Kostelic gewinnt gegen Pärson das Duell um Gold in der Kombination
Ski2b Redaktion am 04.02.2005 - 19:12 Uhr
Die Kroatin Janica Kostelic hat bei der alpinen Ski-Weltmeisterschaft in Santa Caterina (ITA) ihren Titel in der Kombination eindrucksvoll verteidigt. Nach einem Abfahrtslauf und zwei Slalom-Durchgängen war sie in der Gesamtzeit von 02:53.70 Minuten die Schnellste und gewann so die Goldmedaille. Dahinter folgten Anja Pärson (SWE, 02:55.15 Min.) und Marlies Schild (AUT, 02:56.40 Min.). Beste Deutsche war Martina Ertl (SC Lenggries) auf dem siebten Rang.
Pärson und Kostelic schon nach der Abfahrt vorne
Schon nach der Abfahrt lief alles auf ein Duell zwischen Kostelic und Pärson hinaus. Etwas überraschend schlugen die beiden Technikerinnen schon in der Speed-Disziplin alle Abfahrer-Spezialistinnen wie Renate Götschl oder Lindsey Kildow und waren vor dem ersten Slalom-Durchgang schon deutlich vor dem Feld. Dabei war besonders die Leistung von Kostelic überragend, die nach der Abfahrt 66 Hundertstel vor Pärson lag.
Entscheidung im Slalom-Finale
Im Slalom kam es dann zur Entscheidung. Im ersten Durchgang konnte Pärson rund drei Zehntel aufholen und ging mit einem Rückstand von 37 Hundertstel in das Finale. Dort legte die Schwedin eine sehr gute Zeit vor, doch Kostelic behielt die Nerven und zauberte einen Traumlauf den Hang hinunter. Damit konnte sie ihren Titel verteidigen und gewann bereits die sechste Goldmedaille ihrer Karriere.
Zweite Medaille für Pärson
Für Anja Pärson blieb die Silbermedaille und der Trost, dass sie bislang die erfolgreichste Athletin der WM ist. Sie hat nach ihrem Sieg im Super-G eine Gold- und eine Silbermedaille in ihren Händen. Und auch in den weiteren Disziplinen kann Pärson jeweils eine Medaille gewinnen. Es kündigen sich also Pärson-Festspiele an.
Erstes Edelmetall für ÖSV-Damen
Marlies Schild sorgte indes für die erste Medaille für die österreichischen Damen. Sie legte den Grundstein dazu mit einem soliden Abfahrtslauf und spielte dann im Slalom ihr Können aus. Zweitbeste ÖSV-Athletin war die junge Kathrin Zettel auf dem fünften Rang. Etwas enttäuschend verlief die Kombination für Renate Götschl, die nach der Abfahrt auf Rang drei lag und dann im ersten Slalom-Durchgang ausschied. Die Speed-Queen hofft nun auf die Abfahrt am Sonntag.
Guter Slalom von Ertl
DSV-Fahrerin Martina Ertl ging nach ihrem Sturz im Super-G etwas gehandicappt in das Rennen. In der Abfahrt verlor sie über zwei Sekunden auf die Führende, kämpfte sich dann aber bravorös durch die beiden Slalom-Durchgänge. Machte sie schon im ersten Durchgang einige Plätze gut, zeigte die Lenggrieserin im Finale eine couragierte Leistung und schob sich so noch auf den siebten Rang vor.
Bergmann-Schmuderer auf fremden Skiern
Unglücklich verlief die Kombination für die zweite DSV-Starterin Monika Bergmann-Schmuderer (SpVgg Lam). Schon in der Abfahrt verlor sie über drei Sekunden auf die Spitze. Zu allem Überfluss wurden ihr in der Nacht vor dem Rennen die Slalomski gestohlen. Head-Markenkollegin Marlies Oester (SUI) half aus und gab Bergmann-Schmuderer ein anderes Paar Ski. Dennoch gelang der Deutschen im Slalom keine wesentliche Resultatsverbesserung und sie musste sich mit dem 15. Rang zufrieden geben.
Stimmen:
Martina Ertl: "Mein zweiter Slalom-Durchgang war sehr gut. Ich hatte vorher zwei Tage nur im Bett gelegen und Schmerzen gehabt, aber ich habe mich durchgekämpft, daher bin ich zufrieden. Ich hatte gewusst, wenn Kostelic und Pärson gut in der Abfahrt sind, werden sie ganz vorne sein. Besonders die Kostelic ist super gefahren."
