Höchste Ansprüche und "Weisse Visionen"
Ski2b Redaktion am 28.01.2001 - 20:17 Uhr
Nicht nur die Infrastruktur St. Antons wurde einer gewaltigen Umgestaltung unterzogen. Die Pisten wurden verändert, ausgeweitet und modernisiert. Eine großzügiges Zielstadion und eine gewaltige WM-Arena wurden aus dem Boden gestampft. Unter dem Motto „Weisse Visionen“ erbebte am 28. Februar die Zielarena, nachdem die Zuschauermassen sich zum Eröffnungsspektakel eingefunden hatten. Mit Videoprojektionen, Fahnenumzügen und anderen Showeinlagen wollen die Veranstalter die Eröffnungsfeier von Ramsau noch überbieten.
Pressezentrum:
Die "ARLBERG well.com", der ganze Stolz der Veranstalter, dient während der WM als internationales Pressezentrum. Danach soll die Halle mit integriertem zu Kongress- und Veranstaltungszwecken genutzt und zusätzlich ein Wellnessbereich angegliedert werden.
Keine Verschnaufpausen!
Vier unterschiedliche Strecken, die an die Athleten höchste Ansprüche stellen werden und alle in die Zielarena münden, sind für die WM auserkoren worden. Sie ziehen sich von Kapall und Gampen hinunter und haben die ersten Bewährung durch die Generalprobe am 12./13. Februar 2000 schon hinter sich.
Ernstfall am Montag:
Der Ernstfall folgt am Montag, den 29.01.01: die Damen starten zum Super G auf der „Gertrud Gabl“ – Piste und auch die Abfahrt der Damen am Sonntag, den 04.02.01 wird hier stattfinden. Die nach der Österreicherin Gertrud Gabl (Weltcup-Gesamtsiegerin 1969) benannte Piste misst insgesamt 2362 Meter, beginnt auf 2035 m Höhe und hat eine maximale Neigung von 41 %.
Die Karl Schranz-Abfahrt:
Längste und anspruchsvollste Abfahrt ist die nach dem OK-Generaldirektor Karl Schranz (Weltcup-Gesamtsieger 1969) benannte Piste. Sie hat eine Länge von 3, 086 km und beginnt auf 2310 m Höhe. Daraus ergibt sich eine beachtliche Höhendifferenz von fast einem Kilometer auf der ganzen Länge! Die „Karl Schranz“ vereint alte Streckenteile und neuhinzugefügte Abschnitte. Nach Gampenschuss und Gampeneck folgt der neue und augenscheinlich schwierigste Teil mit Labyrinth und Waldschneise. Doch die Piste lässt den Sportlern keine Verschnaufpause: es schließt sich der „Eisfall“ an, ein Gefälle mit 67 % Neigungswinkel!
Teilweise neu gestaltet wurde auch die „Fang“ - Abfahrt. Sie profitiert von der Abtragung des alten Kandahar-Lifts. Sie konnte so im mittleren Teil erweitert werden. Auf ihr werden am 08. und 09.02. die Riesenslaloms der Herren und Damen ausgetragen.
Slalom-Hang auf der Sonnenwiese:
Bleibt noch der Slalom. Ihn tragen am 07.02. die Damen und am 10.02. die Herren auf der „Sonnenwiese“ aus. Diese Strecke ist mit ihren knapp 600 m die kürzeste und entspricht ihrem Namen nicht ganz, da die Rennen ausschließlich bei Flutlicht stattfinden werden.
Voller Durchblick:
Der zusätzliche Reiz der WM St. Anton ist jedoch die Zuschauerbeteiligung. Die findige Planung des Zieleinlaufs ermöglicht es den Fans, den größten Teil der Rennen mit eigenen Augen mitzuverfolgen! So sind der Sprung beim Wasserschloss, der Einkehrschwung bei der Rodel-Hütte und der WM-Sprung vom Ziel aus einsehbar. Man spricht bereits von der „ersten sichtbaren Weltmeisterschaft“ der Geschichte!
Pressezentrum:
Die "ARLBERG well.com", der ganze Stolz der Veranstalter, dient während der WM als internationales Pressezentrum. Danach soll die Halle mit integriertem zu Kongress- und Veranstaltungszwecken genutzt und zusätzlich ein Wellnessbereich angegliedert werden.
Keine Verschnaufpausen!
Vier unterschiedliche Strecken, die an die Athleten höchste Ansprüche stellen werden und alle in die Zielarena münden, sind für die WM auserkoren worden. Sie ziehen sich von Kapall und Gampen hinunter und haben die ersten Bewährung durch die Generalprobe am 12./13. Februar 2000 schon hinter sich.
Ernstfall am Montag:
Der Ernstfall folgt am Montag, den 29.01.01: die Damen starten zum Super G auf der „Gertrud Gabl“ – Piste und auch die Abfahrt der Damen am Sonntag, den 04.02.01 wird hier stattfinden. Die nach der Österreicherin Gertrud Gabl (Weltcup-Gesamtsiegerin 1969) benannte Piste misst insgesamt 2362 Meter, beginnt auf 2035 m Höhe und hat eine maximale Neigung von 41 %.
Die Karl Schranz-Abfahrt:
Längste und anspruchsvollste Abfahrt ist die nach dem OK-Generaldirektor Karl Schranz (Weltcup-Gesamtsieger 1969) benannte Piste. Sie hat eine Länge von 3, 086 km und beginnt auf 2310 m Höhe. Daraus ergibt sich eine beachtliche Höhendifferenz von fast einem Kilometer auf der ganzen Länge! Die „Karl Schranz“ vereint alte Streckenteile und neuhinzugefügte Abschnitte. Nach Gampenschuss und Gampeneck folgt der neue und augenscheinlich schwierigste Teil mit Labyrinth und Waldschneise. Doch die Piste lässt den Sportlern keine Verschnaufpause: es schließt sich der „Eisfall“ an, ein Gefälle mit 67 % Neigungswinkel!
Teilweise neu gestaltet wurde auch die „Fang“ - Abfahrt. Sie profitiert von der Abtragung des alten Kandahar-Lifts. Sie konnte so im mittleren Teil erweitert werden. Auf ihr werden am 08. und 09.02. die Riesenslaloms der Herren und Damen ausgetragen.
Slalom-Hang auf der Sonnenwiese:
Bleibt noch der Slalom. Ihn tragen am 07.02. die Damen und am 10.02. die Herren auf der „Sonnenwiese“ aus. Diese Strecke ist mit ihren knapp 600 m die kürzeste und entspricht ihrem Namen nicht ganz, da die Rennen ausschließlich bei Flutlicht stattfinden werden.
Voller Durchblick:
Der zusätzliche Reiz der WM St. Anton ist jedoch die Zuschauerbeteiligung. Die findige Planung des Zieleinlaufs ermöglicht es den Fans, den größten Teil der Rennen mit eigenen Augen mitzuverfolgen! So sind der Sprung beim Wasserschloss, der Einkehrschwung bei der Rodel-Hütte und der WM-Sprung vom Ziel aus einsehbar. Man spricht bereits von der „ersten sichtbaren Weltmeisterschaft“ der Geschichte!
Fotoserie: Höchste Ansprüche und "Weisse Visionen"
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