Michaela Dorfmeister gewinnt in Sölden - DSV Mädels enttäuschten
Ski2b Redaktion am 27.10.2001 - 13:37 Uhr
Jubel in Austria. Die Österreicherin Michaela Dorfmeister (2:28:38 Min.) gewann auf dem Rettenbachferner in Sölden (Ötztal/Österreich) vor heimischer Kulisse den Weltcup-Auftakt im Riesenslalom der Damen. Dorfmeister verwies die amtierende Riesenslalom-Weltmeisterin Sonja Nef (Schweiz/2:28:79 Min.) auf den zweiten Platz. Die Französin Regine Cavagnoud (Frankreich/2:29:98 Min.) schaffte mit einem fulminanten zweiten Lauf noch den Sprung von Platz elf auf das Treppchen und belegte somit Rang drei.
Dorfmeister und Nef tauschten Plätze:
Nach dem ersten Durchgang hatte mit Sonja Nef noch die Weltcup-Riesenslalomsiegerin der letzten Saison die Nase vorn gehabt. Doch auch die Schweizerin tat sich auf dem extrem schweren Parcours im Finaldurchgang der besten 30 Fahrerinnen schwer. Ein Patzer im Steilhang kostete den knappen Vorsprung aus dem ersten Lauf. Dorfmeister fuhr im unteren Streckenabschnitt sehr stark und gewann verdient.
Deutsche Damen enttäuschten:
Die DSV-Starterinnen setzten den Weltcup-Auftakt in den "Schnee". Hilde Gerg hatte als 36. des ersten Durchgangs erst gar nicht den Sprung in das Finale der besten 30 Fahrerinnen geschafft. Martina Ertl aus Lenggries wirkt in beiden Läufen verkrampft und fand nie die Ideallinie am Hang. Am Ende musste sich die Kombinations-Weltmeisterin von St. Anton mit Rang 25 (2:32:07 Min.) begnügen. Petra Haltmayr aus Rettenberg agierte im ersten Lauf noch recht vielversprechend und ging auf Platz 17 liegend in das Finale. Nach einer Katastrophenfahrt landete Haltmayr jedoch in der Gesamtwertung mit 2:34:28 Min. abgeschlagen auf Platz 29.
Stimmen:
Michaela Dorfmeister: "Ich hab gewusst, dass ich heute gewinnen kann. Eine andere Siegerin als Sonja tut im Riesenslalom ja auch einmal gut. Der zweite Lauf war extrem schwer und unruhig gesteckt. Ich gehe jetzt mit sehr viel Selbstvertrauen nach Amerika."
Martina Ertl: "Der Zeitrückstand nach Durchgang 1 war schon recht groß. Es war schwer locker zu bleiben, da die Verletzung schon im Unterbewusstsein ist. Jetzt haben wir noch 3 Wochen Zeit in Amerika zu trainieren. Das Ergebnis heute ist für mich noch nicht so wichtig. Im Weltcup geht es jetzt ja erst los."
Wolfgang Maier: (DSV Cheftrainer/Damen): "Mit der Leistung der Mädels bin ich heute nicht ganz zufrieden. Ich hatte mir schon ein besseres Abschneiden erwartet. Aber wir sind nicht gut genug gefahren. Kein Grund aber um die Flinte ins Korn zu schmeißen."
Dorfmeister und Nef tauschten Plätze:
Nach dem ersten Durchgang hatte mit Sonja Nef noch die Weltcup-Riesenslalomsiegerin der letzten Saison die Nase vorn gehabt. Doch auch die Schweizerin tat sich auf dem extrem schweren Parcours im Finaldurchgang der besten 30 Fahrerinnen schwer. Ein Patzer im Steilhang kostete den knappen Vorsprung aus dem ersten Lauf. Dorfmeister fuhr im unteren Streckenabschnitt sehr stark und gewann verdient.
Deutsche Damen enttäuschten:
Die DSV-Starterinnen setzten den Weltcup-Auftakt in den "Schnee". Hilde Gerg hatte als 36. des ersten Durchgangs erst gar nicht den Sprung in das Finale der besten 30 Fahrerinnen geschafft. Martina Ertl aus Lenggries wirkt in beiden Läufen verkrampft und fand nie die Ideallinie am Hang. Am Ende musste sich die Kombinations-Weltmeisterin von St. Anton mit Rang 25 (2:32:07 Min.) begnügen. Petra Haltmayr aus Rettenberg agierte im ersten Lauf noch recht vielversprechend und ging auf Platz 17 liegend in das Finale. Nach einer Katastrophenfahrt landete Haltmayr jedoch in der Gesamtwertung mit 2:34:28 Min. abgeschlagen auf Platz 29.
Stimmen:
Michaela Dorfmeister: "Ich hab gewusst, dass ich heute gewinnen kann. Eine andere Siegerin als Sonja tut im Riesenslalom ja auch einmal gut. Der zweite Lauf war extrem schwer und unruhig gesteckt. Ich gehe jetzt mit sehr viel Selbstvertrauen nach Amerika."
Martina Ertl: "Der Zeitrückstand nach Durchgang 1 war schon recht groß. Es war schwer locker zu bleiben, da die Verletzung schon im Unterbewusstsein ist. Jetzt haben wir noch 3 Wochen Zeit in Amerika zu trainieren. Das Ergebnis heute ist für mich noch nicht so wichtig. Im Weltcup geht es jetzt ja erst los."
Wolfgang Maier: (DSV Cheftrainer/Damen): "Mit der Leistung der Mädels bin ich heute nicht ganz zufrieden. Ich hatte mir schon ein besseres Abschneiden erwartet. Aber wir sind nicht gut genug gefahren. Kein Grund aber um die Flinte ins Korn zu schmeißen."
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