
Michael Walchhofer

Michael Walchhofer

Fritz Strobl

Fritz Strobl

Florian Eckert

Max Rauffer

Bode Miller

Daron Rahlves & Bode Miller

Benjamin Raich

Ambrosi Hoffmann
Dreifachtriumph für ÖSV - Walchhofer König von Garmisch
Ski2b Redaktion am 19.02.2005 - 14:39 Uhr
Und wieder Michael Walchhofer - einen Tag nach seinem deutlichen Sieg beim Nachholrennen von
Kitzbühel gewann Walchhofer auch die zweite Abfahrt von
Garmisch-Partenkirchen. In der Zeit von 01:56.50 Minuten distanzierte er Mario Scheiber (01:56.09 Min.) und Fritz Strobl (01:56.95 Min.). Als bester Deutscher kam Florian Eckert auf Rang 22.
Walchhofer rettet Vorsprung ins Ziel
Im Tröglhang war der dominante Abfahrer dieser Tage wieder unschlagbar gut unterwegs und es schien, als könne er erneut die ganze Konkurrenz deklassieren. Doch dann schmolz der Vorsprung dahin und im Ziel war Walchhofer gerade noch neun Hundertstel voraus. Mit diesem Sieg ist der Abfahrts-Weltcup dem ÖSV-Star kaum noch zu nehmen. Er liegt nun rund 150 Punkte vor Bode Miller - bei noch zwei ausstehenden Rennen.
Scheiber in FIS-Schneise mit Ideallinie
Lange Zeit sah Mario Scheiber wie der Sieger von Garmisch aus. Mit Startnummer drei gestartet, konnte bis auf Walchhofer keiner der Fahrer seine Zeit schlagen. Vor allem im unteren Abschnitt erwischte Scheiber die beste Linie und konnte sich so über Platz zwei freuen, was gleichzeitig seine beste Platzierung bei einer Weltcup-Abfahrt bedeutete.
Strobl vervollständigt ÖSV-Triumph
Olympiasieger Fritz Strobl machte mit seinem dritten Rang das Glück der Österreicher perfekt. Damit gingen an zwei Renntagen in Garmisch fünf von sechs Podestplätze an Team Austria, das sich so eindrucksvoll für die Niederlage bei der WM-Abfahrt von
Bormio revanchieren konnte. Mit Andreas Schifferer und Hermann Maier kamen zwei weitere ÖSV-Fahrer unter die Top-Ten - ein sensationelles Mannschaftsergebnis.
Stephan Keppler mit guter Leistung
Es hat auch heute nicht für eine Top-Platzierung für den DSV gereicht. Beim Heimrennen gelangte Florian Eckert mit der Startnummer 38 immerhin auf Platz 22. Max Rauffer verfehlte die Weltcuppunkte als 33. Positiv war der Lauf des jungen Stephan Keppler, der, vom tollen Publikum angetrieben, den 35. Rang erreichte. Johannes Stehle, ein weiterer Nachwuchsfahrer, belegte Platz 46.
Miller baut Gesamtweltcupführung aus
Die US-Doppelsieger der WM-Abfahrt von
Bormio konnten den Österreichern heute nur bedingt Paroli bieten. Bode Miller und Daron Rahlves verpassten das Podium und mussten sich mit den Plätzen vier und fünf begnügen. Für Miller, der den Abfahrts-Weltcup jetzt wohl abschreiben muss, hat sich aber der Vorsprung im Gesamtweltcup auf Benjamin Raich weiter erhöht. Er liegt nun knapp 170 Punkte voraus. Raich vermied nur knapp einen Sturz auf der Kandahar und wurde 17.
Lichtblick für die Schweiz - Norweger schwach
Die ersten zehn Plätze machten heute Österreich, die USA und Italien unter sich aus und gaben damit das aktuelle Leistungsniveau in der Abfahrt wieder. Danach folgte immerhin ein Schweizer - Ambrosi Hoffmann kam als Elfter ins Ziel. Düster sieht es derzeit für die Norweger aus - Bjarne Solbakken war als bester seines Landes gerade einmal 38. Allerdings mussten die Nordeuropäer auch auf die Routiniers Lasse Kjus und Kjetil-Andre Aamodt verzichten, die beide nicht am Start waren.
Garmisch zeigt sich von seiner besten Seite
Die Wettervorhersagen hatten ein Sturmtief prophezeit - statt dessen zeigte sich
Garmisch-Partenkirchen von seiner schönsten Seite. Bei blauem Himmel und Sonnenschein war auch die Piste hervorragend präpariert. Die Kandahar präsentierte sich am Samstag eisiger und mit härterem Schnee als am Vortag. Alle Athleten und Verantwortlichen waren nach dem Rennen voll des Lobes für die Organisatoren des Weltcups. Sie hatten in den letzten Tagen wirklich ganze Arbeit geleistet.
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