Portrait - Fränzi Aufdenblatten (SUI)
Ski2b Redaktion am 13.05.2006 - 14:09 Uhr
Fränzi Christine Aufdenblatten, geboren am 10. Februar 1981 in Zermatt, wuchs wie ihre Eltern Eliane und Philipp in dem Ski-Berg-Dorf auf und wurde dadurch schon frühzeitig auf das Skifahren eingestimmt. Im Kader des Walliser Skiverbands und mit ihrem damaligen Trainer Viktor Perren trainierte sie bereits von Kindesbeinen an hart für eine Karriere auf den schmalen Brettern.
Eine Sportlaufbahn in den Startlöchern
Mit 16 Jahren erreichte Fränzi bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Pra Loup - Le Sauze die Skiwelt und machte mit einem fünften Platz in der Abfahrt auf sich aufmerksam. Im Jahre 2000 dann der Einstieg in den Weltcup. Nachdem sie im Juniorenlager bei der WM in Mont Ste-anne (CAN) im Abfahrtslauf die gesamte junge Konkurrenz hinter sich ließ, nahm der Schweizer A-Nationalkader-Trainer sie mit zum Weltcup in Sestriere (ITA), wo sie am Riesenslalom teilnehmen durfte. Ein Ergebnis war ihr leider nicht vergönnt, sie schied aus, doch hatte sie erste Profi-Luft geschnuppert. Ein zweiter Junioren-Weltmeistertitel folgte in Verbier 2001. Im Riesenslalom zeigte sie ihre technischen Qualitäten in Vollendung und holte sich die Goldmedaille.
Erste Weltcup-Punkte in Are
In Schweden belegte Aufdenblatten einen 20. Platz im Riesenslalom und fuhr damit zu ihren ersten Weltcup-Punkten. Fast genau ein Jahr später, wiederum in Are, gelang ihr mit einem 5. Platz ein absolutes Top-Resultat, bei dem ihr nicht viel zum Sprung auf das Stockerl fehlte.
Auch ihr erster Auftritt bei einer Weltmeisterschaft kann sich durchaus sehen lassen. Im Konzert der Spitzen-athletinnen behauptete sie sich bravourös und schaffte zwei 15. Plätze, die man in ihrem jungen Alter als guten Erfolg ansehen konnte.
Podestplatz als Lohn
Die sympathische Zermatterin hat sich stetig weiterentwickelt und in der Saison 2003/2004 gezeigt, dass in den nächsten Jahren mit ihr zu rechnen ist. Die Bilanz: Sechs Plätze unter den Top Ten im Weltcup und ein dritter Platz in der Abfahrt in Haus, bei der sie sich endlich auf dem Podium feiern lassen konnte. Lediglich die beiden erfahrenen Athletinnen Isolde Kostner und Renate Götschl waren an jenem Tag schneller.
Keine gute Saison
In der folgenden Saison konnte Aufdenblatten jedoch nicht an diesen Podestplatz anknüpfen und fuhr einen mehr als durchwachsenen Winter. Kein einziges Mal war die Schweizerin unter den besten zehn in den Siegerlisten zu finden. Dies war natürlich nicht zufriedenstellend für die ehrgeizige Aufdenblatten, die sich für den Winter 2005/2006 einiges mehr vornahm.
Stark verbessert
Dies schien zu fruchten, denn völlig verändert ging die Schweizerin den olympischen Winter an. Gleich bei der zweiten Abfahrt der Saison fuhr Aufdenblatten einen zehnten Rang in Lake Louise ein und flog mit viel Selbstvertrauen zurück nach Europa, wo sie Mitte Dezember beim Super-G in Val D'Isere sogar auf den vierten Rang kam. In Bad Kleinkirchheim dann schaffte sie den zweiten Podestplatz ihrer Karriere und setzte ein deutliches Ausrufezeichen. Bei Olympia allerdings lief es für die Schweizerin nicht so optimal und Aufdenblatten musste sich mit Plätzen jenseits der Top Ten zufrieden geben. Durch ihre guten Resultate im Weltcup erreichte sie mit Platz fünf in der Abfahrts-Wertung aber die bis dato beste Platzierung.
