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Nachspiel St. Anton - ÖSV Trainer für Beinahe-Kollision auf Abfahrtspiste bestraft

Ski2b Redaktion am 24.02.2004 - 11:54 Uhr
Zwei österreichische Trainer wurden gerügt und von der FIS mit einer Geldstrafe belegt, da sie während des Abfahrtsrennens der Herren in St. Anton (AUT) auf der Piste waren. Dabei wäre es fast zu einer Kollision zwischen den beiden Trainern und Marc Botollier-Lasquin (FRA) gekommen, der mit der Startnummer 32 gestartet war.

500 Schweizer Franken Strafe:
Nachdem die Jury mit Augenzeugen gesprochen hatte, wurden die beiden Trainer, Günther Gerhard und Hager Martin, mit einer Strafe in Höhe von 500 Schweizer Franken belegt und bei der Mannschaftsführersitzung von FIS Rennleiter Günther Hujara öffentlich gerügt. "Das war sehr, sehr gefährlich", so Hujara. "Wir hatten eine Menge Glück, dass es nicht zu einem schweren Unfall gekommen ist. Der Rennläufer tut mir leid. Er ist weitergefahren, so konnte er nicht nochmal starten. Wäre er gestoppt, hätten wir ihm sofort einen nochmaligen Start gegeben."

Giger spricht von Missverständnis:
Hujara betonte ebenfalls, dass die FIS in Zukunft konsequenter sein wird bei der Einhaltung der 'no movement' Regel, die bereits in den letzten Jahren verschärft wurde. Toni Giger, Cheftrainer des ÖSV-Herrenteams, sagte dazu, dass die beiden Trainer an der Piste arbeiteten und über Funk Kontakt zu den Rennorganisatoren hatten. "Das war ein Missverständnis", so Giger.
Weiterführende Informationen:
FIS Homepage
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