Monika Bergmann-Schmuderer: "Das war ein Tag zum Vergessen. Es hat mit dem Diebstahl meiner Ski schon negativ angefangen. Damit muss ich leben. Da habe ich einfach Pech gehabt. Mit einem anderem Ski zu fahren, ist nicht ganz so einfach. Ich hoffe, dass es im Spezial-Slalom besser geht."
Pärson und Kostelic schon nach der Abfahrt vorne
Schon nach der Abfahrt lief alles auf ein Duell zwischen Kostelic und Pärson hinaus. Etwas überraschend schlugen die beiden Technikerinnen schon in der Speed-Disziplin alle Abfahrer-Spezialistinnen wie Renate Götschl oder Lindsey Kildow und waren vor dem ersten Slalom-Durchgang schon deutlich vor dem Feld. Dabei war besonders die Leistung von Kostelic überragend, die nach der Abfahrt 66 Hundertstel vor Pärson lag.
Entscheidung im Slalom-Finale
Im Slalom kam es dann zur Entscheidung. Im ersten Durchgang konnte Pärson rund drei Zehntel aufholen und ging mit einem Rückstand von 37 Hundertstel in das Finale. Dort legte die Schwedin eine sehr gute Zeit vor, doch Kostelic behielt die Nerven und zauberte einen Traumlauf den Hang hinunter. Damit konnte sie ihren Titel verteidigen und gewann bereits die sechste Goldmedaille ihrer Karriere.
Zweite Medaille für Pärson
Für Anja Pärson blieb die Silbermedaille und der Trost, dass sie bislang die erfolgreichste Athletin der WM ist. Sie hat nach ihrem Sieg im Super-G eine Gold- und eine Silbermedaille in ihren Händen. Und auch in den weiteren Disziplinen kann Pärson jeweils eine Medaille gewinnen. Es kündigen sich also Pärson-Festspiele an.
Erstes Edelmetall für ÖSV-Damen
Marlies Schild sorgte indes für die erste Medaille für die österreichischen Damen. Sie legte den Grundstein dazu mit einem soliden Abfahrtslauf und spielte dann im Slalom ihr Können aus. Zweitbeste ÖSV-Athletin war die junge Kathrin Zettel auf dem fünften Rang. Etwas enttäuschend verlief die Kombination für Renate Götschl, die nach der Abfahrt auf Rang drei lag und dann im ersten Slalom-Durchgang ausschied. Die Speed-Queen hofft nun auf die Abfahrt am Sonntag.
Guter Slalom von Ertl
DSV-Fahrerin Martina Ertl ging nach ihrem Sturz im Super-G etwas gehandicappt in das Rennen. In der Abfahrt verlor sie über zwei Sekunden auf die Führende, kämpfte sich dann aber bravorös durch die beiden Slalom-Durchgänge. Machte sie schon im ersten Durchgang einige Plätze gut, zeigte die Lenggrieserin im Finale eine couragierte Leistung und schob sich so noch auf den siebten Rang vor.
Bergmann-Schmuderer auf fremden Skiern
Unglücklich verlief die Kombination für die zweite DSV-Starterin Monika Bergmann-Schmuderer (SpVgg Lam). Schon in der Abfahrt verlor sie über drei Sekunden auf die Spitze. Zu allem Überfluss wurden ihr in der Nacht vor dem Rennen die Slalomski gestohlen. Head-Markenkollegin Marlies Oester (SUI) half aus und gab Bergmann-Schmuderer ein anderes Paar Ski. Dennoch gelang der Deutschen im Slalom keine wesentliche Resultatsverbesserung und sie musste sich mit dem 15. Rang zufrieden geben.
Stimmen:
Martina Ertl: "Mein zweiter Slalom-Durchgang war sehr gut. Ich hatte vorher zwei Tage nur im Bett gelegen und Schmerzen gehabt, aber ich habe mich durchgekämpft, daher bin ich zufrieden. Ich hatte gewusst, wenn Kostelic und Pärson gut in der Abfahrt sind, werden sie ganz vorne sein. Besonders die Kostelic ist super gefahren."
Monika Bergmann-Schmuderer: "Das war ein Tag zum Vergessen. Es hat mit dem Diebstahl meiner Ski schon negativ angefangen. Damit muss ich leben. Da habe ich einfach Pech gehabt. Mit einem anderem Ski zu fahren, ist nicht ganz so einfach. Ich hoffe, dass es im Spezial-Slalom besser geht."
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