Steckbrief:
Geboren: 10.02.1981 in Zermatt
Nation: Schweiz
Größe: 173 cm
Gewicht: 68 kg
Hobbies: Kino, DVD, Billard, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Sonne, Meer und Palmen
Web: http://www.fraenzi-aufdenblatten.ch
Erfolge
Es folgt ein Blick auf die Erfolge von Fränzi Aufdenblatten. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): DH (12), K (DNS), SG (17), GS (16)
2002 in Salt Lake City (USA): RS (DNF)
Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SG (18), K (18), DH (15), GS (26)
2003 in St. Moritz (SUI): SG (15), K (15), RS (DNF)
Weltcup:
5. Platz Weltcup-Disziplinen-Wertung in der Abfahrt 2006
Zwei dritte Plätze
Junioren-Weltmeisterschaft:
Zweimalige Junioren-Weltmeisterin (DH und RS)
Eine Sportlaufbahn in den Startlöchern
Mit 16 Jahren erreichte Fränzi bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Pra Loup - Le Sauze die Skiwelt und machte mit einem fünften Platz in der Abfahrt auf sich aufmerksam. Im Jahre 2000 dann der Einstieg in den Weltcup. Nachdem sie im Juniorenlager bei der WM in Mont Ste-anne (CAN) im Abfahrtslauf die gesamte junge Konkurrenz hinter sich ließ, nahm der Schweizer A-Nationalkader-Trainer sie mit zum Weltcup in Sestriere (ITA), wo sie am Riesenslalom teilnehmen durfte. Ein Ergebnis war ihr leider nicht vergönnt, sie schied aus, doch hatte sie erste Profi-Luft geschnuppert. Ein zweiter Junioren-Weltmeistertitel folgte in Verbier 2001. Im Riesenslalom zeigte sie ihre technischen Qualitäten in Vollendung und holte sich die Goldmedaille.
Erste Weltcup-Punkte in Are
In Schweden belegte Aufdenblatten einen 20. Platz im Riesenslalom und fuhr damit zu ihren ersten Weltcup-Punkten. Fast genau ein Jahr später, wiederum in Are, gelang ihr mit einem 5. Platz ein absolutes Top-Resultat, bei dem ihr nicht viel zum Sprung auf das Stockerl fehlte.
Auch ihr erster Auftritt bei einer Weltmeisterschaft kann sich durchaus sehen lassen. Im Konzert der Spitzen-athletinnen behauptete sie sich bravourös und schaffte zwei 15. Plätze, die man in ihrem jungen Alter als guten Erfolg ansehen konnte.
Podestplatz als Lohn
Die sympathische Zermatterin hat sich stetig weiterentwickelt und in der Saison 2003/2004 gezeigt, dass in den nächsten Jahren mit ihr zu rechnen ist. Die Bilanz: Sechs Plätze unter den Top Ten im Weltcup und ein dritter Platz in der Abfahrt in Haus, bei der sie sich endlich auf dem Podium feiern lassen konnte. Lediglich die beiden erfahrenen Athletinnen Isolde Kostner und Renate Götschl waren an jenem Tag schneller.
Keine gute Saison
In der folgenden Saison konnte Aufdenblatten jedoch nicht an diesen Podestplatz anknüpfen und fuhr einen mehr als durchwachsenen Winter. Kein einziges Mal war die Schweizerin unter den besten zehn in den Siegerlisten zu finden. Dies war natürlich nicht zufriedenstellend für die ehrgeizige Aufdenblatten, die sich für den Winter 2005/2006 einiges mehr vornahm.
Stark verbessert
Dies schien zu fruchten, denn völlig verändert ging die Schweizerin den olympischen Winter an. Gleich bei der zweiten Abfahrt der Saison fuhr Aufdenblatten einen zehnten Rang in Lake Louise ein und flog mit viel Selbstvertrauen zurück nach Europa, wo sie Mitte Dezember beim Super-G in Val D'Isere sogar auf den vierten Rang kam. In Bad Kleinkirchheim dann schaffte sie den zweiten Podestplatz ihrer Karriere und setzte ein deutliches Ausrufezeichen. Bei Olympia allerdings lief es für die Schweizerin nicht so optimal und Aufdenblatten musste sich mit Plätzen jenseits der Top Ten zufrieden geben. Durch ihre guten Resultate im Weltcup erreichte sie mit Platz fünf in der Abfahrts-Wertung aber die bis dato beste Platzierung.
Steckbrief:
Geboren: 10.02.1981 in Zermatt
Nation: Schweiz
Größe: 173 cm
Gewicht: 68 kg
Hobbies: Kino, DVD, Billard, Schwimmen, Tennis, Beach-Volleyball, Sonne, Meer und Palmen
Web: http://www.fraenzi-aufdenblatten.ch
Erfolge
Es folgt ein Blick auf die Erfolge von Fränzi Aufdenblatten. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination
Olympische Spiele:
2006 in Turin (ITA): DH (12), K (DNS), SG (17), GS (16)
2002 in Salt Lake City (USA): RS (DNF)
Weltmeisterschaft:
2005 in Bormio (ITA): SG (18), K (18), DH (15), GS (26)
2003 in St. Moritz (SUI): SG (15), K (15), RS (DNF)
Weltcup:
5. Platz Weltcup-Disziplinen-Wertung in der Abfahrt 2006
Zwei dritte Plätze
Junioren-Weltmeisterschaft:
Zweimalige Junioren-Weltmeisterin (DH und RS)
Fotoserie: Portrait - Fränzi Aufdenblatten (SUI)
Weiterführende Informationen:
| Homepage Fränzi Aufdenblatten | |
| FIS Homepage |
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