Anja Pärson ist Super-G-Weltmeisterin
Ski2b Redaktion am 30.01.2005 - 14:04 Uhr
Anja Pärson heißt die neue Super-G-Weltmeisterin des skialpinen Rennsportes. Die Schwedin holte sich in der Zeit von 01.17.64 Min. souverän und verdient den Titel vor Lucia Recchia (ITA), die in 01.18.09 Minuten auf den Silberrang vorfuhr. Bronze ging in 01.18.40 Minuten an die US-Amerikanerin Julia Mancuso.
Pärson nun auch im Super-G an der Weltspitze
Als Geheimfavoritin wurde die amtierende Gesamt-Weltcupsiegerin zwar auch im Vorfeld des Super-G-Rennens gehandelt, aber den Gewinn des Weltmeistertitels hatten Anja Pärson dann doch nur eingefleischte 'Pärson-Fans' zugetraut. Doch die Schwedin fasste schon im Laufe der aktuellen Weltcupsaison zusehens auch in den Speedrennen Fuß und zeigte auf der schnellen Piste von Santa Caterina eindeutig die beste Leistung. Mit einer Mischung aus aggressiver Fahrweise und technischer Brillianz in den Flachstücken fuhr sie der Konkurrenz auf und davon.
Italienerinnen bei Heim-WM stark
Einen ganz starken Eindruck hinterließen die Italienerinnen bei ihrem ersten WM-Rennen im eigenen Land. Dabei war Lucia Recchia die beste Fahrerin in einem ausgeglichen Team. Recchia freute sich am Ende über Silber, Youngster Nadia Fanchini, die im Super-G bereits Juniorenweltmeisterin ist, stürmte auf den vierten Rang vor und die zweifache Super-G-Weltmeisterin Isolde Kostner rundete mit dem fünften Platz das Top-Ergebnis der Italienerinnen ab.
USA immer mit einem As bei Großveranstaltungen
Die USA haben bei Weltmeisterschaften immer ein As im Ärmel. Heute stach das junge US-Girl Julia Mancuso, die sich mit einer beherzten Fahrt die Bronzemedaille erkämpfte. Weniger gut lief es bei der höher gewetteten Teamkollegin Lindsey Kildow, die nicht ihre gewohnte Leistungsstärke erreichte und Platz neun belegte.
Favoritinnen patzten reihenweise
Gleich reihenweise patzten die Top-Medaillenanwärterinnen.
Alexandra Meissnitzer (AUT), Super-G-Weltmeisterin von St. Moritz 2003 Michaela Dorfmeister (AUT) und Carole Montillet-Carles (FRA) verpassten alle nach Fahrfehlern das gleiche Tor im oberen Streckenabschnitt und schieden aus. Renate Götschl verlor gleich nach dem ersten Tor einen Stock, kämpfte sich zwar ins Ziel, war aber chancenlos und wurde abgeschlagen 23.
Nicht der Super-G der Deutschen
Auch die deutschen Medaillenträume zerplatzten bereits im Steilhang. Martina Ertl (SC Lenggries) kam nach einem Innenskifehler zu Fall und raste in die Fangzäune. Ertl konnte anschließend jedoch ins Ziel hinunterfahren und hat sich wohl zum Glück nur Prellungen und blaue Flecke zugezogen. Hilde Gerg (SC Lenggries) scheiterte beinahe an der selben Stelle wie zuvor Martina Ertl. Doch Gerg konnte sich im Rennen halten und kam schließlich als 13. in die Wertung. Auch die dritte DSV-Fahrerin, Petra Haltmayr vom SC Rettenberg, kam nicht fehlerfrei durch den Steilhang und belegte im Endklassement Rang 24.
Knallharte Kunstschneepiste
Die Piste bot allen 44 Starterinnen im Teilnehmerfeld optimale Bedingungen für ihren jeweiligen Lauf. Die knallharte Kunstschneepiste stellte auch für die Läuferinnen mit den höheren Startnummern die bestmögliche Chancengleichheit her. Allerdings wurde der Steilhang im Verlauf des Rennens zunehmend in Schatten eingetaucht. Der Franzose Xavier Fournier hatte den Kurs beinahe abfahrtsähnlich gesetzt und so für einen schnellen Super-G gesorgt.
Stimmen
Anja Pärson: "Das ist unglaublich. Im Ziel hatte ich geglaubt, dass ich Fehler gemacht habe. Aber jetzt bin ich vorne. Vor den letzten Fahrerinnen hätte ich auf Hilde Gerg gesetzt."
Hilde Gerg: "Ich habe oben zwei Fehler gemacht, dann war der Schwung weg. Es ist einfach im Skisport so. Ich habe gesagt, dass ich eine Medaille in Abfahrt oder Super-G holen will. Wo ist mir herzlich egal. Eine Chance ist weg und jetzt gilt es halt in der Abfahrt."
Petra Haltmayr: "Ich habe oben Fehler gemacht und dann hatte ich keine Geschwindigkeit mehr. Aber man muss hier riskieren. Bei mir ist es heute leider nicht aufgegangen."
DSV-Cheftrainer Wolfgang Maier: "Das ist ein überraschender Rennausgang, denn die besten fünf des Super-G-Weltcups sind nicht vorne dabei. Ich habe aber am Steilhang gestanden und denke, dass die Ausfälle dort alle auf Fahrfehler zurückzuführen sind. Jede wollte eine noch direktere Linie wählen und hat dabei zu viel riskiert. Wir müssen uns jetzt auf das nächste Rennen konzentrieren. das Spiel geht weiter."
