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Bode Miller

Didier Cuche

Andreas Buder

Manuel Osborne-Paradis

Michael Walchhofer

Marco Sullivan

Andrej Jerman

Miller triumphiert auf dem legendären Lauberhorn

Ski2b/sid am 13.01.2008 - 16:00 Uhr

Bode Miller zeigt sich in diesem Winter weiter in Top-Form. Der US-Amerikaner gewann in Wengen den zweiten Abfahrtsklassiker in Folge und liegt im Abfahrts-Weltcup nur noch einen Punkt hinter dem in Wengen Zweitplatzierten Schweizer Didier Cuche (SUI).

Längste Abfahrt der Saison
Zwei Wochen nach seinem ersten Saisonsieg im italienischen Bormio war der Amerikaner auch bei der traditionellen Lauberhorn-Abfahrt im Berner Oberland nicht zu bremsen und wiederholte seinen Triumph aus der Vorsaison.
Der viermalige Weltmeister fuhr in 2:30,40 Minuten deutlich die schnellste Zeit und verwies Lokalmatador Didier Cuche mit einem Vorsprung von 65 Hundertstelsekunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde überraschend Manuel Osborne-Paradis aus Kanada.

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Beste Bedingungen in Wengen
Nachdem das Rennen vom Samstag auf Sonntag verschoben wurde, herrschten perfekte Bedingungen. 30 Zentimeter Neuschnee hatten den Organisatoren zwar etwas Kopfschmerzen bereitet, doch die Piste präsentierte sich in optimaler Verfassung. Die Kriterien der Lauberhorn-Abfahrt hießen auch in diesem Jahr wieder Hundschopf, Brüggli-S, Haunegg-Schuss und Ziel-S. Gleich mit Startnummer eins gelang der Österreicher
Georg Streitberger eine gute Fahrt, mit der er sich am Ende auf Platz zehn einreihen konnte. Erst Andreas Buder, ebenfalls aus Österreich, mit Startplatz zehn schaffte es, sich vor Streitberger zu drängen und die zwischenzeitlich österreichische Doppelführung zu manifestieren.

Osborne-Paradis überrascht
Der Kanadier Osborne-Paradis schaffte dann nach seinen starken Trainingsleistungen durch eine beherzte Fahrt der Sprung auf das Podest. Er konnte sich zunächst um knapp vier Zehntel vor Buder schieben und war auch noch vorne, als Mitfavorit Michael Walchhofer im Ziel abgeschwungen hatte. Der Gleitspezialist hatte im oberen Teil bereits sieben Zehntel vorne gelegen, musste aber im Ziel dann entsetzt feststellen, dass er diesen Vorsprung wieder verspielt hatte und knapp hinter dem Kanadier lag.

Miller entfesselt
Was Bode Miller dann allerdings anschließend in den Schnee in Wengen zauberte, war am heutigen Tag nicht zu überbieten.
Der umstrittene Amerikaner distanzierte Osborne-Paradis um sagenhafte 1,33 Sekunden und konnte auch vom besten Abfahrer in der Saison 2007/2008, Didier Cuche, nicht ernsthaft gefährdet werden. Miller stieß mit seinem 27. Weltcup-Sieg auf Platz zwei im Gesamt-Weltcup vor. In Führung bleibt Benjamin Raich (Österreich), der auf die Abfahrt in Wengen verzichtet hatte.

Weltcup-Punkte für Keppler
Stephan Keppler kam als bester Deutscher als 29. ins Ziel. Damit gelang dem Ebinger der als Ziel gesetzte Sprung in die Weltcup-Punkte.

Die Zeit der Klassiker ist noch lange nicht vorbei. Am kommenden Wochenende stehen mit den Rennen in Kitzbühel beim 67. Hahnenkamm wieder spektakuläre Rennen bevor. Wir berichten in unserem Liveticker zunächst am 18. Januar um 11.30 Uhr vom Super-G.


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