Fattori stiehlt Österreichern die Show
Ski2b Redaktion am 16.12.2000 - 13:30 Uhr
Rutschkommandos rückten nach zweitägigem Schneefall bereits um 4 Uhr morgens aus, damit die Herren eine gute Piste vorfinden konnten. Der Neuschnee sorgte für eine deutlich langsamere Fahrt und kleine Nebelschwaden in der Strecke sorgten wohl bei einigen Rennfahrern für einen Mangel an Durchblick.
Den hatten aber die Italiener.
Mit einem Paukenschlag endete dementsprechend das zweite Abfahrtsrennen der Herren innerhalb einer Woche im französischen Val d´Isere.
Nicht die eigentlich übermächtige österreichische Mannschaft um den „Herminator“ Hermann Maier, dem Sieger der Vorwoche, dominierte auf der verkürzten Strecke in den Savoyer Alpen, sondern die Italiener spukten den anderen Nationen in die „Abfahrtssuppe“.
Der 27-jährige Alessandro Fattori aus Tizan Val Parma sorgte mit der Startnummer 25 für eine echte Überraschung. In der Zeit von 1.52.25 Min. ließ er die gesamte Weltspitze hinter sich und lieferte mit seiner gefühlvollen Fahrweise ein perfektes Rennen ab.
Für den sensationeller Dreifachsieg und damit auch für eine Kampfansage an die Österreicher sorgten „Comebacker“ Kristian Ghedina, der in seiner zweiten Weltcup-Abfahrt nach seiner Verletzung gleich wieder als zweiter auf das Treppchen vorfahren konnte und Roland Fischnaller, der von der immer schneller werdenden Piste mit der Startnummer 47 profitierte und Dritter wurde.
Luca Cattaneo (11. Platz), Erik Seletto (14. Platz) und Lorenzo Galli (15. Platz) komplettierten das beste Abfahrts-Mannschaftsergebnis der Italiener seit Jahrzehnten.
„Wir hatten Super-Ski“, war die lapidare Antwort Ghedinas auf die Sensation.
Alle Italiener waren damit schneller als der Herminator, der in der Zeit von 1.53.89 Min. abgeschlagen auf 16. Platz landete. Bester Österreicher wurde am Ende Werner Franz auf Rang 5. Mit Patrick Wirth fuhr nur ein zweiter Mann der Alpenrepublik unter die Top-Ten.
Dafür schafften drei Schweizer den Sprung unter die ersten Zehn. Bruno Kernen auf Platz 4, Franco Cavegn (Platz 7) und Silvano Beltrametti (Platz 8), sorgten dafür, dass mit Italien und der Schweiz gleich zwei bessere Teams als das Team-Austria den Überraschungslauf von Val d`Isere beendeten.
Die Deutschen kamen mit den Neuschneebedingungen nicht klar. Florian Eckert belegte Platz 50 und Stefan Stankalla landete auf Rang 53.
Den hatten aber die Italiener.
Mit einem Paukenschlag endete dementsprechend das zweite Abfahrtsrennen der Herren innerhalb einer Woche im französischen Val d´Isere.
Nicht die eigentlich übermächtige österreichische Mannschaft um den „Herminator“ Hermann Maier, dem Sieger der Vorwoche, dominierte auf der verkürzten Strecke in den Savoyer Alpen, sondern die Italiener spukten den anderen Nationen in die „Abfahrtssuppe“.
Der 27-jährige Alessandro Fattori aus Tizan Val Parma sorgte mit der Startnummer 25 für eine echte Überraschung. In der Zeit von 1.52.25 Min. ließ er die gesamte Weltspitze hinter sich und lieferte mit seiner gefühlvollen Fahrweise ein perfektes Rennen ab.
Für den sensationeller Dreifachsieg und damit auch für eine Kampfansage an die Österreicher sorgten „Comebacker“ Kristian Ghedina, der in seiner zweiten Weltcup-Abfahrt nach seiner Verletzung gleich wieder als zweiter auf das Treppchen vorfahren konnte und Roland Fischnaller, der von der immer schneller werdenden Piste mit der Startnummer 47 profitierte und Dritter wurde.
Luca Cattaneo (11. Platz), Erik Seletto (14. Platz) und Lorenzo Galli (15. Platz) komplettierten das beste Abfahrts-Mannschaftsergebnis der Italiener seit Jahrzehnten.
„Wir hatten Super-Ski“, war die lapidare Antwort Ghedinas auf die Sensation.
Alle Italiener waren damit schneller als der Herminator, der in der Zeit von 1.53.89 Min. abgeschlagen auf 16. Platz landete. Bester Österreicher wurde am Ende Werner Franz auf Rang 5. Mit Patrick Wirth fuhr nur ein zweiter Mann der Alpenrepublik unter die Top-Ten.
Dafür schafften drei Schweizer den Sprung unter die ersten Zehn. Bruno Kernen auf Platz 4, Franco Cavegn (Platz 7) und Silvano Beltrametti (Platz 8), sorgten dafür, dass mit Italien und der Schweiz gleich zwei bessere Teams als das Team-Austria den Überraschungslauf von Val d`Isere beendeten.
Die Deutschen kamen mit den Neuschneebedingungen nicht klar. Florian Eckert belegte Platz 50 und Stefan Stankalla landete auf Rang 53.
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Stefan Stankalla |
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