Grundbegriffe des Physistrainings
Ski2b Redaktion am 04.11.2008 - 14:35 Uhr
Wer trainiert, steigert seine Leistungsfähigkeit - soviel ist auch dem Laien klar. Der Körper wird dabei spezifischen Reizen ausgesetzt, seine Reaktion darauf ist das Trainingsergebnis. Wird beispielsweise ein Muskel belastet, dann führt das zu einer Störung des biochemischen Gleichgewichts im Organismus. Der Muskel passt sich daraufhin an, er wird stärker, um einer solchen Belastung beim nächsten Mal standzuhalten. So leicht so gut - etwas differenzierter lassen sich die Reize aber auch betrachten - vor allem, da wir unseren Fokus auf den Skisport legen.
Maximal- und Schnellkraft
Alleine der Begriff des Krafttrainings muss in verschiedene Bereiche aufgesplittet werden. Zunächst einmal wird als Kraft die Fähigkeit, durch Muskelkontraktionen Widerstände zu überwinden, ihnen nachzugeben oder sie zu halten bezeichnet. Unterschieden werden Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft und Kraftausdauer. Die Maximalkraft bezeichnet die größte Kraft, die ein Mensch mit Muskeln und Nerven ausüben kann. Mittels der Schnellkraft wird in kurzer Zeit ein Kraftstoß erzeugt. Das ist besonders für den Skisportler relevant, der beim Schwungwechsel in einem kurzen Zeitabschnitt einen hohen Kraftaufwand zu leisten hat. Mit der Einführung taillierter Skier hat diese Kraftform zusätzlich an Bedeutung gewonnen, denn durch die Taillierung steigen die Kräfte, die auf den Körper einwirken, während gleichzeitig die Zeit für die Handlung sinkt. Zudem kommt Schnellkraft in Extremsituationen, also beispielsweise bei Stürzen zum Tragen. Ein gut trainierter Sportler kann Verletzungen vermeiden.
Reaktivkraft und Kraftausdauer
Reaktive Kräfte treten auf, wenn Kraftstöße aus einem Dehnungs-Verkürzungszyklus erzeugt werden. Das kommt im Skisport bei Landungen nach Sprüngen vor, aber auch durch die auftretenden Fliehkräfte bei abfallenden oder unebenem Gelände - und in besonderem Maße bei den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ein angespannter Muskel speichert Energie und kann diese - ähnlich wie bei einem Gummiband - wieder freisetzen, wenn die Entspannung innerhalb sehr kurzer Zeit erfolgt. Kraftausdauer ist ebenfalls wesentlich für Ski-Profis. Sie bezeichnet die Fähigkeit, Kraftstöße gleich intensiv über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Auf das Skifahren übertragen bedeutet es, die entstehenden Schnell- und Reaktivkräfte über die Renndistanz ohne Verluste halten zu können. Wer nicht genug Kraftausdauer mitbringt, wird vor allem zum Rennende hin nicht mehr technisch sauber fahren können. Natürlich ist hierfür auch eine gute Grundlagenausdauer vonnöten.
Schnelligkeit
Gute Skifahrer sind schnell, das sieht man vor allem beim Slalom. Die Elite der Profis wechselt extrem schnell die Kanten und erreicht so Top-Zeiten. Das bedeutet, die Sportler können auf einen Reiz sehr schnell reagieren und Bewegungen mit geringem Widerstand sehr schnell ausführen. Diese Fähigkeiten helfen ungemein bei der Anwendung der richtigen Skitechnik, aber auch bei der Anpassung an wechselnde Situationen. Das können Schneearten, Pistenverhältnisse, das Hangprofil, Wetter oder Lichtverhältnisse sein. Daher üben sich in Skivereinen auch die Jüngsten bereits in Schnelligkeitsübungen.
Ausdauer
Leistungen über einen längeren Zeitraum erbringen zu können und sich danach schnell wieder zu erholen, das zeichnet einen ausdauernden Sportler aus. Dabei ist die Grundlagenausdauer für den Profi und den Hobbysportler enorm wichtig. Wer schnell ermüdet, hat schlicht weniger Spaß am Skifahren, sei es auf gut geräumten Pisten oder vor allem im Tiefschnee. Und mit müden Beinen findet auch die beste Technik keine Anwendung. Profis müssen vor allem schnell wieder fit werden, um an Trainingstagen viele Läufe absolvieren zu können und den engen Rennkalender im Winter zu bewältigen.
