Ein denkwürdiger Tag für Tobias Grünenfelder
Patrick Lang am 30.12.2005 - 14:05 Uhr
Tobias Grünenfelder wird die Herren-Abfahrt in Bormio 2005 sicher für eine ganze Weile in Erinnerung behalten. Und das nicht nur wegen seines ersten Podestplatzes in dieser Disziplin nach einem außergewöhnlichen Rennen auf der anspruchsvollen 'Stelvio'-Piste.
Sturz ins Ziel
Der 28-Jährige aus Elm in der Schweiz setzte die beste Zwischenzeit im Schlussabschnitt, aber der Triumph blieb ihm verwehrt. Beim letzten Sprung stürzte er und schlitterte mit beiden Skiern über die Ziellinie. Damit reichte es immer noch, um vor dem amtierenden Abfahrtsweltcup-Champion Michael Walchhofer zu landen, die Bestzeit des ehemaligen Olympiasiegers Fritz Strobl, der zu diesem Zeitpunkt in Führung lag, verpasste er nur um drei Hundertstel.
Dritter Podestplatz für Grünenfelder
Am Ende lag Tobias auf dem dritten Rang, nachdem der Kalifornier Daron Rahlves im Ziel wenige Zehntel vor der Konkurrenz angekommen war. Es war der dritte 'Stockerl'-Platz auf der Weltcup-Tour bislang, nachdem Grünenfelder bereits 2003 und 2004 beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen jeweils Dritter geworden war. Sein zuvor bestes Abfahrtsresultat war der 17. Rang in Beaver Creek 2005.
Mit Krücken auf das 'Stockel'
Der verpasste Sieg war nicht der einzige negative Nebeneffekt des Sturzes. Grünenfelder verletzte sich dabei am rechten Knie. Die Schmerzen dort stellten sich später als Innenbandriss heraus. Nach der ärztlichen Erstversorgung in einem Rettungswagen benötigte der Schweizer Krücken, um an der Siegerzeremonie nach dem Rennen teilzunehmen.
Zwei Wochen Pause
Markus Foser, der Schweizer Teamarzt, kümmerte sich um den Rennfahrer, der danach nach Davos gebracht wurde, wo weitere Untersuchungen stattfanden. Dort bestätigten die Ärzte die erste Diagnose und fanden zum Glück keine weiteren Schäden. "Ich muss nun zwei Wochen komplett pausieren und kann wahrscheinlich in einem Monat wieder Rennen fahren," sagte Tobias noch am 29. Dezember. "Bei der Olympischen Abfahrt am 12. Februar sollte ich wieder bereit sein - ich gebe auf jeden Fall mein Bestes um dabei zu sein, nachdem ich mich unter diesen schwierigen Bedingungen qualifiziert habe.
Guter Saisonauftakt
Tobias ist als echter Kämpfer bekannt. Ihm gelang ein vielversprechender Saisonstart in diesem Winter, obwohl er kaum hatte trainieren können. Letzte Saison brach er sich im Februar in Lenzerheide das linke Bein und musste bis in den Sommer warten, bis er wieder auf Skiern stand. In Sölden, beim Weltcup-Auftakt, zeigte er einen guten ersten Lauf, schied aber im Finale des Riesenslaloms aus. Sechs Wochen später kam er bereits auf den zehnten Platz beim Super-G in Beaver Creek und war damit auf dem Weg, seinen Rhythmus zu finden.
Leider muss Grünenfelder nun auf die von ihm sehr geschätzten Schweizer Klassiker in Adelboden und Wengen verzichten - aber Ende Januar sollte er wieder auf der Tour dabei sein.
Sturz ins Ziel
Der 28-Jährige aus Elm in der Schweiz setzte die beste Zwischenzeit im Schlussabschnitt, aber der Triumph blieb ihm verwehrt. Beim letzten Sprung stürzte er und schlitterte mit beiden Skiern über die Ziellinie. Damit reichte es immer noch, um vor dem amtierenden Abfahrtsweltcup-Champion Michael Walchhofer zu landen, die Bestzeit des ehemaligen Olympiasiegers Fritz Strobl, der zu diesem Zeitpunkt in Führung lag, verpasste er nur um drei Hundertstel.
Dritter Podestplatz für Grünenfelder
Am Ende lag Tobias auf dem dritten Rang, nachdem der Kalifornier Daron Rahlves im Ziel wenige Zehntel vor der Konkurrenz angekommen war. Es war der dritte 'Stockerl'-Platz auf der Weltcup-Tour bislang, nachdem Grünenfelder bereits 2003 und 2004 beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen jeweils Dritter geworden war. Sein zuvor bestes Abfahrtsresultat war der 17. Rang in Beaver Creek 2005.
Mit Krücken auf das 'Stockel'
Der verpasste Sieg war nicht der einzige negative Nebeneffekt des Sturzes. Grünenfelder verletzte sich dabei am rechten Knie. Die Schmerzen dort stellten sich später als Innenbandriss heraus. Nach der ärztlichen Erstversorgung in einem Rettungswagen benötigte der Schweizer Krücken, um an der Siegerzeremonie nach dem Rennen teilzunehmen.
Zwei Wochen Pause
Markus Foser, der Schweizer Teamarzt, kümmerte sich um den Rennfahrer, der danach nach Davos gebracht wurde, wo weitere Untersuchungen stattfanden. Dort bestätigten die Ärzte die erste Diagnose und fanden zum Glück keine weiteren Schäden. "Ich muss nun zwei Wochen komplett pausieren und kann wahrscheinlich in einem Monat wieder Rennen fahren," sagte Tobias noch am 29. Dezember. "Bei der Olympischen Abfahrt am 12. Februar sollte ich wieder bereit sein - ich gebe auf jeden Fall mein Bestes um dabei zu sein, nachdem ich mich unter diesen schwierigen Bedingungen qualifiziert habe.
Guter Saisonauftakt
Tobias ist als echter Kämpfer bekannt. Ihm gelang ein vielversprechender Saisonstart in diesem Winter, obwohl er kaum hatte trainieren können. Letzte Saison brach er sich im Februar in Lenzerheide das linke Bein und musste bis in den Sommer warten, bis er wieder auf Skiern stand. In Sölden, beim Weltcup-Auftakt, zeigte er einen guten ersten Lauf, schied aber im Finale des Riesenslaloms aus. Sechs Wochen später kam er bereits auf den zehnten Platz beim Super-G in Beaver Creek und war damit auf dem Weg, seinen Rhythmus zu finden.
Leider muss Grünenfelder nun auf die von ihm sehr geschätzten Schweizer Klassiker in Adelboden und Wengen verzichten - aber Ende Januar sollte er wieder auf der Tour dabei sein.
Fotoserie: Ein denkwürdiger Tag für Tobias Grünenfelder
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