Sonja Nef - Schön und schnell
Ski2b Redaktion am 10.02.2001 - 12:03 Uhr
Endlich! Im vierten Anlauf gewinnt Sonja Nef erstmals eine Medaille bei einer WM. Und dann gleich Gold. Die neue Weltmeisterin im Riesenslalom fällt im Zielraum erleichtert und überglücklich ihrem Freund, dem deutschen Abfahrtstrainer Hans Flatscher in die Arme. Dabei wäre sie „...schon mit Bronze sehr zufrieden“ gewesen, versuchte sich die Dauersiegerin dieser Saison vor dem Rennen noch den Erwartungsdruck zu nehmen.
(Kupfer-) Goldener Helm wegweisend:
Ihre diesjährige Saisonbilanz ist beeindruckend: Fünf Siege in sieben Rennen. Der Gesamtsieg im Riesenslalom-Weltcup ist ihr nicht mehr zu nehmen. Wer, wenn nicht sie, sollte sich nach diesen beeindruckenden Erfolgen die WM-Krone von St. Anton aufsetzen? Der auf der Top-Favoritin lastende Erfolgsdruck war enorm. Mit Entspannungs- und Atemübungen und der Unterstützung ihres Mentaltrainers wirkte sie ihm entgegen – erfolgreich.
Im Alleingang zum Sieg:
Ihren eigenen Weg geht die 28-jährige Schweizerin nicht nur in der mentalen Rennvorbereitung. Allein, abseits des Schweizer Teams, trainiert die schöne Eidgenossin mit ihrem österreichischen Coach Sepp Brunner den kräftezehrenden Ritt durch die Stangen. Nur gelegentlich trifft sie sich zur Formüberprüfung mit ihren Teamkolleginnen.
Als ewiges Talent abgestempelt:
Nach ihrem ersten Weltcupsieg im Slalom 1996 lief nicht mehr viel zusammen. Guten ersten Läufen folgte meist das Ausscheiden im zweiten Durchgang. Ihre mangelnde Konstanz bedeutete das Aus bei der WM 1996 und in Nagano bei den Olympischen Spielen 1998. Die Abnabelung von der Mannschaft kam daher zur rechten Zeit. Erst seitdem fährt sie im Weltcup von Sieg zu Sieg. Und konnte endlich in St. Anton auch ihre Durststrecke bei internationalen Großereignissen überwinden.
Nicht aufgegeben:
Niederlagen und Verletzungspech – sechs Knieoperationen musste die nur 1,63 kleine Riesenslalomspezialistin überstehen – haben sie nicht entmutigt, haben eher ihren Kampfgeist angestachelt, weiter zu fahren. Alle Mühen und Leiden haben sich nun mit dem Weltmeistertitel ausgezahlt: “Ich glaube niemand ist heute glücklicher als ich. Bei allem was ich erlebt habe, jetzt Weltmeisterin zu sein, ist wunderschön.“
(Kupfer-) Goldener Helm wegweisend:
Ihre diesjährige Saisonbilanz ist beeindruckend: Fünf Siege in sieben Rennen. Der Gesamtsieg im Riesenslalom-Weltcup ist ihr nicht mehr zu nehmen. Wer, wenn nicht sie, sollte sich nach diesen beeindruckenden Erfolgen die WM-Krone von St. Anton aufsetzen? Der auf der Top-Favoritin lastende Erfolgsdruck war enorm. Mit Entspannungs- und Atemübungen und der Unterstützung ihres Mentaltrainers wirkte sie ihm entgegen – erfolgreich.
Im Alleingang zum Sieg:
Ihren eigenen Weg geht die 28-jährige Schweizerin nicht nur in der mentalen Rennvorbereitung. Allein, abseits des Schweizer Teams, trainiert die schöne Eidgenossin mit ihrem österreichischen Coach Sepp Brunner den kräftezehrenden Ritt durch die Stangen. Nur gelegentlich trifft sie sich zur Formüberprüfung mit ihren Teamkolleginnen.
Als ewiges Talent abgestempelt:
Nach ihrem ersten Weltcupsieg im Slalom 1996 lief nicht mehr viel zusammen. Guten ersten Läufen folgte meist das Ausscheiden im zweiten Durchgang. Ihre mangelnde Konstanz bedeutete das Aus bei der WM 1996 und in Nagano bei den Olympischen Spielen 1998. Die Abnabelung von der Mannschaft kam daher zur rechten Zeit. Erst seitdem fährt sie im Weltcup von Sieg zu Sieg. Und konnte endlich in St. Anton auch ihre Durststrecke bei internationalen Großereignissen überwinden.
Nicht aufgegeben:
Niederlagen und Verletzungspech – sechs Knieoperationen musste die nur 1,63 kleine Riesenslalomspezialistin überstehen – haben sie nicht entmutigt, haben eher ihren Kampfgeist angestachelt, weiter zu fahren. Alle Mühen und Leiden haben sich nun mit dem Weltmeistertitel ausgezahlt: “Ich glaube niemand ist heute glücklicher als ich. Bei allem was ich erlebt habe, jetzt Weltmeisterin zu sein, ist wunderschön.“
Fotoserie: Sonja Nef - Schön und schnell
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