Svindals zweiter Streich - Sieg beim Super-G in Lake Louise
Ski2b/sid am 25.11.2007 - 23:31 Uhr
Aksel Lund Svindal hat seinen dritten Super-G gewonnen. Der Norweger fuhr in 1:29,19 Minuten zu seinem neunten Weltcup-Sieg vor Benjamin Raich und Didier Cuche. Der Deutsche Stephan Keppler belegte Rang 18.
Svindal und Raich top
Der norwegische Doppelweltmeister Aksel Lund Svindal hat mit seinem insgesamt dritten Sieg in einem Super-G seinen zweiten Saisonerfolg gefeiert. Der Norweger verwies Benjamin Raich (AUT/0,44 Sekunden zurück) und Didier Cuche (SUI/0,60) auf die Plätze zwei und drei. Der Gesamtsieger des vergangenen Winters hatte auch den Riesenslalom zu Saisonbeginn im österreichischen Sölden gewonnen und liegt nun im Kampf um die große Kristallkugel wieder in Führung. Doch auch Raichs zweiter Platz nach starker Fahrt ist hoch zu bewerten.
Favoriten mit Problemen?
Nachdem die erste Abfahrt wegen der Windverhältnisse wenig Raum zur Analyse der Leistung einiger Favoriten zuließ, konnten viele große Namen heute gar nicht zufrieden sein. Dass Raich Österreichs bester Speed-Fahrer war, sagt viel aus. Während Christoph Gruber, Stephan Görgl und Mario Scheiber immerhin noch unter die Top 15 kamen, sahen Hermann Maier und Michael Walchhofer alt aus. Auch Peter Fill (24.) und Bode Miller (25. Platz) waren nicht zufrieden, nachdem beide im Vorjahr an gleicher Stelle noch zu den Besten gehört hatten. Ein Debakel gab es für Abfahrts-Olympiasieger Antoine Deneriaz, der sich auf dem 48. Platz wiederfand.
Starke Kanadier und Eidgenossen
Dagegen wussten die Gastgeber zu überzeugen. Erik Guay zeigte schon früh einen guten Lauf, der mit Platz fünf belohnt wurde. John Kucera und Jan Hudec kamen als Siebter und Achter ebenfalls unter die Top Ten. Auch die Schweizer waren dreifach unter den besten Zehn vertreten: Neben Cuche kamen Ambrosi Hoffmann als Sechster und Didier Defago auf Rang neun zu guten Ergebnissen. Stark war auch Andrej Jerman: Der Slowene raste trotz der hohen Startnummer 30 noch bis auf Platz vier vor.
Keppler verspielt Top-Ten-Ergebnis
Stephan Keppler aus Ebingen ließ bei nicht perfekten Verhältnissen immerhin Top-Stars wie Bode Miller (USA) und Michael Walchhofer (Österreich) hinter sich, mit Platz 18 und 1,52 Sekunden Rückstand auf Svindal in seiner Lieblingsdisziplin konnte er aber nicht restlos zufrieden sein. Ein schwerer Patzer im Mittelteil brachte den 24-Jährigen um eine bessere Platzierung. Im letzten Gleitstück zeigte er jedoch Klasse und eine der schnellsten Sektionszeiten. Johannes Stehle belegte Rang 50.
Bereits am Donnerstag, dem 29. November steht für die Herren das nächste Rennen an: Dann wird in Beaver Creek die erste Super-Kombination der Saison ausgefahren.
Svindal und Raich top
Der norwegische Doppelweltmeister Aksel Lund Svindal hat mit seinem insgesamt dritten Sieg in einem Super-G seinen zweiten Saisonerfolg gefeiert. Der Norweger verwies Benjamin Raich (AUT/0,44 Sekunden zurück) und Didier Cuche (SUI/0,60) auf die Plätze zwei und drei. Der Gesamtsieger des vergangenen Winters hatte auch den Riesenslalom zu Saisonbeginn im österreichischen Sölden gewonnen und liegt nun im Kampf um die große Kristallkugel wieder in Führung. Doch auch Raichs zweiter Platz nach starker Fahrt ist hoch zu bewerten.
Favoriten mit Problemen?
Nachdem die erste Abfahrt wegen der Windverhältnisse wenig Raum zur Analyse der Leistung einiger Favoriten zuließ, konnten viele große Namen heute gar nicht zufrieden sein. Dass Raich Österreichs bester Speed-Fahrer war, sagt viel aus. Während Christoph Gruber, Stephan Görgl und Mario Scheiber immerhin noch unter die Top 15 kamen, sahen Hermann Maier und Michael Walchhofer alt aus. Auch Peter Fill (24.) und Bode Miller (25. Platz) waren nicht zufrieden, nachdem beide im Vorjahr an gleicher Stelle noch zu den Besten gehört hatten. Ein Debakel gab es für Abfahrts-Olympiasieger Antoine Deneriaz, der sich auf dem 48. Platz wiederfand.
Starke Kanadier und Eidgenossen
Dagegen wussten die Gastgeber zu überzeugen. Erik Guay zeigte schon früh einen guten Lauf, der mit Platz fünf belohnt wurde. John Kucera und Jan Hudec kamen als Siebter und Achter ebenfalls unter die Top Ten. Auch die Schweizer waren dreifach unter den besten Zehn vertreten: Neben Cuche kamen Ambrosi Hoffmann als Sechster und Didier Defago auf Rang neun zu guten Ergebnissen. Stark war auch Andrej Jerman: Der Slowene raste trotz der hohen Startnummer 30 noch bis auf Platz vier vor.
Keppler verspielt Top-Ten-Ergebnis
Stephan Keppler aus Ebingen ließ bei nicht perfekten Verhältnissen immerhin Top-Stars wie Bode Miller (USA) und Michael Walchhofer (Österreich) hinter sich, mit Platz 18 und 1,52 Sekunden Rückstand auf Svindal in seiner Lieblingsdisziplin konnte er aber nicht restlos zufrieden sein. Ein schwerer Patzer im Mittelteil brachte den 24-Jährigen um eine bessere Platzierung. Im letzten Gleitstück zeigte er jedoch Klasse und eine der schnellsten Sektionszeiten. Johannes Stehle belegte Rang 50.
Bereits am Donnerstag, dem 29. November steht für die Herren das nächste Rennen an: Dann wird in Beaver Creek die erste Super-Kombination der Saison ausgefahren.
Weiterführende Informationen:
| Ergebnis: FIS Weltcup - Super-G der Herren in Lake Louise (CAN) 2007/2008 | |
| Homepage von Stephan Keppler |
Kommentar Eingeben:



