Von der untersten bis zur äußersten Schicht
2b-Sportredaktion am 27.11.2008 - 13:10 Uhr
Die unterste Schicht: Der Schutz fängt auf der Haut an. Eine sinnvolle Bekleidung fängt für den Sportler speziell im Winter schon bei der Unterbekleidung an. Denn ein effektiver Schutz gegen Kälte beginnt direkt auf der Haut.
Das Material als Alleskönner
Die aktuellen Materialien aus Mikrofaser und Polyester sind Alleskönner. Sie speichern bei Kälte die Körperwärme und sorgen beim Schwitzen für einen schnellen Abtransport der Feuchtigkeit nach außen. Flexible Materialien garantieren an den anatomisch wichtigen Körperzonen die notwendige Bewegungsfreiheit. Direkt am Körper ist eine langärmlige und eng anliegende Funktionsunterwäsche ratsam. Auf diese Weise wird ein angenehm trockenes und warmes Gefühl auf der Haut gewährleistet. Hier sollte jedoch auf die Qualität geachtet werden. Bei minderwertiger Unterwäsche kann es durch aufgestaute Nässe zum Aufweichen der Haut und als Folge durch Reibung zu wunden Stellen kommen. Vor dem Kauf ist somit eine Anprobe anzuraten! Noch so gute Materialien nützen nichts, wenn fehlender Tragekomfort die Bewegungsfreiheit einschränkt. Zudem weisen bei weitem nicht alle Produkte, die Atmungsaktivität und Windschutz versprechen auch wirklich diese Funktionen auf.
In der Mitte wird isoliert
Die mittlere Schicht reguliert die Körperwärme. Hier eignen sich dünne oder auch dickere Stretch-Fleece-Pullover (je nach Temperatur und Wind), da sie sehr elastisch sind und einen hohen Tragekomfort aufweisen. Auch diese nehmen keine Feuchtigkeit auf, sondern transportieren sie weiter. Zusätzlichen Komfort bieten Pullover, Westen oder Jacken mit einer Windstopper-Membran, die ein Auskühlen des Körpers noch effektiver verhindert und dem Windchill-Effekt vorbeugt. Bei diesen atmungsaktiven Membran-Materialien sind die Poren so klein, dass Wassertropfen nicht von außen eindringen können; wodurch der Stoff praktisch wasserdicht wird. Andererseits sind diese Poren groß genug, um Wasserdampf von innen nach außen durchzulassen.
Auch vor dem Wetter muss man geschützt sein
Als Außenschicht steht die Widerstandsfähigkeit gegen Schnee, Nässe und Wind im Vordergrund. Somit ist eine wind- und wasserdichte Jacke oder Hose zu bevorzugen. Softshell lautet hier das Zauberwort. Dieses aus einem weichen, abriebfesten Außenmaterial und einer wärmenden Fleece-Schicht im Inneren bestehende High-Tech-Material vereint all diese wichtigen Funktionen auf sich und zeichnet sich mit einer geringen Dicke durch einen hohen Tragekomfort aus. Hier sollte auch auf verschweißte (wasserdichte) Nähte und Reißverschlüsse geachtet werden, um dem Wind und der Feuchtigkeit keinerlei Angriffsfläche zu liefern.
Mütze und Handschuhe nicht vergessen
Zusätzlich zur funktionellen Kleidung sollte Laufen und Langlauf bei winterlichen Witterungsbedingungen nie ohne Stirnband oder Mütze ausgeübt werden. Auch dünne und vor allem wasserdichte Handschuhe gehören hier zur Grundausstattung. Der menschliche Körper verliert einen Großteil der körpereigenen Wärme über diese Körperpartien (30%), sodass die Gefahr einer Erkältung besonders hoch ist. Auch hier sollten atmungsaktive Materialien zum Einsatz kommen, da andernfalls der abgesonderte Schweiß auf der Haut verbleibt und sich die Erkältungsgefahr zusätzlich erhöht. Als weiteren Punkt ist das beim Laufen als grundlegend anzusehende Schuhwerk zu nennen. Wer schon einmal im Herbst oder Winter joggen war, weiß, wie rutschig der Untergrund bei diesen Wetter sein kann. Die Verletzungsgefahr ist dementsprechend hoch. In Herbst und Winter sollten die Schuhe vor allem wasserdicht sein und über eine Sohle mit einem gröberen Profil verfügen. Cross-Laufschuhe bieten hier mit einem wasserdichten Obermaterial und einer profilreicheren Sohle eine Lösung. Dennoch sollten in diesen Jahreszeiten generell dickere Socken gewählt werden, um sich den Spaß beim Laufen oder Langlaufen nicht durch Nässe trüben zu lassen.
Der kleine Kleidungstipp
Als kleinen Kleidungstipp empfehlen sich für die Herbsttage so genannte Tights, eng anliegende elastische Hosen aus leichtem Kunststoff. Dazu sind langärmlige Shirts aus Mikrofaser und leichte atmungsaktive Jacken aus wind- und wasserabweisenden Materialien besonders geeignet. Für die darauf folgenden strengen Wintertage sind eine schnell trocknende Funktionsunterwäsche und eine winterfeste, eng anliegende Jacken-Hosen-Kombination aus Materialien wie zum Beispiel Gore-Tex, die wind- und wasserdicht und trotzdem atmungsaktiv sind, ideal.
