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Renate Götschl trainiert wieder auf Schnee

Ski2b Redaktion am 09.02.2006 - 10:12 Uhr
In Cortina d'Ampezzo (ITA) stürzte Renate Götschl im Riesenslalom - einen Tag nach ihrem ersten Saisonsieg auf ihrem Lieblingshang. Beim Sturz zog sie sich eine schmerzhafte Bänderverletzung im rechten Knie zu. Nun steht sie aber rechtzeitig zu den olympischen Rennen wieder auf Skiern.



Abfahrts-Gold im Visier
Knapp zwei Wochen nach ihrem Sturz nahm die 'Speed-Queen' zusammen mit dem ÖSV-Team das Training wieder auf. In Südtirol gingen Österreichs Damen zusammen auf die Piste. Die Knieverletzung ist nach der Behandlung offenbar kein Problem mehr für Götschl, die bei der Damen-Abfahrt olympisches Gold anpeilt und auch im Super-G zu den Favoritinnen zählt. Beim Training in Südtirol will sie nun wieder das richtige Gefühl für den Schnee bekommen.

Fahnenträgerin für Österreich
Eine besondere Ehre wird der 30-Jährigen schon bei der Eröffnungsfeier zuteil: Götschl wird bei ihren vierten Olympischen Spielen Fahnenträgerin Österreichs sein. Damit steht sie in der Tradition der skialpinen Größen Toni Sailer, Franz Klammer, Annemarie Moser, Leonhard Stock und Anita Wachter, die alle ebenfalls die rot-weiß-rote Fahne bei Olympischen Winterspielen tragen durften. Götschl's Medaillenbilanz ist dagegen bei den Spielen noch nicht so glanzvoll wie ihre mit Siegen gespickte Weltcup-Karriere: 1994 in Lillehammer und 1998 in Nagano ging sie leer aus, 2002 errang sie in Salt Lake City immerhin Silber in der Kombination und Bronze in der Abfahrt.
Weiterführende Informationen:
Homepage von Renate Götschl
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