte. Für Petra Haltmayr endete der Ausflug in den Riesenslalom schon recht früh, bereits im ersten Lauf rutschte sie weg und schied aus.
Überrraschung durch Zahrobska
Die Tschechin Sarka Zahrobska konnte im zweiten Durchgang groß auftrumpfen: Sie fuhr die Laufbestzeit und verbesserte sich vom 23. auf den zehnten Rang. Ihre Medaillenchance vertan hat dagegen Nicole Hosp. Nach Platz zwei im ersten Durchgang fiel sie auf den fünften Rang zurück. Damit konnte der ÖSV kein Edelmetall gewinnen und rangiert im Medaillenspiegel nur noch auf Platz vier. Auch die Eidgenossinen gingen erneut leer aus. Marlies Oester wurde als beste Schweizerin 18.
Tag der Exotinnen
Der Riesenslalom erlebte ein sehr großes Teilnehmerfeld mit 85 Starterinnen. Da bei der WM alle Teilnehmerinnen auch den zweiten Lauf bestreiten dürfen, sah man viele der Athletinnen gleich zweimal. So sorgten Sportlerinnen aus dem Libanon, Kazachstan, Chile und Brasilien in Santa Caterina für Farbe, die man im normalen Weltcup-Zirkus nicht erlebt.
Riesenslalom der Herren am Mittwoch
Die Damen fahren als nächstes Rennen den Slalom am 11. Februar. Zuvor treten noch die Herren am Mittwoch, den 9. Februar, zum Riesenslalom an.
Stimmen
Martina Ertl: "Das tut schon weh. Es wäre leichter, wenn es nicht nur vier Hundertstel Rückstand gewesen wären. Bei Olympia habe ich das schon dreimal erlebt."
Wolfgang Maier: "Bei einem Weltcup-Rennen wären wir mit einem vierten Platz ganz vorne mit dabei. Bei einer WM zählen eben nur die Medaillen. Dennoch sind wir nicht unzufrieden."
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