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ÖSV legt Einspruch bei der FIS im Fall Maier ein!

Ski2b Redaktion am 19.12.2000 - 09:20 Uhr
Der österreichische Ski-Verband stützt Herman Maier.
Der ÖSV hat bei der Beschwerde-Kommission des Internationalen Skiverbandes FIS Einspruch gegen die am Sonntag gegen Hermann Maier ausgesprochene Sperre erhoben.

Die Österreicher begründen ihren Protest unter anderem mit Verfahrensfehlern.

Außerdem sei keine offizielle Uhr bei der Besichtigung gelaufen. Die Anzeigetafel war nicht in Betrieb. Man rechne mit einer Verfahrensdauer von maximal zehn Tagen, wobei eine noch schnellere Entscheidung schon deshalb möglich ist, weil der nächste Riesenslalom bereits für Donnerstag geplant sei, so Hans Pum (ÖSV-Alpinchef).

Darüber hinaus hätte der Herminator auch laut Regelbuch gar nicht für das Überschreiten der Besichtigungszeit vom Rennen ausgeschlossen werden können. Schließlich habe er davon fürs Rennen nicht profitieren können. Er könne dafür höchstens mit einer Geldstrafe bedacht werden. Auch mit der Sperre für das Befahren der gesperrten Piste und mit der damit verbundenen Geldstrafe von rund 200.000 Schilling will sich der ÖSV nicht abfinden.

FIS-Renndirektor Hujara:

„Hermann Maier wurde schon in Park-City verwarnt. Diesmal muß es dafür einen Strafe geben!
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