Vonn in Cortina eine Klasse für sich
Ski2b/sid am 19.01.2008 - 13:09 Uhr
Bei der Weltcup-Abfahrt im italienischen Cortina d'Ampezzo hat Lindsey Vonn dominiert. Die US-Amerikanerin deklassierte die gesamte Konkurrenz und gewann vor Schwedens Skistar Anja Pärson und Emily Brydon aus Kanada. Als beste Deutsche kam Maria Riesch auf den zehnten Rang.
Mehr als acht Zehntel Vorsprung auf Pärson
Lindsey Vonn zählt diesen Winter zu den Besten - das bewies die US-Amerikanerin auch bei ihrem Sieg bei der Abfahrt im italienischen Cortina d'Ampezzo, bei dem sie der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance ließ. Vonn fuhr in 1:36,70 Minuten den vierten Saisonsieg ein und war 0,83 Sekunden schneller als die zweitplatzierte Weltmeisterin Anja Pärson aus Schweden. Platz drei ging an die Kanadierin Emily Brydon (1:37,90), die im einzigen Training Bestzeit gefahren war.
Starke Kanadierinnen in Cortina
Das kanadische Speed-Team der Damen zeigte eine insgesamt starke Vorstellung. Bevor Brydon sich auf den dritten Rang schob, lag Kelly Vanderbeek auf dem Podestplatz. Im Endklassement bedeutete das für Vanderbeek Rang vier. Britt Janyk unterstrich mit Position sechs, dass die Kanadierinnen derzeit im Speed-Bereich zu den Besten zählen.
Seriensiegerin nur auf Rang fünf
Zehnmal konnte Renate Götschl bereits auf der Tofana gewinnen. Heute lief es für die österreichische Speed-Queen nicht so wie gewünscht. Götschl wählte eine eigene Linie, die allerdings nicht die schnellste war. Im Ziel reichte es so nur für den fünften Platz.
Riesch mit gemischten Gefühlen
Maria Riesch (Partenkirchen) fuhr in 1:38,38 Minuten auf Rang zehn. Gina Stechert (Oberstdorf/1:39,71) landete auf Platz 22. Noch lange nach Ende des Rennens stand Riesch an der Piste und diskutierte ihr Abschneiden beim Abfahrtsklassiker mit ihren Eltern. "Ich bin echt happy über Platz zehn", sagte die Partenkirchenerin: "Aber ich ärgere mich auch über die verlorenen Punkte." Die 23-Jährige war so gut wie nie zuvor bei einer Abfahrt im Olympia-Ort von 1956, doch sie verlor den zweiten Platz im Gesamtweltcup an die überragende Siegerin Lindsey Vonn.
Hosp trotz Startverzicht weiter in Weltcup-Führung
Die Amerikanerin rückte nach ihrem Sieg auf der "Olympia delle Tofane" in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor. Mit 638 Punkten hat sie 38 Zähler mehr als ihre jetzt drittplatzierte Freundin Riesch auf dem Konto. In Führung blieb die Österreicherin Nicole Hosp (699), die auf einen Start verzichtet hatte, nachdem ihr ein Koffer auf den Fuß gefallen war. "Die Niki scheint sich sehr sicher zu sein, sie ist gar nicht nervös", sagte Riesch - wohl wissend, dass sie es verpasst hatte, die Titelverteidigerin vor den beiden Super-G-Rennen am Sonntag und Montag stärker unter Druck zu setzen. "Der Super-G lag mir ohnehin immer besser hier, ich hoffe also auf eine Steigerung", meinte sie.
Rang zehn als kleiner Erfolg
Immerhin: Nach einer völlig verpatzten Trainingsfahrt steigerte sich die beste deutsche Ski-Rennläuferin im Rennen erheblich. "Ich habe auch schon bessere Laune", sagte sie lächelnd. Es sei eine schwierige Situation für sie gewesen, weil sie "zum ersten Mal seit vier Wochen wieder auf Abfahrtsski stand". Sie sei nervös gewesen, vor dem Start, ergänzte sie, "ich hatte fast ein bisschen Angst". Unter diesen Umständen sei Rang zehn als kleiner Erfolg zu werten.
Hölzl erreicht Ziel nicht
Von Vonn, der dominierenden Abfahrtsfahrerin dieses Winters mit drei Siegen in fünf Rennen, trennten Riesch und die Konkurrenz jedoch Welten. Die Vizeweltmeisterin war in 1:36,70 Minuten 0,83 Sekunden schneller als Pärson, skifahrerisch eine andere Dimension. Riesch lag 1,68 Sekunden zurück, Gina Stechert (Oberstdorf) als 22. schon 3,01 Sekunden. Kathrin Hölzl (Bischofswiesen), die als letzte Starterin auf die Tofana ging, schied aus.
