Anja Paerson hält Kostelic im ersten Lauf des WM Slaloms in Schach
Ski2b Redaktion am 07.02.2001 - 18:46 Uhr
Deutliche Zeitabstände kennzeichneten den 1. Durchgang des WM-Slaloms der Damen. Anja Paerson (Schweden) profitierte von ihrer frühen Startnummer 3 und führt die Konkurrenz vor dem Finallauf in der Zeit von 0.44.69 Min. an. Auf dem zweiten Rang liegt derzeit Christel Saioni aus Frankreich (0.44.88 Min.) vor der Topfavoritin Janica Kostelic (Kroatien), die mit der Zeit von 0.45.90 Min. allerdings schon einen Rückstand von 1,2 Sekunden auf Paerson aufweist. Die schwierige Piste am Hang von St. Anton überforderte indes auch viele Medaillenaspiranten. Sarah Schlepper (USA), Spela Pretnar (SLO) und Vanessa Vidal (FRA) mussten ihre Edelmetall-Hoffnungen vorzeitig begraben.
Martina Ertl kämpfte:
Es war kein harmonischer Lauf, den die Kombinations-Weltmeisterin Martina Ertl durch den Stangenwald kämpfte. Die Piste war zu diesem Zeitpunkt (Startnummer 11) jedoch auch schon reichlich zerwühlt. Immerhin blieb die 27-jährige Lenggrieserin im Rennen und liegt mit 0.46.67 Min. auf Rang 9, durchaus sogar noch in Reichweite der Bronzemedaille.
Flutlichtspektakel:
Der WM-Slalom fand im hellen Flutlichtschein auf der anspruchsvollen Sonnenwiese statt. Viele Fans feuerten die 89 Teilnehmerinnen an. Im Skistadion waren auch zahlreiche Spruchbänder der Fangemeinde von Martina Ertl zu sehen.
Piste bereitet große Probleme:
Der Zustand der Sonnenwiese war das Gesprächsthema am Hang von St. Anton. Die Piste zeigte sich in einem eher bedauernswerten Zustand, da der weiche Sulzschnee zu tiefen Rippen und Brüchen führte. Der ruppige Untergrund bereitete den Athletinnen große Probleme und war sicherlich mit verantwortlich für die riesigen Zeitabstände. Zudem hatten die Organisatoren bereits vor zwei Wochen mit chemischen Zusätzen den anspruchsvollen Parcours bearbeitet. Die einsetzende Wärme veränderte nun in negativer Weise die Konsistenz des Schnees.
15er Regel im Final-Durchgang:
Im zweiten Durchgang, der um 20.30 Uhr gestartet wird, gehen nur noch die 30 schnellsten Fahrerinnen des ersten Laufes an den Start. Bei Weltmeisterschaften greift dann die 15er Regel, die besagt, dass die 15. des 1. Durchgangs das finale eröffnet. Die Erstplatzierte geht dann als 15. Läuferin ins Rennen. Danach folgen die Athletinnen auf den Positionen 16 bis 30.
Martina Ertl kämpfte:
Es war kein harmonischer Lauf, den die Kombinations-Weltmeisterin Martina Ertl durch den Stangenwald kämpfte. Die Piste war zu diesem Zeitpunkt (Startnummer 11) jedoch auch schon reichlich zerwühlt. Immerhin blieb die 27-jährige Lenggrieserin im Rennen und liegt mit 0.46.67 Min. auf Rang 9, durchaus sogar noch in Reichweite der Bronzemedaille.
Flutlichtspektakel:
Der WM-Slalom fand im hellen Flutlichtschein auf der anspruchsvollen Sonnenwiese statt. Viele Fans feuerten die 89 Teilnehmerinnen an. Im Skistadion waren auch zahlreiche Spruchbänder der Fangemeinde von Martina Ertl zu sehen.
Piste bereitet große Probleme:
Der Zustand der Sonnenwiese war das Gesprächsthema am Hang von St. Anton. Die Piste zeigte sich in einem eher bedauernswerten Zustand, da der weiche Sulzschnee zu tiefen Rippen und Brüchen führte. Der ruppige Untergrund bereitete den Athletinnen große Probleme und war sicherlich mit verantwortlich für die riesigen Zeitabstände. Zudem hatten die Organisatoren bereits vor zwei Wochen mit chemischen Zusätzen den anspruchsvollen Parcours bearbeitet. Die einsetzende Wärme veränderte nun in negativer Weise die Konsistenz des Schnees.
15er Regel im Final-Durchgang:
Im zweiten Durchgang, der um 20.30 Uhr gestartet wird, gehen nur noch die 30 schnellsten Fahrerinnen des ersten Laufes an den Start. Bei Weltmeisterschaften greift dann die 15er Regel, die besagt, dass die 15. des 1. Durchgangs das finale eröffnet. Die Erstplatzierte geht dann als 15. Läuferin ins Rennen. Danach folgen die Athletinnen auf den Positionen 16 bis 30.
Weiterführende Informationen:
| Homepage von Martina Ertl |
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