Pärson nun auch im Super-G an der Weltspitze
Als Geheimfavoritin wurde die amtierende Gesamt-Weltcupsiegerin zwar auch im Vorfeld des Super-G-Rennens gehandelt, aber den Gewinn des Weltmeistertitels hatten Anja Pärson dann doch nur eingefleischte 'Pärson-Fans' zugetraut. Doch die Schwedin fasste schon im Laufe der aktuellen Weltcupsaison zusehens auch in den Speedrennen Fuß und zeigte auf der schnellen Piste von Santa Caterina eindeutig die beste Leistung. Mit einer Mischung aus aggressiver Fahrweise und technischer Brillianz in den Flachstücken fuhr sie der Konkurrenz auf und davon.
Italienerinnen bei Heim-WM stark
Einen ganz starken Eindruck hinterließen die Italienerinnen bei ihrem ersten WM-Rennen im eigenen Land. Dabei war Lucia Recchia die beste Fahrerin in einem ausgeglichen Team. Recchia freute sich am Ende über Silber, Youngster Nadia Fanchini, die im Super-G bereits Juniorenweltmeisterin ist, stürmte auf den vierten Rang vor und die zweifache Super-G-Weltmeisterin Isolde Kostner rundete mit dem fünften Platz das Top-Ergebnis der Italienerinnen ab.
USA immer mit einem As bei Großveranstaltungen
Die USA haben bei Weltmeisterschaften immer ein As im Ärmel. Heute stach das junge US-Girl Julia Mancuso, die sich mit einer beherzten Fahrt die Bronzemedaille erkämpfte. Weniger gut lief es bei der höher gewetteten Teamkollegin Lindsey Kildow, die nicht ihre gewohnte Leistungsstärke erreichte und Platz neun belegte.
Favoritinnen patzten reihenweise
Gleich reihenweise patzten die Top-Medaillenanwärterinnen.
Alexandra Meissnitzer (AUT), Super-G-Weltmeisterin von St. Moritz 2003 Michaela Dorfmeister (AUT) und Carole Montillet-Carles (FRA) verpassten alle nach Fahrfehlern das gleiche Tor im oberen Streckenabschnitt und schieden aus. Renate Götschl verlor gleich nach dem ersten Tor einen Stock, kämpfte sich zwar ins Ziel, war aber chancenlos und wurde abgeschlagen 23.
Nicht der Super-G der Deutschen
Auch die deutschen Medaillenträume zerplatzten bereits im Steilhang. Martina Ertl (SC Lenggries) kam nach einem Innenskifehler zu Fall und raste in die Fangzäune. Ertl konnte anschließend jedoch ins Ziel hinunterfahren und hat sich wohl zum Glück nur Prellungen und blaue Flecke zugezogen. Hilde Gerg (SC Lenggries) scheiterte beinahe an der selben Stelle wie zuvor Martina Ertl. Doch Gerg konnte sich im Rennen halten und kam schließlich als 13. in die Wertung. Auch die dritte DSV-Fahrerin, Petra Haltmayr vom SC Rettenberg, kam nicht fehlerfrei durch den Steilhang und belegte im Endklassement Rang 24.
Knallharte Kunstschneepiste
Die Piste bot allen 44 Starterinnen im Teilnehmerfeld optimale Bedingungen für ihren jeweiligen Lauf. Die knallharte Kunstschneepiste stellte auch für die Läuferinnen mit den höheren Startnummern die bestmögliche Chancengleichheit her. Allerdings wurde der Steilhang im Verlauf des Rennens zunehmend in Schatten eingetaucht. Der Franzose Xavier Fournier hatte den Kurs beinahe abfahrtsähnlich gesetzt und so für einen schnellen Super-G gesorgt.
Stimmen
Anja Pärson: "Das ist unglaublich. Im Ziel hatte ich geglaubt, dass ich Fehler gemacht habe. Aber jetzt bin ich vorne. Vor den letzten Fahrerinnen hätte ich auf Hilde Gerg gesetzt."
Hilde Gerg: "Ich habe oben zwei Fehler gemacht, dann war der Schwung weg. Es ist einfach im Skisport so. Ich habe gesagt, dass ich eine Medaille in Abfahrt oder Super-G holen will. Wo ist mir herzlich egal. Eine Chance ist weg und jetzt gilt es halt in der Abfahrt."
Petra Haltmayr: "Ich habe oben Fehler gemacht und dann hatte ich keine Geschwindigkeit mehr. Aber man muss hier riskieren. Bei mir ist es heute leider nicht aufgegangen."
DSV-Cheftrainer Wolfgang Maier: "Das ist ein überraschender Rennausgang, denn die besten fünf des Super-G-Weltcups sind nicht vorne dabei. Ich habe aber am Steilhang gestanden und denke, dass die Ausfälle dort alle auf Fahrfehler zurückzuführen sind. Jede wollte eine noch direktere Linie wählen und hat dabei zu viel riskiert. Wir müssen uns jetzt auf das nächste Rennen konzentrieren. das Spiel geht weiter."
Fotoserie: Anja Pärson ist Super-G-Weltmeisterin
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