SnowWorld arbeitet mit großer Sorgfalt an einer nachhaltigen Reduzierung des Energieverbrauchs. Durch umfangreiche Investitionen in neue Heizungs- und Klimaanlagen wird der Energieverbrauch der SnowWorld gesenkt und der Energiebedarf des neuen Hotels auf ein Viertel eines vergleichbaren Hotels reduziert. Mit einer innovativen Kälte-Wärme-Kopplung ist die SnowWorld nun auch auf technischem Gebiet Trendsetter in der internationalen Indoor-Ski-Welt.
Umweltverträglichkeit oberstes Ziel bei Pisten-Erweiterungen und Hotelbau
Durch die Klimatechnikfirma Grenco B.V. wurden auf der Piste 36 neue Luftkühler installiert, die die Luft auf der Piste absaugen. In einem komplizierten Trennvorgang wird die warme Luft von der kalten Luft abspalten. Die somit gewonnene Wärme wird in das Heizungssystems des Hotels eingespeist und die gewonnene Kälte wird zur Kühlung der Piste verwandt. Hinzu kommt, dass die Abwärme der Luftkühler auf der Piste ebenfalls zur Erwärmung des Hotels genutzt wird. Durch diese richtungweisende neue Technik kann der Energiebedarf der Heiz- und Kühlanlagen deutlich reduziert werden.
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Einsparungen auch bei der Brauchwassererwärmung
Nicht nur die Heizkosten des Hotels werden enorm niedrig sein, auch der bestehende Komplex der SnowWorld wird von der neuen Technologie profitieren. So wird die Erwärmung des gesamten Brauchwassers deutlich weniger Energie benötigen, als in der Vergangenheit. Die Investitionskosten für die neue Technik waren laut SnowWorld Direktor Koos Hendriks deutlich höher, als für ein herkömmliches System. "Aber als Indoor-Skigebiet, das gelegentlich wegen seines angeblich zu hohen Energieverbrauchs kritisiert wird, war es für uns wichtig, gerade im Bereich der nachhaltigen Energieeinsparung ein deutliches Zeichen zu setzen", so Hendriks.