Mehr als acht Zehntel Vorsprung auf Pärson
Lindsey Vonn zählt diesen Winter zu den Besten - das bewies die US-Amerikanerin auch bei ihrem Sieg bei der Abfahrt im italienischen Cortina d'Ampezzo, bei dem sie der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance ließ. Vonn fuhr in 1:36,70 Minuten den vierten Saisonsieg ein und war 0,83 Sekunden schneller als die zweitplatzierte Weltmeisterin Anja Pärson aus Schweden. Platz drei ging an die Kanadierin Emily Brydon (1:37,90), die im einzigen Training Bestzeit gefahren war.
Starke Kanadierinnen in Cortina
Das kanadische Speed-Team der Damen zeigte eine insgesamt starke Vorstellung. Bevor Brydon sich auf den dritten Rang schob, lag Kelly Vanderbeek auf dem Podestplatz. Im Endklassement bedeutete das für Vanderbeek Rang vier. Britt Janyk unterstrich mit Position sechs, dass die Kanadierinnen derzeit im Speed-Bereich zu den Besten zählen.
Seriensiegerin nur auf Rang fünf
Zehnmal konnte Renate Götschl bereits auf der Tofana gewinnen. Heute lief es für die österreichische Speed-Queen nicht so wie gewünscht. Götschl wählte eine eigene Linie, die allerdings nicht die schnellste war. Im Ziel reichte es so nur für den fünften Platz.
Riesch mit gemischten Gefühlen
Maria Riesch (Partenkirchen) fuhr in 1:38,38 Minuten auf Rang zehn. Gina Stechert (Oberstdorf/1:39,71) landete auf Platz 22. Noch lange nach Ende des Rennens stand Riesch an der Piste und diskutierte ihr Abschneiden beim Abfahrtsklassiker mit ihren Eltern. "Ich bin echt happy über Platz zehn", sagte die Partenkirchenerin: "Aber ich ärgere mich auch über die verlorenen Punkte." Die 23-Jährige war so gut wie nie zuvor bei einer Abfahrt im Olympia-Ort von 1956, doch sie verlor den zweiten Platz im Gesamtweltcup an die überragende Siegerin Lindsey Vonn.
Hosp trotz Startverzicht weiter in Weltcup-Führung
Die Amerikanerin rückte nach ihrem Sieg auf der "Olympia delle Tofane" in der Gesamtwertung auf Platz zwei vor. Mit 638 Punkten hat sie 38 Zähler mehr als ihre jetzt drittplatzierte Freundin Riesch auf dem Konto. In Führung blieb die Österreicherin Nicole Hosp (699), die auf einen Start verzichtet hatte, nachdem ihr ein Koffer auf den Fuß gefallen war. "Die Niki scheint sich sehr sicher zu sein, sie ist gar nicht nervös", sagte Riesch - wohl wissend, dass sie es verpasst hatte, die Titelverteidigerin vor den beiden Super-G-Rennen am Sonntag und Montag stärker unter Druck zu setzen. "Der Super-G lag mir ohnehin immer besser hier, ich hoffe also auf eine Steigerung", meinte sie.
Rang zehn als kleiner Erfolg
Immerhin: Nach einer völlig verpatzten Trainingsfahrt steigerte sich die beste deutsche Ski-Rennläuferin im Rennen erheblich. "Ich habe auch schon bessere Laune", sagte sie lächelnd. Es sei eine schwierige Situation für sie gewesen, weil sie "zum ersten Mal seit vier Wochen wieder auf Abfahrtsski stand". Sie sei nervös gewesen, vor dem Start, ergänzte sie, "ich hatte fast ein bisschen Angst". Unter diesen Umständen sei Rang zehn als kleiner Erfolg zu werten.
Hölzl erreicht Ziel nicht
Von Vonn, der dominierenden Abfahrtsfahrerin dieses Winters mit drei Siegen in fünf Rennen, trennten Riesch und die Konkurrenz jedoch Welten. Die Vizeweltmeisterin war in 1:36,70 Minuten 0,83 Sekunden schneller als Pärson, skifahrerisch eine andere Dimension. Riesch lag 1,68 Sekunden zurück, Gina Stechert (Oberstdorf) als 22. schon 3,01 Sekunden. Kathrin Hölzl (Bischofswiesen), die als letzte Starterin auf die Tofana ging, schied aus.
Weiterführende Informationen:
| FIS Weltcup - Abfahrt der Damen in Cortina d`Ampezzo (ITA) 2007/2008 | |
| Homepage von Maria Riesch | |
| Homepage von Renate Götschl |
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