München 2018: Bogner gibt Bewerbungsbuch persönlich ab
sid am 15.03.2010 - 09:07 Uhr
Die Bewerbung von München um die Olympischen Winterspiele 2018 nimmt die nächste Hürde. Bewerbungschef Willy Bogner wird sich am Montag selbst als Postbote betätigen und das "Mini Bid Book" beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Lausanne abgeben. Der 15. März ist der letztmögliche Termin für die Abgabe des "kleinen Bewerbungsbuchs".
Proteste werden auch genannt
Das rund 80 Seiten starke Mini Bid Book ist das erste von zwei Bewerbungsbüchern und gibt dem IOC einen ersten Überblick über die Kandidatur. Darin aufgeführt sind erste grobe Daten, etwa zu den kalkulierten Kosten der Spiele, die bei 3,5 Milliarden Euro liegen sollen. Erwähnt wird in der Bewerbungsschrift auch, dass es Proteste gegen Olympia in München gibt.
Konkurrenten Annecy und Pyeongchang
Die 80 Exemplare des Mini Bid Books werden von der Verwaltung des IOC geprüft. Voraussichtlich bis zum 2. Juli entscheidet das IOC, ob München und seine Konkurrenten Pyeongchang (Südkorea) und Annecy (Frankreich) von einer "applicant city" (Bewerber-Stadt) zu einer "candidate city" (Kandidaten-Stadt) hochgestuft werden. Erwartet wird, dass alle drei Bewerber diese Hürde nehmen.
500 Seiten mit 17 Themen
Bis zum 11. Januar 2011 hätte München anschließend Zeit, das endgültige Bid Book beim IOC vorzulegen. Auf etwa 500 Seiten müssen die Kandidaten Fragen zu 17 Themen beantworten, hinzu kommen über 100 Garantien, die gemeinsam oder einzeln vor allem vom Bund, dem Freistaat Bayern sowie von München, Garmisch-Partenkirchen und dem Landkreis Berchtesgadener Land abzugeben sind.
Entscheidung im Juli 2011
Voraussichtlich im Februar 2011 wird die Evaluierungskommission des IOC eine viertägige Inspektionsreise nach München und in seine Partnerorte Garmisch-Partenkirchen und Königssee unternehmen. Die Wahl der Gastgeberstadt 2018 findet am 6. Juli 2011 im südafrikanischen Durban statt.
Proteste werden auch genannt
Das rund 80 Seiten starke Mini Bid Book ist das erste von zwei Bewerbungsbüchern und gibt dem IOC einen ersten Überblick über die Kandidatur. Darin aufgeführt sind erste grobe Daten, etwa zu den kalkulierten Kosten der Spiele, die bei 3,5 Milliarden Euro liegen sollen. Erwähnt wird in der Bewerbungsschrift auch, dass es Proteste gegen Olympia in München gibt.
Konkurrenten Annecy und Pyeongchang
Die 80 Exemplare des Mini Bid Books werden von der Verwaltung des IOC geprüft. Voraussichtlich bis zum 2. Juli entscheidet das IOC, ob München und seine Konkurrenten Pyeongchang (Südkorea) und Annecy (Frankreich) von einer "applicant city" (Bewerber-Stadt) zu einer "candidate city" (Kandidaten-Stadt) hochgestuft werden. Erwartet wird, dass alle drei Bewerber diese Hürde nehmen.
500 Seiten mit 17 Themen
Bis zum 11. Januar 2011 hätte München anschließend Zeit, das endgültige Bid Book beim IOC vorzulegen. Auf etwa 500 Seiten müssen die Kandidaten Fragen zu 17 Themen beantworten, hinzu kommen über 100 Garantien, die gemeinsam oder einzeln vor allem vom Bund, dem Freistaat Bayern sowie von München, Garmisch-Partenkirchen und dem Landkreis Berchtesgadener Land abzugeben sind.
Entscheidung im Juli 2011
Voraussichtlich im Februar 2011 wird die Evaluierungskommission des IOC eine viertägige Inspektionsreise nach München und in seine Partnerorte Garmisch-Partenkirchen und Königssee unternehmen. Die Wahl der Gastgeberstadt 2018 findet am 6. Juli 2011 im südafrikanischen Durban statt.
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