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Portrait - Fabienne Suter (SUI)

Ski2b Redaktion am 04.04.2008 - 10:23 Uhr
Fabienne Suter gilt als sehr talentierte Skiläuferin, jedoch wurde sie in ihrer Karriere bereits in jungen Jahren oft von Verletzungen zurückgeworfen. 2008 feierte sie ihren Durchbruch mit dem überraschenden Weltcup-Sieg beim Super-G in Sestriere.

FIS-Rennen mit 15
Fabienne Suter wurde im Januar 1985 in Sattel im Kanton Schwyz geboren. Dort entdeckte man früh das Talent der begeisterten Skifahrerin. Suter wurde durch den Verband Swiss-Ski gefördert und trat mit 15 Jahren erstmals in FIS-Rennen auf. Dabei fasste sie schnell Fuß und konnte erste Erfolge vor allem in den technischen Disziplinen einfahren. 2002 wurde sie Schweizer Juniorenmeisterin im Riesenslalom und trat erstmals im Europacup an den Start. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Italien im gleichen Jahr war sie in fünf Disziplinen dabei und belegte als bestes Ergebnis Rang acht in der Kombination - ein Beleg für ihr Talent zur Allrounderin.

Gastspiel bei der Heim-WM
Auch 2002/2003 nahm sie eine weitere Stufe auf der Karriereleiter. Im Europacup konnte sie erste Siege im Riesenslalom feiern, vor allem in den schnellen Disziplinen entwickelte sie sich weiter. Damit durfte sie auch bei der Heim-WM in St. Moritz antreten, schied aber im Riesenslalom aus. Es folgten Podiumsplätze bei den nationalen Meisterschaften in Verbier. Danach gab es den ersten Knick in Suters Karriere.


Lange Pause für Suter
Die Saison 2003/2004 verpasste Suter verletzungsbedingt komplett, auch der Wiedereinstieg erwies sich als schwierig. Nur sechs Rennen konnte sie bestreiten, davon sah sie nur bei zwei Europacus das Ziel, dann folgte gleich die nächste Pause. Doch nach weiteren Rückschlägen konnte Suter erst im April 2006 wieder zwei FIS-Rennen bestreiten.

Mannschaftsbronze in Are 2007
Die Saison 2006/2007 nutzte Suter als Aufbau. Über NorAm und Europacup-Rennen gelang ihr der Sprung in den Weltcup-Kader, im Dezember auf der Reiteralm holte sie sich wieder erste Weltcup-Zähler im Super-G. Überraschend schaffte sie auch die WM-Norm und kam in Are (SWE) trotz hoher Startnummern zu guten Ergebnissen im Riesenslalom und Super-G. Anschließend trug sie mit einem starken Auftritt im Nations Team-Event maßgeblich zur Bronzemedaille der Eidgenossen bei.

Debüt auf dem Weltcup-Podium: Sieg in Sestriere
Trotz weiterer Verletzungen, die Suter nach dem Weltcup-Auftakt in Sölden 2007 wieder zu einer Pause zwangen, kam die Schweizerin dann immer besser in Fahrt. Mehrere Top-Ten Ergebnisse im Weltcup konnte sie vorweisen, ehe ihr in Sestriere im Februar 2008 endlich der große Wurf gelang: Zeitgleich mit Andrea Fischbacher holte sie ihren ersten Weltcup-Sieg. Einen Erfolg erfuhr sie bei der Junioren-Weltmeisterschaften in Crans-Montana. Die goldene Medaille in der Kombination war Zeichen für ihre sehr gute Spätform in der Saison. Der Abschluss einer grandioser Saison war das Saisonfinale in Bormio. Ihren zweiten Saisonsieg erfuhr sie im Super-G und feiert damit die erfolgreichste Saison ihrer Karriere.

Steckbrief
Geboren: 05.01.1985
Größe: 168 cm
Gewicht: 63 kg
Hobbies: Volleyball, Fußball
Nation: Schweiz
Heimatverein: Sattel-Hochstuckli

Erfolge
Das erste Weltcup-Podium für Suter war gleich ihr erster Sieg: Am 10. Februar 2008 gelang ihr das Kunststück in Sestriere. Es folgt ein kurzer Blick in den Karrierespiegel. Die einzelnen Disziplinen sind wie folgt abgekürzt: DH=Abfahrt, SG=Super-G, GS=Riesenslalom, SL=Slalom, K=Kombination.

Olympische Spiele
noch keine Teilnahme

Weltmeisterschaft
2007 in Are (SWE): SG (11), GS (13)
2003 in St. Moritz (SUI): GS (DNF)

Weltcup
1. Platz Super-G Sestriere 2008
1. Platz Super-G Bormio 2008
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