Koordination – Beweglichkeit
Räumliche Orientierung und Gleichgewichtsfähigkeit stehen im Zentrum des Koordinationstrainings. Für Skisportler gilt es, die Mobilität von Hüftgelenk und Wirbelsäule zu schulen. Der Profi muss stets durch möglichst kleine Bewegungen sein dynamisches Gleichgewicht halten, um die Ideallinie in der besten Position zu passieren.
Maximal- und Schnellkraft
Alleine der Begriff des Krafttrainings muss in verschiedene Bereiche aufgesplittet werden. Zunächst einmal wird als Kraft die Fähigkeit, durch Muskelkontraktionen Widerstände zu überwinden, ihnen nachzugeben oder sie zu halten bezeichnet. Unterschieden werden Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft und Kraftausdauer. Die Maximalkraft bezeichnet die größte Kraft, die ein Mensch mit Muskeln und Nerven ausüben kann. Mittels der Schnellkraft wird in kurzer Zeit ein Kraftstoß erzeugt. Das ist besonders für den Skisportler relevant, der beim Schwungwechsel in einem kurzen Zeitabschnitt einen hohen Kraftaufwand zu leisten hat. Mit der Einführung taillierter Skier hat diese Kraftform zusätzlich an Bedeutung gewonnen, denn durch die Taillierung steigen die Kräfte, die auf den Körper einwirken, während gleichzeitig die Zeit für die Handlung sinkt. Zudem kommt Schnellkraft in Extremsituationen, also beispielsweise bei Stürzen zum Tragen. Ein gut trainierter Sportler kann Verletzungen vermeiden.
Reaktivkraft und Kraftausdauer
Reaktive Kräfte treten auf, wenn Kraftstöße aus einem Dehnungs-Verkürzungszyklus erzeugt werden. Das kommt im Skisport bei Landungen nach Sprüngen vor, aber auch durch die auftretenden Fliehkräfte bei abfallenden oder unebenem Gelände - und in besonderem Maße bei den technischen Disziplinen Slalom und Riesenslalom. Ein angespannter Muskel speichert Energie und kann diese - ähnlich wie bei einem Gummiband - wieder freisetzen, wenn die Entspannung innerhalb sehr kurzer Zeit erfolgt. Kraftausdauer ist ebenfalls wesentlich für Ski-Profis. Sie bezeichnet die Fähigkeit, Kraftstöße gleich intensiv über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Auf das Skifahren übertragen bedeutet es, die entstehenden Schnell- und Reaktivkräfte über die Renndistanz ohne Verluste halten zu können. Wer nicht genug Kraftausdauer mitbringt, wird vor allem zum Rennende hin nicht mehr technisch sauber fahren können. Natürlich ist hierfür auch eine gute Grundlagenausdauer vonnöten.
Schnelligkeit
Gute Skifahrer sind schnell, das sieht man vor allem beim Slalom. Die Elite der Profis wechselt extrem schnell die Kanten und erreicht so Top-Zeiten. Das bedeutet, die Sportler können auf einen Reiz sehr schnell reagieren und Bewegungen mit geringem Widerstand sehr schnell ausführen. Diese Fähigkeiten helfen ungemein bei der Anwendung der richtigen Skitechnik, aber auch bei der Anpassung an wechselnde Situationen. Das können Schneearten, Pistenverhältnisse, das Hangprofil, Wetter oder Lichtverhältnisse sein. Daher üben sich in Skivereinen auch die Jüngsten bereits in Schnelligkeitsübungen.
Ausdauer
Leistungen über einen längeren Zeitraum erbringen zu können und sich danach schnell wieder zu erholen, das zeichnet einen ausdauernden Sportler aus. Dabei ist die Grundlagenausdauer für den Profi und den Hobbysportler enorm wichtig. Wer schnell ermüdet, hat schlicht weniger Spaß am Skifahren, sei es auf gut geräumten Pisten oder vor allem im Tiefschnee. Und mit müden Beinen findet auch die beste Technik keine Anwendung. Profis müssen vor allem schnell wieder fit werden, um an Trainingstagen viele Läufe absolvieren zu können und den engen Rennkalender im Winter zu bewältigen.
Koordination – Beweglichkeit
Räumliche Orientierung und Gleichgewichtsfähigkeit stehen im Zentrum des Koordinationstrainings. Für Skisportler gilt es, die Mobilität von Hüftgelenk und Wirbelsäule zu schulen. Der Profi muss stets durch möglichst kleine Bewegungen sein dynamisches Gleichgewicht halten, um die Ideallinie in der besten Position zu passieren.
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