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Turin

Besser schlechter Fisch als gar keine Tür

Ski2b Redaktion am 22.02.2006 - 11:08 Uhr

Alle haben es gewusst: So richtig fertig mit den Einrichtungen im Olympischen Dorf und im Media Village, wo die Berichterstatter aus aller Welt ihr Lager aufgeschlagen haben, werden die Italiener wohl erst pünktlich zum Ende der Spiele sein.

Türen und Möbel kommen erst noch
Und dennoch hat sich scheinbar niemand darauf vorbereitet. Viele Medienanstalten denken über eine Sammelklage gegen die Veranstalter nach, denn schließlich haben sie viel Geld bezahlt für hochwertige Quartiere während der Spiele. Sie finden, dass montierte Türen und ein Bett oder gar weitere Möbel da durchaus inklusive hätten sein können. Oder ein funktionierender Aufzug in einem 16-stöckigen Gebäude. Das war aber bei Einzug nicht der Fall.

Eigeninitiative gefragt!
Statt sich aber vorzubereiten, und sich einen Campingtisch und ein paar Klappstühle mitzubringen, soll nun also geklagt werden. Dabei ist das Organisationskomitee sowieso schon knapp bei Kasse - und muss sich mit weiteren Beschwerden herumärgern. Einige Athleten bemängeln nämlich sogar die Qualität des Essens. Der Fisch sei nicht lecker, der Tee habe schlechte Qualität. Das kann doch unmöglich das sein, was von diesen Winterspielen am Ende in Erinnerung bleibt!

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Was am Ende übrig bleibt
Die Österreicher zeigen, dass es auch anders geht. Wenn sich bereits niemand mehr an fliehende Sportler und weggeworfene Spritzen erinnern wird, bleibt wahrscheinlich das Geheimnis der erfolgreichen Skispringer im Gedächtnis haften. Die haben sich Glückskartoffeln aus der Heimat einfliegen lassen - und damit den Erfolg auf ihre Seite gebracht. Außerdem schmeckts dann besser. Man muss eben improvisieren können, in Italien.


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