Startseite
Weiterempfehlen


Formular für Weiterempfehlung

Bookmarken

Die Kandahar-Abfahrt der Herren wird zur ÖSV-Schicksalspiste für die WM Qualifikation

Ski2b Redaktion am 26.01.2001 - 18:36 Uhr
Highnoon für die ÖSV-Herren. Der Blick auf den Punktestand der Weltcup-Wertung in der Disziplin Abfahrt der Herren verrät das Dilemma. Unter den Top-15 der aktuellen Liste vom heutigen 26.01.2001 befinden sich A C H T Österreicher. Die WM im eigenen Land ist das große Ziel aller alpenrepublikanischen Downhill-Piloten. Das Mekka der alpinen Skiwelt hat ab dem 28. 01.2001 einen Namen:

St. Anton!

Fragwürdiges Reglement:
Die Kriterien sind klar. Nur max. vier Starter pro Land plus amtierenden Weltmeister sind das Limit bei der Weltmeisterschaft. Ein größeres Kontingent je Disziplin ist nicht gestattet. Diese Vorschrift stellt die meisten Nationen allerdings vor keinerlei größere Aussortierungs-Probleme. Beim verletzungsgebeutelten DSV stellt sich das Herren-Team beinahe in jeder Disziplin praktisch von alleine auf. Bei einer Weltmeisterschaft sollten indes stets die Besten an den Start gehen dürfen. Mit Blick auf die bevorstehende WM gerät diese durchaus legitime und eigentlich selbstverständliche Annahme aber zum frommen Wunschtraum. Die Sportwelt darf sich nicht abwenden und sagen: Das ist deren Problem. Die Rede ist von Österreich!

Warum bin ich bloß Östrreicher?
Sie beherrschen die Weltcup-Pisten, räumen ab und begeistern die Ski-Fans mit ihren rasanten Abfahrten. Als ÖSV-Abfahrer zählt nur der Sieg. Platz 5 interessiert in Austria schon nicht mehr. Wer wurde noch gleich Fünfter? Hermann Maier, der Alpenvulkan und Herminator aus Flachau, ist für die WM gesetzt. Auch Stephan Eberharter hat als Zweiter der Weltcup-Wertung sein Ticket nach St. Anton bereits in der Tasche. Mindestens 4 ÖSV Super-Fahrer werden jedoch am Samstag den 03.02 in St. Anton an der Strecke stehen und zuschauen müssen. Vielleicht wird sich spätestens dann der eine oder andere fragen, warum er ausgerechnet in der stärksten Skination der Welt mitfährt. Für jedes andere Land hätte es locker zur Teilnahmeberechtigung gereicht.

Respekt vor den Ausgemusterten:
Egal, ob am Ende Hannes Trinkl, Fritz Strobl, Werner Franz, Andreas Schifferer, Josef Strobl oder Hans Knaus (verletzt)auf der Strecke bleiben. Sie alle hätten die Teilnahme an der WM unter sportlichem Gesichtspunkt verdient und ihnen gebührt jetzt schon der Respekt der Ski-Welt.
Kommentar Eingeben:
Name:
Emailadresse:
Homepage:
Kommentar:
 

Anzeige

Anzeige

Anzeige