Olympia 2010: Vancouver noch längst nicht fit für Olympia
sid am 14.01.2009 - 14:04 Uhr
Von Olympia ist noch nicht viel zu sehen und beim Bau des Athletendorfes ist das Geld ausgegangen - gut ein Jahr vor Beginn der Winterspiele 2010 ist Vancouver noch längst nicht fit für das Großereignis. "Hier ist definitiv noch viel zu tun. Bis auf die Wettkampfstätten ist von Olympia überhaupt nichts zu spüren", sagt Bundestrainer Jochen Behle dem Sport-Informations-Dienst.
Olympisches Dorf: Fehlanzeige
Der Olympia-Test der Langläufer und Kombinierer mit dem Weltcup von Freitag bis Sonntag ist in der alpinen Bergregion von Whistler kein Thema, dafür läuft die alpine Skisaison auf Hochtouren. "Voll ist es, aber nicht wegen uns. Viele Skifahrer haben uns schon neugierig gefragt, was wir eigentlich hier machen", berichtet Behle lachend. Er muss mit seinem Team vom Hotel in Squamish täglich 100 Kilometer An- und Abreise zu den Loipen bewältigen, weil das Olympische Dorf oben in den Bergen noch nicht fertig ist.
Stadt in Geldnöten
Die Olympiastadt am Meer beklagt ein Finanzloch von 275 Millionen Euro und versucht sich gerade mit einem Eilantrag auf Änderung der Stadtgesetze und einer millionenschweren Anleihe bei der Provinz British Columbia aus der Bredouille zu retten. "Da es ein Notfall ist und wir Geldmittel benötigen, bitten wir die Behörden, Geld zur Verfügung zu stellen, um das Olympische Dorf fertigbauen zu können", sagte Bürgermeister Gregor Robertson.
Athletendorf kostet rund 620 Millionen Euro
Obwohl der Staat Kanada kein weiteres Geld zur Verfügung stellen will, soll das Athletendorf für rund 2800 Sportler und Offizielle pünktlich am 1. November fertig sein. Die Baukosten sind inzwischen auf umgerechnet rund 620 Millionen Euro in die Höhe geschnellt.
Die alpinen Athleten haben ihr Warm-Up in Vancouver bereits im Vorjahr absolviert und kommen erst 2010 zu den Spielen wieder zum Whistler Mountain zurück.
Olympisches Dorf: Fehlanzeige
Der Olympia-Test der Langläufer und Kombinierer mit dem Weltcup von Freitag bis Sonntag ist in der alpinen Bergregion von Whistler kein Thema, dafür läuft die alpine Skisaison auf Hochtouren. "Voll ist es, aber nicht wegen uns. Viele Skifahrer haben uns schon neugierig gefragt, was wir eigentlich hier machen", berichtet Behle lachend. Er muss mit seinem Team vom Hotel in Squamish täglich 100 Kilometer An- und Abreise zu den Loipen bewältigen, weil das Olympische Dorf oben in den Bergen noch nicht fertig ist.
Stadt in Geldnöten
Die Olympiastadt am Meer beklagt ein Finanzloch von 275 Millionen Euro und versucht sich gerade mit einem Eilantrag auf Änderung der Stadtgesetze und einer millionenschweren Anleihe bei der Provinz British Columbia aus der Bredouille zu retten. "Da es ein Notfall ist und wir Geldmittel benötigen, bitten wir die Behörden, Geld zur Verfügung zu stellen, um das Olympische Dorf fertigbauen zu können", sagte Bürgermeister Gregor Robertson.
Athletendorf kostet rund 620 Millionen Euro
Obwohl der Staat Kanada kein weiteres Geld zur Verfügung stellen will, soll das Athletendorf für rund 2800 Sportler und Offizielle pünktlich am 1. November fertig sein. Die Baukosten sind inzwischen auf umgerechnet rund 620 Millionen Euro in die Höhe geschnellt.
Die alpinen Athleten haben ihr Warm-Up in Vancouver bereits im Vorjahr absolviert und kommen erst 2010 zu den Spielen wieder zum Whistler Mountain zurück.
Fotoserie: Olympia 2010
Weiterführende Informationen:
| Olympia Vancouver 2010 |
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