Das Material als Alleskönner
Die aktuellen Materialien aus Mikrofaser und Polyester sind Alleskönner. Sie speichern bei Kälte die Körperwärme und sorgen beim Schwitzen für einen schnellen Abtransport der Feuchtigkeit nach außen. Flexible Materialien garantieren an den anatomisch wichtigen Körperzonen die notwendige Bewegungsfreiheit. Direkt am Körper ist eine langärmlige und eng anliegende Funktionsunterwäsche ratsam. Auf diese Weise wird ein angenehm trockenes und warmes Gefühl auf der Haut gewährleistet. Hier sollte jedoch auf die Qualität geachtet werden. Bei minderwertiger Unterwäsche kann es durch aufgestaute Nässe zum Aufweichen der Haut und als Folge durch Reibung zu wunden Stellen kommen. Vor dem Kauf ist somit eine Anprobe anzuraten! Noch so gute Materialien nützen nichts, wenn fehlender Tragekomfort die Bewegungsfreiheit einschränkt. Zudem weisen bei weitem nicht alle Produkte, die Atmungsaktivität und Windschutz versprechen auch wirklich diese Funktionen auf.
In der Mitte wird isoliert
Die mittlere Schicht reguliert die Körperwärme. Hier eignen sich dünne oder auch dickere Stretch-Fleece-Pullover (je nach Temperatur und Wind), da sie sehr elastisch sind und einen hohen Tragekomfort aufweisen. Auch diese nehmen keine Feuchtigkeit auf, sondern transportieren sie weiter. Zusätzlichen Komfort bieten Pullover, Westen oder Jacken mit einer Windstopper-Membran, die ein Auskühlen des Körpers noch effektiver verhindert und dem Windchill-Effekt vorbeugt. Bei diesen atmungsaktiven Membran-Materialien sind die Poren so klein, dass Wassertropfen nicht von außen eindringen können; wodurch der Stoff praktisch wasserdicht wird. Andererseits sind diese Poren groß genug, um Wasserdampf von innen nach außen durchzulassen.
Fotoserie: Von der untersten bis zur äußersten Schicht
Auch vor dem Wetter muss man geschützt sein
Als Außenschicht steht die Widerstandsfähigkeit gegen Schnee, Nässe und Wind im Vordergrund. Somit ist eine wind- und wasserdichte Jacke oder Hose zu bevorzugen. Softshell lautet hier das Zauberwort. Dieses aus einem weichen, abriebfesten Außenmaterial und einer wärmenden Fleece-Schicht im Inneren bestehende High-Tech-Material vereint all diese wichtigen Funktionen auf sich und zeichnet sich mit einer geringen Dicke durch einen hohen Tragekomfort aus. Hier sollte auch auf verschweißte (wasserdichte) Nähte und Reißverschlüsse geachtet werden, um dem Wind und der Feuchtigkeit keinerlei Angriffsfläche zu liefern.
Mütze und Handschuhe nicht vergessen
Zusätzlich zur funktionellen Kleidung sollte Laufen und Langlauf bei winterlichen Witterungsbedingungen nie ohne Stirnband oder Mütze ausgeübt werden. Auch dünne und vor allem wasserdichte Handschuhe gehören hier zur Grundausstattung. Der menschliche Körper verliert einen Großteil der körpereigenen Wärme über diese Körperpartien (30%), sodass die Gefahr einer Erkältung besonders hoch ist. Auch hier sollten atmungsaktive Materialien zum Einsatz kommen, da andernfalls der abgesonderte Schweiß auf der Haut verbleibt und sich die Erkältungsgefahr zusätzlich erhöht. Als weiteren Punkt ist das beim Laufen als grundlegend anzusehende Schuhwerk zu nennen. Wer schon einmal im Herbst oder Winter joggen war, weiß, wie rutschig der Untergrund bei diesen Wetter sein kann. Die Verletzungsgefahr ist dementsprechend hoch. In Herbst und Winter sollten die Schuhe vor allem wasserdicht sein und über eine Sohle mit einem gröberen Profil verfügen. Cross-Laufschuhe bieten hier mit einem wasserdichten Obermaterial und einer profilreicheren Sohle eine Lösung. Dennoch sollten in diesen Jahreszeiten generell dickere Socken gewählt werden, um sich den Spaß beim Laufen oder Langlaufen nicht durch Nässe trüben zu lassen.
Der kleine Kleidungstipp
Als kleinen Kleidungstipp empfehlen sich für die Herbsttage so genannte Tights, eng anliegende elastische Hosen aus leichtem Kunststoff. Dazu sind langärmlige Shirts aus Mikrofaser und leichte atmungsaktive Jacken aus wind- und wasserabweisenden Materialien besonders geeignet. Für die darauf folgenden strengen Wintertage sind eine schnell trocknende Funktionsunterwäsche und eine winterfeste, eng anliegende Jacken-Hosen-Kombination aus Materialien wie zum Beispiel Gore-Tex, die wind- und wasserdicht und trotzdem atmungsaktiv sind, ideal.
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