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Johannes Stehle

Interview mit Johannes Stehle

Ski2b Redaktion am 21.02.2005 - 13:24 Uhr

Ski2b: Du warst jetzt bei Deinen Heimrennen in Garmisch hier am Start. Wie lautet Dein Fazit der Rennen?
Johannes Stehle: Mein Fazit fällt eher durchwachsen aus. Teilweise geht es ganz gut, aber ich habe in allen Läufen am Wohenende ziemlich viele Fehler gemacht. Und dann langt es halt nicht für eine vordere Platzierung.

Ski2b: Wie war Deiner Ansicht nach die Piste, da Du ja mit einer hohen Startnummer in das Rennen gehen musstest?
Johannes: Es war sicher kein Problem mit der Piste. Obwohl es so viel Neuschnee gegeben hat, war ich sehr überrascht, wie gut die Piste ist. Rippen gibt es immer, aber generell war es wirklich okay.

Ski2b: Wie sieht Dein Programm für die nächsten Wochen aus, wenn es in den Endspurt des Winters geht?
Johannes: Es steht noch nicht ganz fest, ob ich mitfliege nach Kvitfjell zum Weltcup, oder ob ich einige FIS-Rennen bestreiten werde.

Ski2b: Zum Thema Nachwuchs. Kannst Du beschreiben, wie Du die Lage im Nachwuchs beim DSV siehst? Was kann man in den nächsten Jahren von den jungen Fahrern erwarten?
Johannes: Ich hoffe doch, dass wir jetzt den Anschluss finden. Teilweise sind wir nicht zu weit weg von den ersten 30, so wie am Samstag der Stephan. Es fehlt halt bei einigen Rennen manchmal nur eine Sekunde oder das gewisse Glück. Wenn das einmal da ist, wird sicher auch etwas gehen bei uns.

Ski2b: Die ganz jungen Skirennläufer starten hier als Vorläufer. Kannst Du Dich erinnern, als Du das erste Mal die Kandahar heruntergefahren bist?
Johannes: Als Vorläufer bin ich hier nie heruntergefahren. Vor zwei Jahren war ich im Weltcup schon einmal dabei und da war es von der Piste her sehr schwierig, da es extrem eisig war. Das war allerdings eine gute Erfahrung.

Ski2b: Was ist Deine Meinung zu den Trainern um Werner Margreiter? Wie kommt es bei Euch an, wie er die Mannschaft führt?
Johannes: Es kommt gut an. Es ist eine super Stimmung bei uns und wir sind rundum zufrieden damit. Es ist wirklich gut.

Ski2b: Was hältst Du von dem in Bormio zum ersten Mal durchgeführten Teamwettbewerb?
Johannes: Ich fand, es war ein Spitzen-Wettbewerb. Es war extrem spannend, speziell als der Felix Neureuther gefahren ist habe ich besonders mitgefiebert und ich finde, dass man dies ausbauen sollte. Auch bei den Olympischen Spielen sollte man den Wettbewerb austragen.

Ski2b: Am Sonntag ist auch der Felix bei einem Speedrennen angetreten. Siehst Du so ein Rennen als ein Duell zwischen Euch beiden an?
Johannes: Nein, ich fahre das Rennen für mich und mein erstes Ziel ist es nicht, den Felix zu schlagen. Mein vorrangiges Ziel ist es, erst einmal unter die ersten 30 zu kommen. Alles andere ist erstmal zweitrangig.

Ski2b: Johannes, danke für das Interview und viel Erfolg in der Zukunft.
Johannes: Danke schön.


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