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Erster WM-Titel geht an Vonn: Marchand-Arvier nutzt Heimvorteil

Ski2b/sid am 03.02.2009 - 14:56 Uhr
Lindsey Vonn ist die erste alpine Weltmeisterin des Jahres 2009. Beim Super-G, dem Eröffnungsrennen des Großereignisses, setzte sich die Amerikanerin vor Marie Marchand-Arvier aus Frankreich und Andrea Fischbacher (AUT) durch.

Nur Rang acht für Riesch
Maria Riesch hat im ersten Wettbewerb der alpinen Ski-Weltmeisterschaften im französischen Val d'Isère eine Medaille deutlich verfehlt. Im Super-G belegte die 24 Jahre alte Partenkirchnerin nur Rang acht. "Es ist schon eine Enttäuschung, ich hatte mir ausgerechnet, vorne mitzufahren", sagte sie nach dem Auftakt-Rennen, bei dem sie den dritten Rang um 1,31 Sekunden verfehlte.
Den WM-Titel bei schwierigen Bedingungen holte sich nicht unerwartet Lindsey Vonn (USA). Die Freundin von Maria Riesch gewann in 1:20,73 Minuten vor der überraschend starken Französin Marie Marchand-Arvier (0,34 Sekunden zurück) und Andrea Fischbacher aus Österreich (0,40) die erste Goldmedaille ihrer Karriere.

Toller Auftakt für die Gastgeber
Viele französische Fans hatten sich für den symbolischen Preis von einem Euro an die Piste begeben und wurden dafür belohnt: Marie Marchand-Arvier zeigte einen risikoreichen Lauf und wurde auf der extrem anspruchsvollen Piste belohnt. Ihre Bestmarke sah lange aus wie die Siegerzeit. Am Ende hatte der zweite Rang Bestand, da Lindsey Vonn trotz sich verschlechternder Pistenbedingungen noch ein paar Zehntel herausholte.

Fischbacher holt Bronze für Österreich
Ein Startnummernrennen war der WM-Auftakt nicht, denn auch Andrea Fischbacher aus Österreich gelang mit Nummer 14 ein exzellenter Lauf, der sie auf den Bronzerang spülte. Die viertplatzierte Anna Fenninger lag stattliche 88 Hundertstel hinter ihrer Teamkollegin, Elisabeth Görgl komplettierte eine gute ÖSV-Mannschaftsleistung auf Rang sechs. Nur bei Renate Götschl wollte es bei der WM nicht klappen, sie schied nach Torfehler wie viele andere Fahrerinnen aus.



Harte Prüfung für die Weltspitze
Wie schwer der WM-Kurs war, belegt die Ausfallquote. 56 Fahrerinnen hatten gemeldet, 39 davon sahen mit zum Teil enormen Zeitrückständen das Ziel, 17 schieden aus. Auch die Favoritinnen blieben nicht verschont von der Auslese der 'Piste Rhone Alpes': Titelverteidigerin Anja Pärson scheiterte ebenfalls.

Stechert draußen - Rebensburg stark
Auch Gina Stechert sah das Ziel nicht, bei der letzten Kuppe vor dem Ziel hatte sie eine zu weite Linie gewählt und schied aus. Viktoria Rebensburg (Kreuth) überraschte positiv mit einer sehr engagierten Fahrt. Ohne einen vermeidbaren Fehler kurz vor Schluss hätte sie sogar beste Deutsche werden können, so bleibt ihr der gute zehnte Platz beim WM-Debüt.

Gut beste Schweizerin - Pleite für Kanadas Damen
Viel hatten sich die Schweizerinnen erhofft, am Ende blieb ihnen nur ein siebter Rang von Lara Gut. Eine Schlappe musste die kanadischen Speed-Damen einstecken, die mit Britt Janyk auf Rang 17 ihre beste Teilnehmerin hatten. Auch Italiens Medaillenhoffnung Nadia Fanchini konnte nicht überzeugen und wurde Neunte. Für die Damen kommen nun die Abfahrts-Trainingsläufe, bevor es am 6. Februar mit der Super-Kombination wieder um Medaillen geht.
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Peter am 03.02.09 17:00 Uhr
Schade für die Maria aber die gewinnt bestimmt die eine oder andere Medaille bei der WM!

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