Routinier Ch. Ghedina gewinnt Abfahrt in Gröden
Berni Huber am 17.12.1999 - 17:11 Uhr
Bei optimalen äußeren Bedingungen sahen wir heute wieder einen richtigen Klassikerkrimi aus Val Gardena. Die Dramaturgie des Rennens hätte man selber nicht spannender gestalten können. Mit einer Superfahrt - vor allem in der Ausfahrt "Tschaslat Wiesn" - eröffnete Pepi Strobel die Jagd nach der Bestzeit, für die sogenannten Favoriten die allesamt Startnummern zwischen 15 und 30 gewählt hatten. Sämtliche Österreicher, die den Angriff auf die Zeit von Pepi Strobel starteten, scheiterten oft nur an hundertstel Sekunden.
Die Schlüsselstelle des Klassikers war wieder einmal die Ausfahrt der Tschaslat, wo der Schwung für die folgende Gleitpassage und den Zielhang mitgenommen werden musste.
Dies musste auch Hermann Maier akzeptieren, der an dieser Stelle die nötigen Hunderstel für einen Podestplatz verlor.
Mit Startnummer 21 kam dann Christian Ghedina, der schon das gesamte Training dominiert hatte. Er spielte seine über 10jährige Erfahrung auf dieser Strecke souverän aus und fuhr mit einer eleganten, aber ebenfalls nicht ganz fehlerfreien Fahrt, eine überlegene Bestzeit heraus.
Dieses Ergebnis ist sehr positiv für den gesamten Skiweltcup, denn es zeigt, dass nicht nur die Österreicher gewinnen können.
Auch die kanadische Mannschaft erzielte - seit langer Zeit wieder einmal - ein hervorragendes Mannschaftsergebnis, welches durch den dritten Platz von Ed Podivinsky gekrönt wurde.
Die deutschen Abfahrer konnten die sehr guten Trainingsleistungen nur zur Hälfte bestätigen, da Stefan Stankalla schwer gestürzt ist. (Ersten Meldungen zufolge halten sich die Verletzungen aber in Grenzen!)
Max Rauffer hingegen fuhr vor allem im unteren Streckenabschnitt ein hervorragendes Rennen und belegte einen 18. Platz.
Abschliessend kann ich nur Stefan Stankalla alles Gute und gute Besserung wünschen und für den Max für morgen viel Glück & die Kraft des Eisbären!
Die Schlüsselstelle des Klassikers war wieder einmal die Ausfahrt der Tschaslat, wo der Schwung für die folgende Gleitpassage und den Zielhang mitgenommen werden musste.
Dies musste auch Hermann Maier akzeptieren, der an dieser Stelle die nötigen Hunderstel für einen Podestplatz verlor.
Mit Startnummer 21 kam dann Christian Ghedina, der schon das gesamte Training dominiert hatte. Er spielte seine über 10jährige Erfahrung auf dieser Strecke souverän aus und fuhr mit einer eleganten, aber ebenfalls nicht ganz fehlerfreien Fahrt, eine überlegene Bestzeit heraus.
Dieses Ergebnis ist sehr positiv für den gesamten Skiweltcup, denn es zeigt, dass nicht nur die Österreicher gewinnen können.
Auch die kanadische Mannschaft erzielte - seit langer Zeit wieder einmal - ein hervorragendes Mannschaftsergebnis, welches durch den dritten Platz von Ed Podivinsky gekrönt wurde.
Die deutschen Abfahrer konnten die sehr guten Trainingsleistungen nur zur Hälfte bestätigen, da Stefan Stankalla schwer gestürzt ist. (Ersten Meldungen zufolge halten sich die Verletzungen aber in Grenzen!)
Max Rauffer hingegen fuhr vor allem im unteren Streckenabschnitt ein hervorragendes Rennen und belegte einen 18. Platz.
Abschliessend kann ich nur Stefan Stankalla alles Gute und gute Besserung wünschen und für den Max für morgen viel Glück & die Kraft des Eisbären!
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