Die Ski-Weltcup-Saison hätte auch ganz vorbei sein können
Schönfelder Media am 12.12.2007 - 10:22 Uhr
Rainer Schönfelder macht derzeit, was ihm völlig fremd ist zu dieser Jahreszeit: Er macht nichts. Das heißt: Er macht nichts, was nicht seiner möglichst raschen Regeneration dient und dafür tut er sehr viel. Der Therapieplan unter der ärztlichen Aufsicht von Dr. Rudolf Schabus steht. Und startet langsam, weil im Moment vor lauter Schmerzen nicht wirklich viel geht.
Viele Verletzungen
Linker Oberarmkopf angebrochen, ein Band in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Prellungen im Thorax-, Rippen-, Becken-, Knie-, und Schienbeinbereich. Die über Vermittlung von ÖSV-Arzt Gerhard Oberthaler noch Samstag Nacht im UKH Salzburg angefertigten MR- und CT-Bilder bestätigten den ersten Verdacht. „Einfacher wäre“, sagt Rainer Schönfelder 48 Stunden nach dem Sturz, „aufzuzählen, wo mir nichts wehtut.“ Nach einem solchen Sturz mit solchen Verletzungen darf man sich nicht mehr nur auf die Wirkung von Schmerzmitteln verlassen, man müsse sich mit dem Schmerz arrangieren, sagt er. „Dadurch merke ich ja, dass mein Körper sehr fleißig mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt ist: Viel zu tun, bei den vielen Blutergüssen…“
Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist
Über allem steht, was ihm auch sein Chefcoach Toni Giger bei der Pressekonferenz der Hypo Group Alpe Adria, wo Rainer Schönfelder eigentlich über das Sponsoringengagement seines Personal Sponsors bei den Hahnenkammrennen hätte primär reden sollen, gesagt hat: „Sei froh, dass Du motorisch so fit bist – solche Stürze gehen oft viel schlimmer aus.“ Das weiß Rainer Schönfelder: „Es gibt einen Moment, da erkennt das System, dass man nicht mehr im Rennen bleibt und stürzt. Mein Glück war, dass ich in diesem Moment das Richtige getan habe – es war sehr viel Glück dabei, dass nichts Schlimmeres passiert ist, die Saison hätte auch ganz vorbei sein können.“
Pause: Bis wann, wird man sehen
So aber – Pause. Wie lange, dazu möchte sich Rainer Schönfelder jetzt nicht festlegen. „Alta Badia werde ich sicher auslassen. Ich habe im Vorjahr eines gelernt: Verletzt fahren bedeutet doppeltes Risiko und halbe Chance, eine Leistung zu bringen, mit der man zufrieden ist.“ Wann er wieder auf Skiern steht, das hängt vom Therapie- und Heilungsverlauf ab: „Da macht man oft in wenigen Tagen einen ziemlichen Sprung, ich werde sehen, erzwingen tu ich nichts. Auch wenn mir das Gstell jetzt so unglaublich weh tut: Ich freu mich jedenfalls schon wieder wahnsinnig aufs Skifahren, weil ich heuer gut drauf bin.“
Therapie läuft in Wien
Derzeit ist noch absolute Ruhe angesagt. „Aber ich könnte die Schulter eh nicht bewegen, nicht einmal wenn ich will.“ Die Therapie, die unter der ärztlichen Aufsicht von Dr. Rudi Schabus in Wien läuft, beinhaltet vor allem minimale, passive manualtherapeutische Interventionen, medikamentöse Schmerzbehandlung und verschiedene Naturheilmittel für die traumatischen Verletzungen. „Parallel dazu“, erklärt Rainer Schönfelder, „entstehen ja durch so eine Brezn auch im mentalen Bereich ein paar blaue Flecken – auch da werde ich unterstützend zur medizinischen Therapie auch alles tun, damit die wieder gut weg gehen.“
Wünsche für Weihnachten? „Dass ich am Heiligen Abend glücklich im Kreise meiner Familie bin – und hundemüde vom Slalomtraining am Vormittag!"
Viele Verletzungen
Linker Oberarmkopf angebrochen, ein Band in Mitleidenschaft gezogen. Schwere Prellungen im Thorax-, Rippen-, Becken-, Knie-, und Schienbeinbereich. Die über Vermittlung von ÖSV-Arzt Gerhard Oberthaler noch Samstag Nacht im UKH Salzburg angefertigten MR- und CT-Bilder bestätigten den ersten Verdacht. „Einfacher wäre“, sagt Rainer Schönfelder 48 Stunden nach dem Sturz, „aufzuzählen, wo mir nichts wehtut.“ Nach einem solchen Sturz mit solchen Verletzungen darf man sich nicht mehr nur auf die Wirkung von Schmerzmitteln verlassen, man müsse sich mit dem Schmerz arrangieren, sagt er. „Dadurch merke ich ja, dass mein Körper sehr fleißig mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt ist: Viel zu tun, bei den vielen Blutergüssen…“
Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist
Über allem steht, was ihm auch sein Chefcoach Toni Giger bei der Pressekonferenz der Hypo Group Alpe Adria, wo Rainer Schönfelder eigentlich über das Sponsoringengagement seines Personal Sponsors bei den Hahnenkammrennen hätte primär reden sollen, gesagt hat: „Sei froh, dass Du motorisch so fit bist – solche Stürze gehen oft viel schlimmer aus.“ Das weiß Rainer Schönfelder: „Es gibt einen Moment, da erkennt das System, dass man nicht mehr im Rennen bleibt und stürzt. Mein Glück war, dass ich in diesem Moment das Richtige getan habe – es war sehr viel Glück dabei, dass nichts Schlimmeres passiert ist, die Saison hätte auch ganz vorbei sein können.“
Pause: Bis wann, wird man sehen
So aber – Pause. Wie lange, dazu möchte sich Rainer Schönfelder jetzt nicht festlegen. „Alta Badia werde ich sicher auslassen. Ich habe im Vorjahr eines gelernt: Verletzt fahren bedeutet doppeltes Risiko und halbe Chance, eine Leistung zu bringen, mit der man zufrieden ist.“ Wann er wieder auf Skiern steht, das hängt vom Therapie- und Heilungsverlauf ab: „Da macht man oft in wenigen Tagen einen ziemlichen Sprung, ich werde sehen, erzwingen tu ich nichts. Auch wenn mir das Gstell jetzt so unglaublich weh tut: Ich freu mich jedenfalls schon wieder wahnsinnig aufs Skifahren, weil ich heuer gut drauf bin.“
Therapie läuft in Wien
Derzeit ist noch absolute Ruhe angesagt. „Aber ich könnte die Schulter eh nicht bewegen, nicht einmal wenn ich will.“ Die Therapie, die unter der ärztlichen Aufsicht von Dr. Rudi Schabus in Wien läuft, beinhaltet vor allem minimale, passive manualtherapeutische Interventionen, medikamentöse Schmerzbehandlung und verschiedene Naturheilmittel für die traumatischen Verletzungen. „Parallel dazu“, erklärt Rainer Schönfelder, „entstehen ja durch so eine Brezn auch im mentalen Bereich ein paar blaue Flecken – auch da werde ich unterstützend zur medizinischen Therapie auch alles tun, damit die wieder gut weg gehen.“
Wünsche für Weihnachten? „Dass ich am Heiligen Abend glücklich im Kreise meiner Familie bin – und hundemüde vom Slalomtraining am Vormittag!"
Weiterführende Informationen:
| Homepage Rainer Schönfelder | |
| Fischer Ski |
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