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Super-G von Kitzbühel geht an Hermann Maier

Ski2b Redaktion am 19.01.2001 - 13:56 Uhr
Hermann Maier (Österreich) war beim Super-G Rennen auf der Streif von Kitzbühel nicht zu schlagen. Der 28-jährige „Herminator“ aus Flachau meisterte die anspruchvollste Super-G Piste des alpinen Ski-Weltcups in 1.21.72 Min. und verwies seine Landsleute Josef Strobl (1.22.67 Min.) und Werner Franz (1.22.89 Min.) auf die Plätze 2 und 3.

Eckert und Rauffer ausgeschieden:
Viele Fahrer schafften auf der selektiven Strecke den Weg bis ins Ziel nicht. Darunter auch die beiden DSV-Starter Florian Eckert und Max Rauffer. Beide schieden noch vor der Zwischenzeit aus. Max Rauffer hatte zuvor die beiden ersten der drei Trainingsläufe für die Abfahrt am Samstag jeweils mit einem Sturz beendet.

Tolle Stimmung in Kitz:
Schon zum heutigen Super-G kamen die Zuschauer in Massen. Morgen zur Abfahrt werden es über 50.000 Zuschauer sein. Damit untermauert das Hahnenkamm-Rennen auf der Streif einmal mehr seinen einzigartigen Stellenwert in der Welt des alpinen Skisports. Volksfest und Megaparty sind treffende Umschreibungen für das Treiben am Hausberg und im Zielbereich. Tolles Wetter und optimale Bedingungen beim Super-G lassen schon eine Vorahnung auf das Spektakel am Samstag aufkommen.

Mutprobe auf Brettern:
Nur eine ausgiebige Besichtigung stand den Fahrern im Vorfeld des Super-G zur Verfügung. Im Gegensatz zur Abfahrt darf der Super-G Parcours laut Reglement nicht zu Trainingszwecken befahren werden. „Das macht den Reiz des Super-G halt aus“, findet auch der Lichtensteiner Spitzenfahrer Marco Büchl, der den Super-G für die anspruchsvollste Disziplin im Ski-Weltcup hält. „ Du musst Dir alles genau im Kopf einprägen. Du hast nur die eine Chance.“

Das Phänomen Maier:
Herman Maier das Uhrwerk mit den bären Kräften in den Oberschenkeln. Dort, wo die gewiss nicht schlechte Konkurrenz eingangs der unglaublich schwierigen Schluss-Traverse des Hausbergs vor der Einfahrt in den Zielhang der Streif passen muss ist der Herminator zur Stelle. Er hält dem ernormen Druck, der auf den Tal-Ski einwirkt stand und fährt die brutalste Linie aller Athleten. Auch der psychische Druck, der auf ihm lastet, kann den Alpenvulkan nicht ankratzen. „Je spektakulärer die Strecke gesteckt ist, desto besser find ich`s. Dann fängt es erst richtig an zu kribbeln. Der Lauf war heute ungemein schnell. Es ist der Vorlauf für die WM in St. Anton. Der WM-Sieg ist für mich noch wichtiger als der Sieg bei der Abfahrt am morgigen Samstag“, setzt der Draufgänger Maier die Konkurrenz noch mehr unter Druck. Wer soll ihn denn dann erst in St. Anton schlagen, wenn man gesehen hat, wie er die Gegner heute in Grund und Boden gefahren hat?
Weiterführende Informationen:
Homepage von Max Rauffer
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Maria Riesch im Urlaub :) Maria Riesch im Urlaub :)
Maria Riesch